Glorer Hütte- Salmhütte- Lucknerhütte

~1100 Höhenmeter (mittel)

26.9.2009

Aus dem Iseltal (Osttirol) führt eine gut ausgebaute Straße hinauf nach Kals und von dort erreicht man über eine rund 8km lange Stichstraße (€ 9 Maut, Stand 2009) das Lucknerhaus (1918m, Parkplatz).

Nun geht es nach Osten dem markierten Steig zur Schliederlealm folgend und von dort auf einem Almweg in mehreren Kehren aufwärts Richtung Tinklwinklalm. In rund 2180m geht es bei einer Abzweigung rechts (Südosten) weg und nach wenigen Minuten kommt man zum Ende des Almwegs. In weiterer Folge führt ein nur mäßig steiler Steig über herrliche Bergwiesen hinauf in ein schönes Hochtal  an dessem höchsten Punkt (Richtung Nordosten) am Berger Törl die Glorer Hütte (2651m) wartet. Von der Hütte weg folgt man dem Steig kurz abwärts nach Osten und hält sich dann bei einem Wegweiser (Salmhütte) links (Norden) und gelangt so in ein weites Kar. Der Steig verläuft durch herrliche Almwiesen hin zu einem ausgeprägten Rücken, wo man neurlich auf einen Wegweiser trifft. Entweder wählt man hier den leichten (etwas längeren Weg), welcher in einer weiten Rechts- Linksschleife (Osten --> Norden) zuerst über eine Steilstufe hinunter und dann wieder hinauf zur Salmhütte (2638m) führt, oder man nimmt den linken (etwas schwierigeren) Steig, welcher in einer Links- Rechtsschleife (Westen --> Norden --> Osten) zuerst über die Steistufe hinunter und dann in einem weiten Bogen unterhalb des Hohenwartkeeses zur Hütte führt. Von der Hütte geht es dann nach Westen (entlang des 2. beschriebenen Weges) zurück bis zu einer Abzweigung in rund 2600m (Wegweiser Pfortscharte). Hier gilt es eine kurze Steilstufe hinauf zur 2828m hoch gelegenen Scharte zu überwinden. Auf der anderen Seite führt der Steig steil hinunter Richtung Lucknerhütte. In 2500m quert mann dann nochmals leicht an Höhe verlierend taleinwärts, ehe es schließlich wieder talauswärts zur Lucknerhütte (2241m) geht. Nun heißt es dem Fahrweg zurück zum Lucknerhaus zu folgen, wo man wieder den Ausgangspunkt erreicht.

 

Diese Hüttenwanderung erfordert vom Bergwanderer gute Kondition, denn die gesamte Runde ist sehr weit. Wer aber den Weg über die herrlichen Bergwiesen findet, wird mit wunderschönen Ausblicken zu den 3000ern rund um den Großglockner belohnt. Wer das erste Mal beim Lucknerhaus ist, wird vielleicht von den Bergsteigermassen etwas überrascht oder auch schockiert sein. Aber den Großteil zieht es hinauf zum Großglockner und am Weg zur Salmhütte findet man doch noch etwas Einsamkeit vor.

Die Ausrüstung ist bei dieser Tour der Höhenlage (immerhin geht es bis auf 2800m hinauf) anzupassen. Selbst im Hochsommer sollten Haube und Handschuhe immer im Rucksack sein.

Die Tinklwinklalm und tief im Tal das Lucknerhaus
Die Tinklwinklalm und tief im Tal das Lucknerhaus
Das Hochtal hinauf zur Glorer Hütte
Das Hochtal hinauf zur Glorer Hütte
Die Glorer Hütte
Die Glorer Hütte
Herrliche Almwiesen am Weg zur Salmhütte
Herrliche Almwiesen am Weg zur Salmhütte
Am 26.9.2009 lässt sich das herrliche Panorama leider nur zwischendurch erahnen
Am 26.9.2009 lässt sich das herrliche Panorama leider nur zwischendurch erahnen
Die Salmhütte kommt ins Blickfeld (rechts), noch ist es aber ein weiter Weg bis dorthin!
Die Salmhütte kommt ins Blickfeld (rechts), noch ist es aber ein weiter Weg bis dorthin!
Die Salmhütte, im Hintergrund die Pfortscharte
Die Salmhütte, im Hintergrund die Pfortscharte
Die Nebelschwaden sorgen für spannende Stimmungen, Blick zurück nach Süden Richtung Glorer Hütte
Die Nebelschwaden sorgen für spannende Stimmungen, Blick zurück nach Süden Richtung Glorer Hütte
Oberhalb der Pfortscharte lagern ein paar Steinböcke
Oberhalb der Pfortscharte lagern ein paar Steinböcke
Am Rande des Nationalparks Hohe Tauern
Am Rande des Nationalparks Hohe Tauern
Der steile Abstieg von der Pfortscharte hinunter (Blick zurück)
Der steile Abstieg von der Pfortscharte hinunter (Blick zurück)
Die Murmeltiere haben sich schon einen schönen Winterspeck angefressen
Die Murmeltiere haben sich schon einen schönen Winterspeck angefressen
Zum Abschluss zeigt sich auch uns nochmals kurz der Großglockner
Zum Abschluss zeigt sich auch uns nochmals kurz der Großglockner