Kampleck 2523m

~900 bis 1100 Höhenmeter (mittel)

23.11.2012

 

Mit dem Auto geht es von Kolbnitz im Mölltal nach Norden vorbei an der Talstation des Reißeck Schrägaufzugs dem Wegweiser Zandlacher Hütte folgend auf einer asphaltierten Straße bis zu den Höfen von Hattelberg, wo man links abzweigt (Wegweiser Zandlacher Hütte). Nach wenigen Meter geht die asphaltierte Straße in einen geschotterten Forstweg über, welchem man bis in die vorletzte Kehre unterhalb der Zandlacher Hütte folgt (~1425m, Parkmöglichkeit).

Jetzt geht es zu Fuß vorbei an ein paar Hütten auf die andere Bachseite zur Raunigalm und dann talaus der Höhe entlang bis bei einem unscheinbaren Wegweiser ein Steig nach rechts in den Wald hinauf abzweigt. Auf diesem geht es nun teilweise sehr steil höher. Im unteren Teil verlegt ein neuer Forstweg für einige Meter den schmalen Wanderweg, ehe es im Wald immer steiler aufwärts geht. Schließlich erreicht der Wanderer einen Rücken, auf welchem der Steig bis zu einem Almweg höher zieht. Hier folgt man dem Wegweiser nach links und erreicht so die Mattlalm (1669m). Jetzt geht es gemütlich über die Alm bis zu einem breiten Forstweg, welchem der Wanderer zunächst nach rechts (Osten) und dann in zwei weiten Kehren aufwärts folgt. In Rund 1900m gelangt man wieder in freies Gelände und folgt dem markierten Steig über die schönen Almwiesen in leichter Steigung zur Grutschnigalm (~1960m). Von dieser leitet der Steig auf eine kleine Kanzel (~2100m) und quert dann in die breite Südrinne, durch welche man bis zum Gipfel aufsteigt.

 

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

 

Wer es etwas kürzer haben möchte, fährt mit dem Auto nach Zwenberg (hoch über Penk im Mölltal) und holt sich dort im Gasthof Almrausch für € 5 den Schlüssel für den Schranken. Am breiten Forstweg kann man dann bis in 1840m Höhe zu einem Almgatter (versehen mit einer Fahrverbotstafel) fahren und von dort am Forstweg zur Grutschnigalm und wie oben beschrieben weiter zum Gipfel aufsteigen. Damit verkürzt sich die Tour erheblich.

 

Das Kampleck ist ein herrlicher Aussichtsberg im Unteren Mölltal, wer vom Zandlacher Graben aus aufsteigt, muss aber doch knapp 1100 Höhenmeter bewältigen. Die weiten Almen im mittleren Bereich laden zum Verweilen und Genießen ein. Abgesehen von guter Kondition stellt diese Tour keine größeren Herausforderungen an den Wanderer.

Auf der Mattlalm angekommen, der Blick nach Westen in die nördliche Kreuzeckgruppe
Auf der Mattlalm angekommen, der Blick nach Westen in die nördliche Kreuzeckgruppe
Blick zurück über die Alm wieder in die Kreuzeckgruppe
Blick zurück über die Alm wieder in die Kreuzeckgruppe
Immer wieder öffnet sich der herrliche Blick zum Reißeck (rechts)
Immer wieder öffnet sich der herrliche Blick zum Reißeck (rechts)
Der lange Gipfelhang
Der lange Gipfelhang
Von der Grutschnigalm der Blick hinüber zum mächtigen Polinik, im Hintergrund die Sadniggruppe
Von der Grutschnigalm der Blick hinüber zum mächtigen Polinik, im Hintergrund die Sadniggruppe
Knapp unter dem Gipfel erblicke ich eine Gemse, welche im steilen Gelände vor mir flüchtet
Knapp unter dem Gipfel erblicke ich eine Gemse, welche im steilen Gelände vor mir flüchtet
Am Gipfel angelangt reicht der Blick bis zum Großglockner
Am Gipfel angelangt reicht der Blick bis zum Großglockner
Etwas näher als der Glockner sind die Mallnitzer Tourenberge wie Feldseekopf oder Hohe Geißl
Etwas näher als der Glockner sind die Mallnitzer Tourenberge wie Feldseekopf oder Hohe Geißl
Im Süden ragen die Gipfel der Julischen Alpen aus dem Wolken- und Nebelmeer heraus
Im Süden ragen die Gipfel der Julischen Alpen aus dem Wolken- und Nebelmeer heraus