Teuchlspitz 2320m

~1150m (mittel, lang)

14.10.2011

 

Mit dem Auto geht es durch das Mölltal bis nach Penk, wo eine asphaltierte Bergstraße hinauf nach Teuchl abbiegt (links Fahrtrichtung Heiligenblut). Kurz nach den ersten Bauernhöfen zweigt unmittelbar nach einem Streusandlager eine Straße nach rechts ab. Parkmöglichkeit beim Streusandlager.

Jetzt geht es zu Fuß auf der schmalen Asphaltstraße zunächst in zwei Kehren, danach in langen Querungen hinauf zum höchsten Bauernhof. Beim Bauernhof geht die Straße in einen Forstweg über, welche in weiterer Folge zunächst ohne großen Höhengewinn nach Westen zieht. Immer den Markierungen folgend gelangt man zu einer Wegkreuzung mit einer großen Holztafel (Teuchlspitz 2320m). Hier wählt der Wanderer den linken Weg und folgt diesem zu einer Alm. Von dort führt der alte Almweg hinauf zu einem weiteren Forstweg (teils noch nicht in Wanderkarten als solcher eingezeichnet), welcher in einer langen Querung nach Westen zur Eggers-Au-Alm (in manchen Karten auch Pekastnigalm genannt) leitet. Kurz vor der Alm folgt man den Markierungen und wandert so auf dem alten Almweg zum Naturdenkmal Martalelärche (1770m). Von der Lärche geht es ohne großen Höhengewinn weiter nach Westen, bis sich der Almweg zu einem schmalen Steig verjüngt und eine Steilstufe hinauf in freies Almgelände überwindet. Nun wandert man vorbei an einer schönen Almhütte in ein Hochtal. In etwa 2100m Seehöhe dreht sich der Steig nach rechts (Osten) und quert hinauf in die schöne Südflanke des Teuchlspitz, über welche man das kleine hölzerne Gipfelkreuz erreicht. Der höchste Punkt befindet sich etwas weiter westlich in rund 2350m.

 

Wer weite Wege nicht scheut, kann alternativ über die Obere Eggeralm aufsteigen. Hierfür folgt man der Straße bis knapp oberhalb des letzten Bauernhofs, wo das Gelände flacher wird. Dort zweigt ein markanter Forstweg nach rechts hinauf ab. Diesem folgt man zunächst in einer langen Querung talaus und dann in mehreren Kehren hinauf zur Oberen Eggeralm (1817m). Von der Alm weg führen Steigspuren nach Westen hinauf zum Ostrücken des Teuchlspitz, über welchen es zum Gipfel hinauf geht.

 

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

 

Der Teuchlspitz ist ein eher selten besuchter Gipfel, welcher vom Bergsteiger viel Ausdauer verlangt, denn beim Aufstieg legt man nicht nur knapp 1150 Höhenmeter sondern auch viele Kilometer zurück. Der Gipfel belohnt den Wanderer aber mit herrlicher Aussicht zum nahen Tauernhauptkamm. Nach Süden hin grenzen die Gipfel der Kreuzeckgruppe zwischen Kreuzeck und Salzkofel die Sicht ein. Wie so viele Wanderungen ist der Teuchlspitz besonders im Herbst reizvoll.

Von Teuchl aus zeigt sich das Ziel im Morgenlicht
Von Teuchl aus zeigt sich das Ziel im Morgenlicht
Der Herbst kommt nun in großen Schritten
Der Herbst kommt nun in großen Schritten
Die Pflanzen frieren langsam ein
Die Pflanzen frieren langsam ein
Bei der Martalelärche
Bei der Martalelärche
Einsame Almhütte am Aufstiegsweg
Einsame Almhütte am Aufstiegsweg
Der Blick zurück ins kleine Hochtal durch welches der Steig aufwärts führt
Der Blick zurück ins kleine Hochtal durch welches der Steig aufwärts führt
Der Gipfelhang
Der Gipfelhang
Das Kreuzeck
Das Kreuzeck
Am Gipfel
Am Gipfel
Das Reißeck zeigt sich als wahres Eck
Das Reißeck zeigt sich als wahres Eck
Der Blick Richtung Osten
Der Blick Richtung Osten
Traumhafter Blick zur Hochalm
Traumhafter Blick zur Hochalm
Ein paar Gämse laufen mir über den Weg, ein Tier posiert für mich auf dieser kleinen Kuppe
Ein paar Gämse laufen mir über den Weg, ein Tier posiert für mich auf dieser kleinen Kuppe
Bevor es wieder zurück ins Tal geht noch der herrliche Blick zu Sonnblick und Hocharn, die Schitourensaison ist nicht mehr weit weg
Bevor es wieder zurück ins Tal geht noch der herrliche Blick zu Sonnblick und Hocharn, die Schitourensaison ist nicht mehr weit weg