Jof di Sompdogna 1889m

~900- 1000 Höhenmeter (mittel)

10.5.2010, 27.6.2011

 

Mit dem Auto fährt man über Tarvis und Valbruna bis zum Parkplatz bei der Kapelle in der Saisera (1004m, € 2,5 pro Tag). Wer gratis parken möchte, muss sein Auto am Parkplatz Nummer 5 bei der ehemaligen Kaserne abstellen. Vom oberen Parkplatz folgt man dem markiert Steig nach Westen hin zum Ref. Grego (1389m). Von der Hütte geht es nicht wie zum Mittagskofel nach rechts weg, sondern gerade aus durch den Wald auf eine kleine Kuppe und von dort leicht nach rechts zum Laghetto (1442m, im Sommer teils ausgetrockneter See). Wenige Meter hinter (westlich) dem See erreicht man einen kleinen Pass, wo nach links (Süden) ein Steig hinauf Richtung Jof di Sompdogna abzweigt. Über einen sehr steilen Wegabschnitt geht es aufwärts zu einer markanten Verebnung (~1600m). In weiterer Folge führt der Steig vorbei an verfallenen Unterkünften aus dem 1. Weltkrieg durch lichten Wald zu einer markanten Querung. Nach einem weiteren kurzen Aufschwung erreicht man den Ostrücken des Jof di Sompdogna (~1785m). Von dort steigt der Wanderer nach rechts (Westen) über den felsdurchsetzten Gipfelrücken hinauf zum höchsten Punkt.

 

Für den Abstieg gibt es mehrere Varianten:

1. Abstieg über die Aufstiegsroute

2. Man überschreitet den Gipfel und steigt dann Richtung Südwesten ab, wo man in etwa 1700m Seehöhe auf den Steig Nr. 652 gelangt. Auf diesem geht es der Höhe entlang zum Biwak Stuparich (1758m). Wenige Meter nach dem Biwak zweigt ein steiler Weg hinunter in die Saisera ab. Entlang des Bachbetts (Weg Nr. 616) erreicht der Wanderer wieder den Parkplatz. Alternativ kann man auch dem Weg 611 in die Untere Spragna folgen und von dort am Steig Nr. 616 talaus und dann durch das Bachbett und über die Loipentrasse zum Parkplatz wandern.

3. Man überschreitet den Gipfel und steigt dann Richtung Südwesten ab, wo man in etwa 1700m Seehöhe auf den Steig Nr. 652 gelangt. Auf diesem geht es der Höhe entlang Richtung Biwak Stuparich. Wenige Minuten vor dem Biwak zweigt der Weg Nr. 611 nach links (Norden) hinunter in den markanten Graben (Fossa di Carnizza) ab. Über diesen Steig gelangt man ebenfalls wieder in die Saisera und wandert entlang des Bachbetts zurück zum Auto.

 

Diese Tour erfordert im obersten Bereich sowie für die Abstiegsvarianten über das Biwak Stuparich Trittsicherheit und für den steilen Anstieg gute Kondition. Wer den Weg auf diesen Gipfel findet, wird mit traumhaften Einblicken in die Montasch- Nordwand belohnt. Der Rückweg über das Biwak Stuparich ist sehr epfehlenswert, da man vom Biwak einen wunderbaren Blick zurück zum Gipfel hat.

Die beste Zeit für diese Tour ist entweder der Frühsommer nach der Schneeschmelze (Mitte Juni), wenn sich die Nordwände des Montasch noch winterlich präsentieren oder im Herbst, wenn sich die Buchenwälder langsam verfärben.

Durch diesen Buchenwald geht es hinauf zum Rif. Grego, Nebel und Schnee am 10.5.2010
Durch diesen Buchenwald geht es hinauf zum Rif. Grego, Nebel und Schnee am 10.5.2010
Rifugio Grego
Rifugio Grego
Blick zurück zum Monte Lussari
Blick zurück zum Monte Lussari
Il Laghetto
Il Laghetto
Wenn schon nicht die Aussicht mein Herz erfreuen konnte, dann wenigstens diese Schneerosen beim kleinen See
Wenn schon nicht die Aussicht mein Herz erfreuen konnte, dann wenigstens diese Schneerosen beim kleinen See
Traumhafte Aussicht zum Montasch am 27.6.2011, schön zu sehen der kleine Montaschgletscher
Traumhafte Aussicht zum Montasch am 27.6.2011, schön zu sehen der kleine Montaschgletscher
Im Norden der Mittagskofel (rechts) und der Monte Piper (links)
Im Norden der Mittagskofel (rechts) und der Monte Piper (links)
Grande Nabois (ganz links)  mit Wischberg  (links)  und den Kastreinspitzen, rechts der Bildmitte ist der Abstiegsweg zum Biwak Stuparich zu sehen
Grande Nabois (ganz links) mit Wischberg (links) und den Kastreinspitzen, rechts der Bildmitte ist der Abstiegsweg zum Biwak Stuparich zu sehen
Kurz vorm Biwak, im Hintergrund Grande Nabois (links) und Wischberg
Kurz vorm Biwak, im Hintergrund Grande Nabois (links) und Wischberg