Prestreljenik 2498m

~1500 Höhenmeter (schwer)

5.7.2007

Mit dem Auto geht es auf den Sella Nevea und dort zum Parkplatz bei der alten Gondeltalstation (1122m).

Vom Parkplatz bei der Talstation der Kanin Gondel zuerst kurz über die Schipiste nach Osten und dann über den alten Kriegssteig auf dem Weg Nr. 636 durch den Wald höher. In etwa 1800m Seehöhe gelangt man in weites baumfreies Gelände. In etwa 1860m teilt sich der Weg, wobei man sich in diesem Falle links (Osten) hält, der andere Steig führt direkt zur Bergstation der Kanin Gondel. Nur Wenige Meter später teilt sich der Weg neuerlich wobei man sich nun rechts (Südwesten) hält. Diesem Steig folgt man nun und quert unter der Nordwand des M. Golovec (2285m) Richtung Sella Prevala (2067m). In 2109m erreicht man knapp oberhalb des Sattels die höchste Stelle. Von hier steigt man zum Sella Prevala ab und folgt dann der Schipiste Richtung Süden auf eine Scharte (2292m, Bergstation des Sesselliftes). Hier wendet man sich nach Westen und gelangt über einen etwas anspruchsvolleren Steig (Trittsicherheit erforderlich) auf den Gipfel des Prestreljenik.

Der Abstieg erfolgt bis zum Sella Prevala über die Aufstiegsroute. Dort wendet man sich aber nach links (Westen) und steigt durch das Piano del Prevala zur Bergstation der Kanin Gondel ab (kurze Gegensteigung). Von hier geht es steil über die Schipiste zurück hinunter zum Parkplatz.

 

Die Julischen Alpen stellen wohl eine der spannendsten Gebirgsgruppen in den Alpen dar. Die schroffen Felswände lassen einen oft glauben, dass die Gipfel ohne technische Hilfsmittel kaum zu bezwingen sind. Aber immer wieder findet sich ein Weg durch die Felswände hinauf.

Der Weg vom Sella Nevea auf den Sella Prevala wurde im 1. Weltkrieg erbaut und dient heute als angenehmer Aufstiegsweg. Besonders das weite Kar unterhalb des Golovec ist landschaftlich atemberaubend. Vom Sella Prevala wandert man seit kurzer Zeit mitten im slowenischen Schigebiet von Bovec, aber auf den Gipfel des Prestreljeniks finden nur wenige Wanderer. Von dort oben bietet sich aber ein wunderbarer Rundblick zu allen hohen Gipfel der Julier, zum Meer und nach Norden hin bis zu den Hohen Tauern.

Der Abstieg über die Schipiste ist dann recht anstrengend, die tolle Kulisse und die schöne Aussicht vom Gipfel aus entlohnen aber für die "Qualen". Wer es etwas bequemer haben will kann auch mit der Kanin- Gondelbahn die ganze Tour deutlich verkürzen.

Bei blauem Himmel wirkte der Kontrast mit dem weißen Schnee und den grünen Almen einfach wunderbar. Von links nach rechts: Montasch (2753m), Terrarossa (2420m), Fornon und Mondeon del Buinz (2531 und 2554m), Kastreinspitzen (2502m) und Wischberg (2666)
Bei blauem Himmel wirkte der Kontrast mit dem weißen Schnee und den grünen Almen einfach wunderbar. Von links nach rechts: Montasch (2753m), Terrarossa (2420m), Fornon und Mondeon del Buinz (2531 und 2554m), Kastreinspitzen (2502m) und Wischberg (2666)
Der Neuschnee legt sich über den Almrausch
Der Neuschnee legt sich über den Almrausch
Die Aufstiegsroute unterhalb des M. Golovec
Die Aufstiegsroute unterhalb des M. Golovec
Der Gipfel zeigt sich
Der Gipfel zeigt sich
Am Gipfel zeigt sich ein unglaubliches Panorama. Die Julischen Alpen in ihrer ganzen Pracht
Am Gipfel zeigt sich ein unglaubliches Panorama. Die Julischen Alpen in ihrer ganzen Pracht
Nach Süden hin öffnet sich der Blick zum Meer
Nach Süden hin öffnet sich der Blick zum Meer
Im Westen zieht der Grat zum Kanin (2587m, links im Bild)
Im Westen zieht der Grat zum Kanin (2587m, links im Bild)
Tief unten im Soca- Tal liegt Bovec
Tief unten im Soca- Tal liegt Bovec
Von der Gondelstation aus der Blick zurück auf den Gipfel sowie das Felsfenster (rechts vom Gipfel) und den Sella Prevala (links vom Gipfel)
Von der Gondelstation aus der Blick zurück auf den Gipfel sowie das Felsfenster (rechts vom Gipfel) und den Sella Prevala (links vom Gipfel)