Hochstuhl 2237m, Klettersteig

~1100 Höhenmeter (schwer, ohne Klettersteig mittel)

15.5.2008

 

Von Feistritz im Rosental gelangt man durch das Bärental bis zu einem Parkplatz knapp unterhalb der Johannsenruhe (1150m).

Von dort folgt man dem Fahrweg Richtung Klagenfurter Hütte. In etwa 1400m Seehöhe zweigt in einer Kehre ein Steig nach rechts (Süden) ins Hochstuhlkar ab. Diesem folgt man ins Schuttkar und nach einer Rechtsquerung sowie mehreren Serpentinen zum Einstieg des Klettersteiges B/C (~1650m).

Zu Beginn geht es gleich über einen steilen mit Stahlbügeln gesicherten Aufschwung höher. Danach steigt man durch kombiniertes mit einzelnen Bäumen durchsetztes Gelände aufwärts. Meist in leichter Kletterei gelangt man zu 2 Holzleitern. Bald darauf folgt eine schöne Gratquerung, die in einer kleinen Scharte endet. Nach dieser geht es durch eine Rinne hinauf zum Steigbuch. Von hier hat man nur mehr eine kurze Hangquerung (Vorsicht im Frühsommer kann hier noch Schnee liegen) vor sich und man erreicht den Ausstieg des Klettersteiges.

Weiter geht es über den Westrücken des Hochstuhls hinauf zum Gipfel.

 

Der klassische Abstieg erfolgt vom Gipfel nach Osten hinunter zum Bielschitza Sattel (1840m) und von dort zur Klagenfurter Hütte (1664m). Über den Fahrweg gelangt man zurück zum Parkplatz.

Im Frühsommer kann man alternativ auch mit den Firngleitern über die Grüne Ries (westlich des Gipfels) oder die Johannsenrinne (östlich des Gipfels) abfahren. Diese Optionen sind aber nur für geübte Bergsteiger bzw. Schifahrer zu empfehlen!

 

Der Hochstuhl ist ein beliebtes Ziel an der Kärntner Südgrenze. Im Sommer muss man im Klettersteig mit viel Verkehr rechnen. Aus diesem Grund eignet sich besonders der Frühsommer, sobald der Klettersteig schneefrei ist, oder der Herbst für eine Besteigung des Hochstuhls.

Für den Aufstieg über den Klettersteig sind gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unumgänglich.

Ein erster Blick hinauf zum Hochstuhl, über den teils bewachsenen Rücken führt der Klettersteig
Ein erster Blick hinauf zum Hochstuhl, über den teils bewachsenen Rücken führt der Klettersteig
Erster Aufschwung
Erster Aufschwung
Blick zurück hinunter zum Einstieg
Blick zurück hinunter zum Einstieg
Schon beim Aufstieg bietet sich ein schönes Panorama. Im Osten zeigt sich die Bielschitza
Schon beim Aufstieg bietet sich ein schönes Panorama. Im Osten zeigt sich die Bielschitza
Im Norden präsentiert sich der Kosiak, rechts im Bild kann man auch die Klagenfurter Hütte erkennen
Im Norden präsentiert sich der Kosiak, rechts im Bild kann man auch die Klagenfurter Hütte erkennen
Im Westen ist es das noch teilweise weiße Weinaschkar, welches herüberlacht
Im Westen ist es das noch teilweise weiße Weinaschkar, welches herüberlacht
Nach der Gratquerung geht es über eine kleine Scharte hinein in eine steile Flanke
Nach der Gratquerung geht es über eine kleine Scharte hinein in eine steile Flanke
Am 15.5.2008 liegt in diesem Bereich noch viel Schnee, ohne Steigeisen sollte man sich hier nicht mehr bewegen
Am 15.5.2008 liegt in diesem Bereich noch viel Schnee, ohne Steigeisen sollte man sich hier nicht mehr bewegen
Kurz vor dem Ausstieg gilt es nochmals eine steile Rinne zu queren
Kurz vor dem Ausstieg gilt es nochmals eine steile Rinne zu queren
Endlich am Gipfel, tief unten liegt Jesenice
Endlich am Gipfel, tief unten liegt Jesenice
Im Osten zeigt sich die Vertatscha
Im Osten zeigt sich die Vertatscha
Nach Westen hin reihen sich Weinasch, Kahlkogel und Mittagskogel hintereinander
Nach Westen hin reihen sich Weinasch, Kahlkogel und Mittagskogel hintereinander
Der breitere Teil der Johannsenrinne
Der breitere Teil der Johannsenrinne
Ein Blick zurück hinauf zum Hochstuhl und die Johannsenrinne
Ein Blick zurück hinauf zum Hochstuhl und die Johannsenrinne