Techantinger Mittagskogel 1931m

~1300 Höhenmeter

28.10.2011

Mit dem Auto geht es on Villach Richtung Finkenstein. Wenige Meter nach dem Hotel Zollner zweigt nach rechts eine Straße hinauf nach Goritschach ab. Dieser folgt man und hält sich bei den kommenden Straßengabelungen jeweils links und gelangt so zur Jausenstube Polin. Hier nach rechts weg auf immer schmäler werdender Straße bis zum Fahrverbot (Waldrand, Parkplatz ~660m).

Jetzt geht es zu Fuß weiter auf der markierten Forststraße hinauf Richtung Illitsch, wobei man eine weite Kehre auf einem Wanderweg abkürzen kann. In etwa 875m wird eine Weggabel erreicht. Hier hält sich der Wanderer rechts und folgt dem Wegweiser Truppe hinab zu einem Bach. Nach wenigen Minuten am Forstweg verlässt man diesen und steigt auf einem markierten Weg zu den Wiesen des ehemaligen Hofes Truppe auf (~1000m), wo man einen kurzen Abstecher zu einer herrlichen Aussichtskanzel machen kann. Vom alten Hof weg geht es am markierten Wanderweg aufwärts, wobei der Aufstieg teilweise durch umstürzte Bäume erschwert wird. In weiterer Folge quert man mehrmals den breiten Forstweg und steigt dann auf einem markanten Rücken höher. In etwa 1400m wird der Steig etwas flacher und man erreicht eine querende Forststraße. Auf dieser wandert man nach links zur Goritschacher Alm (Jagdhütte, ~1525m). Wenige Meter nach der Jagdhütte zweigt ein kleines unscheinbares Steiglein nach rechts hinauf ab. Dieses ist nur mit pinken auf Bäume gesprühten Pfeilen markiert. Zunächst zieht der Steig bis zu einem markanten Graben nach Südosten, quert dann aber den Hang aufwärts nach Westen. In weiterer Folge führt der Steig in recht direkter Linie hinauf zum Grenzkamm (~1810m). Am Kamm wendet man sich nach rechts (Westen) und folgt dem Steig, welcher meist in unmittelbarer Kammnähe verläuft, bis zum Gipfel.

Für den Abstieg folgt man dem Steiglein zurück hinunter zur Forststraße, wendet sich hier aber nach rechts (Osten) und wandert bis zu einem großen Graben, bei welchem die Forststraße endet. Der markierte Steig überwindet den Graben und führt auf der anderen Seite zu einer weiteren Forststraße über welche man den Abstiegsweg vom Mallestiger Mittagskogel erreicht. Jetzt geht es, dem Wegweiser Finkenstein folgend, talwärts bis zur alleinstehenden Gallobhütte (~1250m). Von der Hütte folgt man dem Forstweg in einer weiten Kehre abwärts und zweigt dann nach einer weiteren Kehre nach links (Westen) auf ein unscheinbares Weglein ab (Wegweiser Illitsch). Bald schon erreicht man wieder eine Forststraße, welche hinunter zum Hof Illitsch (925m) zieht, wobei man die letzte Kehre auf einem Steig abkürzen kann. Vom Hof geht es auf der Forststraße talwärts zur Abzweigung in rund 875m und von hier weg über die Aufstiegsroute zurück zum Auto.

 

Die hier beschriebene Runde ist recht lange und man wandert über weite Strecken im Wald. Etwas lohnender ist es, den Techantinger Mittagskogel mit einem Gipfelsieg am Mallestiger Mittagskogel zu verbinden. Hierfür wandert man vom Baumgartner Hof auf den Mallestiger Mittagskogel und folgt dann einem Steiglein auf slowenischer Seite bis zum Techantinger Mittagskogel. Für den Abstieg wählt man die oben beschriebene Route, bis man zur Wegkreuzung mit dem Abstiegsweg vom Mallestiger Mittagskogel trifft. Dann folgt der Wanderer dem Kärntner Grenzweg 03 zurück zum Baumgartnerhof.

 

Der Techantinger Mittagskogel wird von Norden her eher selten bestiegen. Der Gipfel bietet wie so viele Karawankengipfel einen herrlichen Blick in die Julischen Alpen. Aber auch die Aussicht nach Norden und Westen braucht sich nicht zu verstecken.

Blick vom Truppe hinauf zum Gipfel
Blick vom Truppe hinauf zum Gipfel
Vom Aussichtspunkt beim ehemaligen Hof Truppe mit Blick zum Dobratsch
Vom Aussichtspunkt beim ehemaligen Hof Truppe mit Blick zum Dobratsch
Beim Aufstieg zeigen sich im Norden bereits die Nockberge
Beim Aufstieg zeigen sich im Norden bereits die Nockberge
Die "Pfeilmarkierungen" am Steiglein zum Gipfel
Die "Pfeilmarkierungen" am Steiglein zum Gipfel
Der Blick zur nahen bereits winterlichen Skrlatica ist beeindruckend
Der Blick zur nahen bereits winterlichen Skrlatica ist beeindruckend
Kurz vorm Gipfel, links Mangart und Jalovec
Kurz vorm Gipfel, links Mangart und Jalovec
Der Blick über den Kamm zurück nach Osten zu den Karawanken und ins hochnebelerfüllte Klagenfurter Becken
Der Blick über den Kamm zurück nach Osten zu den Karawanken und ins hochnebelerfüllte Klagenfurter Becken
Zoom zu den Karnischen Alpen mit dem weißen Collin
Zoom zu den Karnischen Alpen mit dem weißen Collin
Der Glockner schaut hinterm Dobratsch hervor
Der Glockner schaut hinterm Dobratsch hervor
Während Klagenfurt noch unterm Hochnebel liegt, scheint in Villach schon die Sonne, im Hintergrund Hohe Tauern (links) und Nockberge (rechts)
Während Klagenfurt noch unterm Hochnebel liegt, scheint in Villach schon die Sonne, im Hintergrund Hohe Tauern (links) und Nockberge (rechts)
Noch ein Foto mit der kleinen Gipfelglocke und es geht wieder zurück ins Tal, links Jalovec, rechts Mangart
Noch ein Foto mit der kleinen Gipfelglocke und es geht wieder zurück ins Tal, links Jalovec, rechts Mangart
Beim Illitsch
Beim Illitsch