Hoher Trieb 2199m

~550 Höhenmter (leicht, via Kleinen Trieb mittel)

26.7.2013

 

Von Dellach im Gailtal führt eine Straße auf die Schattseite nach Weidenburg und von dort geht es auf einer gecshotterten Almstraße hinauf bis knapp vor die Zollnerseehütte (Parkplatz, ~1730m).

Von hier weg sind es nur wenige Meter bis zur Schutzhütte. Dort wendet sich der Wanderer nach rechts (Süden) und gelangt so nach kurzer Zeit zu einem Wegweiser. Hier folgt man der Tafel Hoher Trieb gerade aus nach Süden und steigt über die Almwiesen höher. Schon bald darauf erreicht man bei einem Wasserschloss einen weiteren Wegweiser. Nach rechts führt der Normalweg zum Gipfel (Abstiegsroute), gerade aus zieht der markierte Steig in mehreren Kehren bis zum markanten Ostgrat des Kleinen Trieb und dann weiter bis zu dessem Gipfel (2096m). Vom Kleinen Trieb steigt man nach Süden steil und teils an Stahlseilen gesichert in eine Scharte (~2060m) ab und folgt auf der gegenüberliegenden Seite dem markanten Nordgrat hinauf auf den Hohen Trieb. Der Klettersteig (B) auf den Hohen Trieb ist durchgehend mit Stahlseilen versichert und meist einfach zu gehen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber trotzdem eine Grundvoraussetzung. Für Klettersteiganfänger empfiehlt sich ein Klettersteigset.

 

Vom Gipfel folgt man den Markierungen nach Norden (Achtung der Steig macht gleich nach dem Gipfel einen kurzen Hacken nach links) und folgt dann dem Gratverlauf wenige Meter nach Westen bis zu einer unscheinbaren Weggabelung. Während der offensichtliche Steig weiter nach Westen leitet, zieht ein weiteres markiertes Steiglein steil hinunter nach Norden. In etwa 1900m quert man dann unter dem Kleinen Trieb nach Nordosten, umrundet eine Rippe und gelangt so wieder in die Nordflanke des Kleinen Trieb und zurück zur Weggabelung beim Wasserschloss.

 

Diese Runde erfordert Trittsicherheit udn Schwindelfreiheit, für Klettersteiganfänger empfiehlt sich die Mitnahme eines Klettersteigsets. Der teils luftige Grat ist jedoch gut versichert, nur einzelne Sicherungen im unmittelbaren Gratbereich können je nach Witetrunsgverlauf im Winter etwas locker sein. Wer sich nicht über den Klettersteig traut, kann auch die Abstiegsvariante als Aufstiegsroute wählen.

Vom Gipfel aus hat man einen herrlichen Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Beim Rückweg lädt die gemütliche Zollnerseehütte zu einer Einkehr.

Der Kleine und Hohe Trieb von der Zollnerseehütte aus aufgenommen
Der Kleine und Hohe Trieb von der Zollnerseehütte aus aufgenommen
Am Kleinen Trieb
Am Kleinen Trieb
Ein kurzer steiler Aufschwung
Ein kurzer steiler Aufschwung
Direkt unterm Grat geht es aufwärts
Direkt unterm Grat geht es aufwärts
Der Blick zurück hinunter über den Grat zum Kleinen Trieb
Der Blick zurück hinunter über den Grat zum Kleinen Trieb
Am Gipfel, im Westen kann man den Piz Timau oder auch die Köderhöhe sowie markant in der Bildmitte den Collin erkennen
Am Gipfel, im Westen kann man den Piz Timau oder auch die Köderhöhe sowie markant in der Bildmitte den Collin erkennen
Im Osten zeigen sich hinterm Monte Zermula Wischberg (links) und Montasch (rechts)
Im Osten zeigen sich hinterm Monte Zermula Wischberg (links) und Montasch (rechts)