Karnischer Höhenweg (mit Gipfeln)

~ 5500 Höhenmeter (schwer, ohne Gipfel mittel)

25.7.- 27.7.2010

 

Der Karnische Höhenweg ist ein wunderschöner Weiterwanderweg, welcher von Sillian in Osttirol bis nach Thörl Maglern (nahe Villach) führt. Wie der Name schon sagt, verläuft dieser Weg meist der Höhe entlang über zahlreiche Joche, Scharten oder Sättel. Die Gipfel werden aber durchwegs links oder rechts liegen gelassen. Unser Ziel war es jedoch auf einem kurzen Abschnitt (zwischen Unterer Valentinalm und Maria Luggau) mehrere der teils sehr einsamen Gipfel mitzunehmen.

Unsere Route:

1. Tag: Untere Valentinalm (1205m)- Valentintörl (2138m)- Hohe Warte via Koban- Prunner-Steig (2780m)- Wolayerseehütte (1970m) via Rifugio Lambertenghi Romanin (italinienische Seite)- Rauchkofel (2460m)

 

2. Tag: Wolayerseehütte- Giramondo Pass (1969m)- Niederl (2232m)- Obergailer Joch (2216m)- Obergailer Alm (~1600m)- Schönjöchl (2295m)- Raudenspitze (2507m)- Öfner Joch (2011m)- Hochweißsteinhaus (1867m)

 

3. Tag: Hochweißsteinhaus- Hochalpljoch (2278m)- Hochweißstein (Monte Peralba, 2694m)-  Hochalpljoch (2278m)- Viehloch (2498m)- Torkarspitze (2574m)- Luggauer Sattel (2404m)- Luggauer Törl (2232m)- Maria Luggau (1173m)

 

Die Anreise erfolgt mit dem PKW über Kötschach- Mauthen zur Unteren Valentinalm (Parkplatz). Beim Rückweg wurden wir dankenswerter Weise von meinem Vater im Ebnertal abgeholt und zurück zur Valentinalm geführt.

 

Der Karnische Höhenweg in dieser Form ist nur ausgesprochen konditionsstarken, trittsicheren, schwindelfreien, klettertechnisch versierten und psychisch starken Bergsteigern vorbehalten.

Die Route verläuft oft auf selten begangenen Wegen, führt teils auf kaum besuchte Gipfel und zieht wiederholt entlang von steilen Abhängen oder tiefen Abbrüchen. Zeitweise sind die alten markierten Steige schwer zu finden, da sie nicht mehr gut ausgetreten und stellenweise von Gras überwachsen sind. Aus diesem Grund sollte man diese Route nur in Angriff nehmen, wenn man über eine gute Wanderkarte und ausgezeichnete Orientierung verfügt.

Bei der Beschreibung der einzelnen Tagesetappen wird aber auch immer wieder auf die klassische (deutlich einfachere) Route hingewiesen.

Blick von der Raudenspitze zum Rauchkofel, Kellerspitzen und Hohe Warte (von links nach rechts)
Blick von der Raudenspitze zum Rauchkofel, Kellerspitzen und Hohe Warte (von links nach rechts)