Kobesnock 1820m

~1000 Höhenmeter (mittel)

1.11.2006, 29.11.2011

Mit dem Auto geht es bis nach Bleiberg Kreuth, wo man im Ort auf die Sonnseite hinauf abbiegt (auf den ÖK-Karten Richtung Fuggertal). Auf der asphaltierten Straße geht es kurz aufwärts bis in eine markante Kehre. Hier rechts halten und etwa 200m weiter fahren, bis nach links ein Forstweg abzweigt (Parkmöglichkeit, ~930m).

Nun geht es zu Fuß weiter auf dem Forstweg nach links (Westen, Wegweiser Kobesnock) aufwärts. In etwa 960m zieht in einer Rechtskehre ein Wanderweg links (Nordwesten) ab. Dieser Steig ist in den meisten Karten als nicht markierter Jägersteig eingezeichnet, in den letzten Jahren wurden die Markierungen und Beschilderungen jedoch erneuert. Über diesen Steig geht es zunächst steil höher, ehe man auf einem alten Knappenweg gemütlich weiterwandert. In knapp 1300m steilt der Steig wieder auf und führt hinauf auf einen schönen Sattel (Zeber, 1480m). Hier wendet sich der Wanderer nach links (Westen) und gelangt über schöne Rücken auf den Zebernock (1555m). Nach dem Zebernock steigt man wenige Höhenmeter ab und folgt dann dem teils schmalen Grat Richtung Kobesnock, wobei man noch einzelne spannende ("Kaltes Loch", ein mehrere Meter großes Felsfenster) oder kurze steile und ausgesetzte Abschnitte passieren muß, ehe man den Gipfel erreicht.

Der Abstieg erfolgt über den Südwestrücken zur Wertschacher Alm (1560m) und von dort über den Naturfreundesteig (Erlachergraben) hinunter Richtung Erlachgraben. Bevor man aber noch die ersten Häuser erreicht zweigt in etwa 980m in einer Rechtskehre ein Weg nach links (Norden) ab. Diesem folgt man leicht bergab bis zu einem Bach. Auf der anderen Bachseite geht es zuerst auf einem Steig kurz bergauf und dann der Höhe entlang zu einer kleine Kapelle (Maurer). Dann teils auf einer Asphaltstraße entlang schöner Wiesen vorbei an einzelnen Höfen zurück zum Ausgangspunkt.

 

Schöne Wanderung im Bleiberger Hochtal. Diese Tour erfordert besonders im Aufstieg Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Aber auch im Abstieg ist Schwindelfreiheit von Vorteil. Vom Gipfel aus hat man einen herrlichen Ausblick wie z.B. hinüber zum Dobratsch oder auch nach Norden zu den Nockbergen.

Der ideale Zeitpunkt für diese Tour ist der Herbst. Der Aufstiegsweg ist nämlich südseitig exponiert und daher im Sommer nicht empfehlenswert.

Eine steile Querung beim Aufstieg
Eine steile Querung beim Aufstieg
Am Sattel in 1480m Höhe
Am Sattel in 1480m Höhe
Kurze Pause auf einem der kleinen Gipfel im Gratverlauf zum Kobesnock, im Hintergrund die östlichen Karnischen Alpen
Kurze Pause auf einem der kleinen Gipfel im Gratverlauf zum Kobesnock, im Hintergrund die östlichen Karnischen Alpen
Blick zum Dobratsch, sehr schön ist die Inversion zu erkennen
Blick zum Dobratsch, sehr schön ist die Inversion zu erkennen
Felsiger Abschnitt (sogar mit Stahlseilversicherung)
Felsiger Abschnitt (sogar mit Stahlseilversicherung)
"Kaltes Loch", ein mehrere Meter großes Felsfenster
"Kaltes Loch", ein mehrere Meter großes Felsfenster
Blick nach Osten über das Nebelmeer, am Horizont sind die Karawanken zu erkennen
Blick nach Osten über das Nebelmeer, am Horizont sind die Karawanken zu erkennen
Im Norden zeigen sich zahllose Gipfel der Nockberge
Im Norden zeigen sich zahllose Gipfel der Nockberge
Bei der Wertschacher Alm, im Hintergrund wieder die Karnischen Alpen
Bei der Wertschacher Alm, im Hintergrund wieder die Karnischen Alpen
Durch den Wald hindurch nochmals ein Blick zu den Julischen Alpen
Durch den Wald hindurch nochmals ein Blick zu den Julischen Alpen
Beim Abstieg am Naturfreundesteig
Beim Abstieg am Naturfreundesteig