Klomnock 2331m und Mallnock 2226m von St. OSwald

~550 bis 1100 Höhenmeter (leicht, ohne Gondel mittel)

14.8.2011

Mit dem PKW geht es über Bad Kleinkirchheim nach St. Oswald, wo bei der Talstation der Brunnachbahn (Nationalparkgondel) ein großer Parkplatz (~1350m) zur Verfügung steht.

Nun geht es entweder mit der Gondel (ohne Kärnten Card € 14 für die Bergfahrt) oder zu Fuß auf die Brunnachhöhe (1902m). Wer ohne technische Hilfsmittel unterwegs sein möchte, der wandert vom Parkplatz kurz zurück Richtung Bad Kleinkirchheim und zweigt nach wenigen Metern rechts auf die Asphaltstraße ab. Dieser folgt man aufwärts, bis am Waldrand ein Weg nach rechts abzweigt (Nr. 1614). Auf diesem geht es nach rechts (Osten) auf einen Rücken und über diesen gewinnt man dann rasch an Höhe. In rund 1600m Höhe zieht der Wanderweg Nr 1614 nach rechts weg. Um auf die Brunnachhöhe zu gelangen, geht man aber weiter gerade auf (Weg Nr. 7) und gelangt so über schöne Almwiesen auf den langen Höhenzug der Brunnachhöhe, wo man sich nach rechts wendet.

Wer die Gondel genommen hat, hält sich nach dem Verlassen der Bergstation rechts und wandert auf einem breiten Weg über die Brunnachhöhe Richtung Norden. Zunächst geht es leicht bergab bzw. leicht bergauf, bis in 2006m das Brunnachgatter erreicht wird. Jetzt wird der Weg etwas steiler und zieht in einigen Serpentinen über einen schönen Rücken zum Gipfel des Mallnock (2226m).

Um zum Klomnock weiterzuwandern, verlässt man den Gipfel nach Nordosten (rechts) und geht unter leichtem Höhenverlust am schönen breiten Rücken weiter. Nach einer kurzen Aufwärtspassage erreicht man das Soldatenkreuz. In weiterer Folge geht es kurz bergab und dann, immer in Gratnähe bleibend, zum Gipfel des Klomnock.

Für den Abstieg kann man die Aufstiegsroute oder den Weg über das Falkert Schutzhaus wählen. Für die zweite Variante überschreitet man den Klomnock nach Südosten und wandert über die Steinhöhe in die sogenannte Flache Scharte. Hier zweigt ein Steig nach rechts ab (St. Oswald), welchem man über schöne Almwiesen abwärts zur Steinhalter Hütte folgt. Bei dieser führt der Steig zunächst steil hinunter in den Graben. Nach einigen Minuten wird es etwas flacher und man wandert am alten Almweg talwärts in den Wald, wo der Weg in einen schmalen Forstweg übergeht. Hier nach links der Höhe entlang zum Bach. Nach der Bachquerung wandert man wieder talaus und erreicht so nach wenigen Minuten die Lärchen Hütte (bewirtschaftet). Von dieser folgt der Wanderer entweder dem Steig oder dem Forstweg abwärts. Das Falkert Schutzhaus lässt man (sofern man dort nicht einkehren möchte) rechts liegen und gelangt über den Wasserweg zu den letzten Häusern von St. Oswald. Vom Beginn der Asphaltstraße weg sind es noch etwa 15- 20min zurück zum Parkplatz bei der Gondelstation.

 

Einfache, aber aufgrund der herrlichen Aussicht sehr lohnende Wanderung. Wer vom Tal weg aufsteigt und über das Falkert Schutzhause zurückgeht, macht eine schöne Tageswanderung mit rund 1100 Höhenmetern. Die Berggipfel rund um St. Oswald sind häufig besucht. An schönen Tagen ist der große Parkplatz bei der Talstation voll, die große Einsamkeit wird man dementsprechend unterwegs kaum vorfinden.

Am Weg von der Bergstation Richtung Mallnock
Am Weg von der Bergstation Richtung Mallnock
Knapp unterm Mallnock hat man dieses herrliche Panorama nach Süden hin in die Julischen Alpen
Knapp unterm Mallnock hat man dieses herrliche Panorama nach Süden hin in die Julischen Alpen
Der Weg hinüber zum Klomnock
Der Weg hinüber zum Klomnock
Die Hochalm leuchtet weiß
Die Hochalm leuchtet weiß
Am Mallnock
Am Mallnock
Der Weg im Bereich des Gratverlaufes, im Hintergrund der Klomnock
Der Weg im Bereich des Gratverlaufes, im Hintergrund der Klomnock
Der Rosennock (links der Bildmitte) mit seinen Begleitern
Der Rosennock (links der Bildmitte) mit seinen Begleitern
Vom Klomnock der Blick nach Nordosten zum Großen Speikkofel (rechts)
Vom Klomnock der Blick nach Nordosten zum Großen Speikkofel (rechts)
Bei herrlicher Sicht zeigen sich hinterm Falkertspitz selbst die Steiner Alpen
Bei herrlicher Sicht zeigen sich hinterm Falkertspitz selbst die Steiner Alpen
Zaunüberstieg beim Rückweg ins Tal
Zaunüberstieg beim Rückweg ins Tal
Bei der Steinhalter Hütte; der Weg zurück ist noch weit (grüne Wiesen im Tal), Im Hintergrund der Mirnock
Bei der Steinhalter Hütte; der Weg zurück ist noch weit (grüne Wiesen im Tal), Im Hintergrund der Mirnock
Am alten Almweg geht es hinunter
Am alten Almweg geht es hinunter