Das Eiskar

Begehung am 7.7.2013

Das Haushaltsjahr 2013 steht im Kontrast zum Vorjahr. Nach dem zufriedenstellenden Winter und dem außergewöhnlich schneereichen Mai kam es auch im Juni zu zwei kühlen Witterungsperioden, welche jedoch von einer massiven Wärmephase mit Höchstwerten bis 17°C im Eiskar unterbrochen wurde.

In Summe ist der Eiskargletscher aber noch fast durchgehend  mit Schnee bedeckt und nur an wenigen Stellen im östlichen Gletscherteil kommt bereits der Schutt zum Vorschein.

Am Tag der Begehung war es zwar relativ warm (zwischen 8°C in der Früh und 11°C zu Mittag), die Quellbewölkung verhinderte jedoch direkte Sonneneinstrahlung auf den Gletscher und somit wurde der Schmelzprozess verzögert.

Sollte in den kommenden Wochen keine extreme Hitzewelle kommen, stehen die Chancen sehr gut, dass sowohl am Wandfuß als auch im Bereich der Gletscherzunge wieder mächtigere Schneerücklagen überdauern können.

Blick von Osten ins noch fast komplett mit Winterschnee bedeckte Eiskar
Blick von Osten ins noch fast komplett mit Winterschnee bedeckte Eiskar
Blick von der Moräne zum Wandfuß, hier liegt verhältnismäßig viel Schnee
Blick von der Moräne zum Wandfuß, hier liegt verhältnismäßig viel Schnee
Blick von Westen über den Eisscheitel, im Vordergrund kann man 3 Personen erkennen, die bei der Schmeehöhensondierung behilflich waren.
Blick von Westen über den Eisscheitel, im Vordergrund kann man 3 Personen erkennen, die bei der Schmeehöhensondierung behilflich waren.
Die Gletscherzunge wirkt heuer deutlich tiefer als in den Jahren 2010 oder 2011, dies liegt daran, dass im Sommer 2012 mehrere Meter Firn abgeschmolzen sind
Die Gletscherzunge wirkt heuer deutlich tiefer als in den Jahren 2010 oder 2011, dies liegt daran, dass im Sommer 2012 mehrere Meter Firn abgeschmolzen sind
Blick vom unteren Ende der Gletscherzunge zum Wandfuß, noch liegen hier mehrere Meter Altschnee
Blick vom unteren Ende der Gletscherzunge zum Wandfuß, noch liegen hier mehrere Meter Altschnee