Petelin 802m

2-3h (mittel)

Vom Zentrum in Villach geht es auf kürzestem Weg zur Infineon, dort über die Gail, beim Kreisverkehr rechts weg und dann gleich wieder links vorbei an der Feuerwehr und unter der Autobahn hinweg hinauf bis zur markanten Kehre. Hier nun rechts weg am Forstweg bergauf bis zur neuen Stromtrasse. Dort folgt man dem Weg in etwa entlang der Trasse, ehe es durch einen kleinen Graben nach links hinauf zu einem Wegweiser auf einem kleinen Sattel geht (~600m). Von jetzt an folgt man den alten Tafeln Faak am See über schöne Wurzelwege zu einer großen Wiese beim Hof Gegneritsch. Entlang dieser Wiese fährt man bis zu einem Forstweg, wo man scharf nach links abbiegt und entlang einer weiteren Wiese kurz nach Norden fährt. Am Ende dieser Wiese geht es wieder nach rechts weg. Der Karrenweg, auf welchem man sich nun befindet, mündet in Faak am See in die Landesstraße. Auf dieser geht es in weiterer Folge nach Süden zum Bahnhof Faak am See. Jetzt gilt es nach Ledenitzen zu kommen, wobei man idealerweise einen der Wanderwege östlich des Faaker Sees nutzt. In Ledenitzen folgt man der aspahltierten Straße Richtung Rosegg aufwärts bis man kurz vor dem Sattel in 615m nach rechts abbiegt und dem Wegweiser Petelin, einem zunächst asphaltiertem Forstweg aufwärts folgt. Die letzten rund 100 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Petelin sind etwas mühsamer. Je nachdem welchen Steig man wählt, muss man kurze Passagen aufwärts schieben. Vom höchsten Punkt aus empfiehlt es sich wieder nach Süden abzufahren, da der Steig auf die Nordseite durch sehr steiles Gelände führt. Wieder auf der Forststraße angelangt geht es nach links weg auf einem teils steilen Karrenweg hinunter nach Buchheim. Dort folgt man einer Asphaltstraße nach links (Westen) nach St. Martin. An der ersten großen Kreuzung hält man sich wieder links (Ledenitzen) und folgt der Straße bis zu einem Wegweiser (Petschnitzen) am Rande einer großen Wiese. Über die Wiese geht es jetzt bis zum Waldrand. Dort folgt man wieder dem Wegweiser Petschnitzen kurz nach links und dann nach rechts auf einem neuen Forstweg durch einen Graben aufwärts bis in einen kleinen Sattel (~595m). Auf der anderen Seite geht es bergab zum Ostfuß des Tabor. Diesen gilt es in weiterer Folge zu umrunden, wobei man dafür mehrere Möglichkeiten hat. Ganz motivierte Mountainbiker können natürlich auch noch auf den Gipfel des Tabor fahren. Von der Westseite des Tabor geht es über die Faaker See Straße oder über den Seerundweg nach Drobollach und von dort weiter nach Villach. Wer noch genug Kraftreserven hat, kann hierfür wieder einen der Wege durch die Dobrova wählen, der müde Sportler begnügt sich mit dem klassischen Radweg zurück nach Villach.

 

Diese Tour hat fast alles, was eine Mountainbikerunde braucht. Zunächst gibt es den gemütlichen Start in die Dobrova, dort dann die Wurzelrallye. Nach der kurzen gemütlichen Passage nach Ledenitzen folgt mit der Auffahrt zum Petelin der "technisch" schwierigste Teil. Eine kurze Downhillpassage wird von einem rasanten Aspahltabschnitt nach St. Martin abgelöst. Richtung Tabor heißt es dann aber wieder schwitzen und wer noch immer nicht genug hat, kann die Tour mit einer Wurzelrallye durch die Dobrova beenden. Absolut lohnenswerte Rundtour mit nur kurzen Asphaltpassagen. Es zahlt sich aus, eine Orientierungshilfe (z.B. Bergfexkarte am Handy) mitzuführen.

Mountainbiken in der Dobrova
Mountainbiken in der Dobrova
Am Abgrund entlang am Petelin
Am Abgrund entlang am Petelin