Annaruhe 2508m (Kreuzeckgruppe)

~1000- 1300 Höhenmeter (mittel bis schwer)

21.3.2011

 

Mit dem PKW geht es von Steinfeld im Drautal aus nach Norden auf einer asphaltierten Straße hinauf nach Rottenstein. Am Ende der Asphaltstraße folgt man dem Forstweg (Wegweiser Grakofel) nach Norden der Höhe entlang hinein ins Rottensteiner Tal. Die Straße wird im Winter nicht geräumt, es fahren aber immer wieder Jäger talein, sodass man zumindest bis zum Beginn einer Abwärtspassage (~1340m) mit dem Auto kommt. Je nach Schneelage heißt es ab hier gehen oder (mit Ketten) weiterfahren. Die Straße führt teils steil hinab ins Tal bis zu einer Brücke (~1220m) und auf der anderen Talseite wieder aufwärts. Bald erreicht man eine markante und breite Bachquerung (~1500m, Parkmöglichkeit). Hier ist auch bei wenig Schnee Schluss (Fahrverbot).

Nun geht es zu Fuß weiter auf einem Almweg talein (Nordwesten) bis zur Gratalalm (1725m). Je nach Schneelage steigt der Schitourengeher auf der linken (westlichen) oder rechten Seite eines Baches höher Richtung Nordwesten. Spätestens in 2000m sollte man aber nach links (Westen) queren.

Im Sinne des geringsten Widerstandes geht es zwischen Löcherwände und Stawipfel höher, ehe man in rund 2200m ein kleines Hochtal erreicht. Durch dieses zieht der Schitourengeher höher bis zu einer markanten Senke in rund 2380m. Hier geht es nach links (Westen) über eine steile Flanke dem Gipfel der Annaruhe entgegen. Die letzten Meter zum höchsten Punkt werden am Kamm zurückgelegt.

 

Die Abfahrt erfolgt im Sinne der Aufstiegsroute.

 

Eine Tour auf die Annaruhe ist bei passenden Verhältnissen ein wahrer Hochgenuss. Die wunderschönen Südosthänge lachen dem Schitourengeher schon von Weitem entgegen. Leider erreicht man die schönen Hänge rund um die Gratalalm meist nur sehr mühsam. In schneereichen Wintern ist bei der Anfahrt spätestens bei der Gegensteigung Schluss, in schneearmen Wintern apern die Südhänge zu früh aus. Ideal ist ein im Tal eher schneearmer und am Berg durchschnittlicher Winter (2010/11), wenn man ab Mitte März mit dem Auto schon bis zur Unteren Moseralm fahren und von dort dann mit den Schiern weitergehen kann.

Der erste Blick hinauf zum Stawipfel (links) und der Annaruhe (unscheinbar rechts)
Der erste Blick hinauf zum Stawipfel (links) und der Annaruhe (unscheinbar rechts)
Kurz vor der Gratalalm, im Hintergrund Stawipfel (links), Annaruhe (Mitte) und Löcherwände (rechts); der Aufstieg erfolgt links der Bildmitte
Kurz vor der Gratalalm, im Hintergrund Stawipfel (links), Annaruhe (Mitte) und Löcherwände (rechts); der Aufstieg erfolgt links der Bildmitte
Bei der Alm
Bei der Alm
Aufstieg Richtung Annaruhe
Aufstieg Richtung Annaruhe
Blick zurück zur Gratalalm
Blick zurück zur Gratalalm
Einsame Spur, im Hintergrund die Julier
Einsame Spur, im Hintergrund die Julier
Im Norden ist die Hochalm zu erkennen
Im Norden ist die Hochalm zu erkennen
Im Südwesten zeigt sich die Hochtristen mit ihrer Gipfelrinne, links daneben die Sensenspitze
Im Südwesten zeigt sich die Hochtristen mit ihrer Gipfelrinne, links daneben die Sensenspitze
Firntraum im unteren Teil der Abfahrt
Firntraum im unteren Teil der Abfahrt
Ein Sonnenbad während einer kurzen Rast bei der Abfahrt
Ein Sonnenbad während einer kurzen Rast bei der Abfahrt
Ein letzter Blick zurück hinauf samt der einsamen Abfahrtsspur (Bildmitte oben)
Ein letzter Blick zurück hinauf samt der einsamen Abfahrtsspur (Bildmitte oben)