Faschaunereck 2614m

~ 1025 Höhenmeter (mittel)

27.12.2009

 

Mit dem Auto erreicht man von Malta ausgehend über eine asphaltierte Bergstraße die Leonhard- und Kramerhütte (1604m, Parkplatz). Nach Schneefällen können Schneeketten erforderlich sein.

Von hier weg führt ein Almweg nach Norden hinein in die Faschaun. Am Ende einer Verebnung mit vielen kleinen Hütten (~1650m) beginnt der Weg leicht anzusteigen und man gelangt an den Fuß einer fast 800 Höhenmeter langen Flanke. Hier hält sich der Schitourengeher links (Westen) und steigt im Sinne des geringsten Widerstandes bis zum Grat ~2500m auf (Wintergipfel). Wer will kann auch die letzten etwa 100 Höhenmeter über eine steile Flanke hinauf zum Gipfel in Angriff nehmen (meist abgeblasen).

Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute.

 

Das Faschaunereck ist ein Klassiker im Maltatal und dementsprechend stark frequentiert. Durch die hohe Ausgangslage ist diese Tour oftmals auch in etwas schneeärmeren Wintern möglich. Abgesehen von den Höhenmetern warten keine größeren Ansprüche auf den Schitourengeher. Durch die ausgesprochen breite und lange Ostflanke findet auch der etwas später startenden Schitourengeher eine lohnende Abfahrt.Vom Gipfel aus erscheint die Hochalm zum Greifen nahe und im Süden zeigt sich das Relief der Julischen Alpen.

 

Besonders im obersten Bereich ist auf Einwehungen und Schneebretter zu achten.

Die herrliche Ostflanke
Die herrliche Ostflanke
Kleine Alm in rund 1650m Höhe, im Hintergrund der Poisnig
Kleine Alm in rund 1650m Höhe, im Hintergrund der Poisnig
Knapp unter dem Grat stauben Schneefahnen in die Höhe. Vorsicht auf Einwehungen!
Knapp unter dem Grat stauben Schneefahnen in die Höhe. Vorsicht auf Einwehungen!
Vom Gipfel der Blick hinüber zum Stubeck, im Hintergrund die Nockberge
Vom Gipfel der Blick hinüber zum Stubeck, im Hintergrund die Nockberge
Im Westen scheint die Hochalm zum Greifen nahe
Im Westen scheint die Hochalm zum Greifen nahe
Im Süden kann man den Mittagskogel mit seiner Westflanke erkennen
Im Süden kann man den Mittagskogel mit seiner Westflanke erkennen