Forca del Val (Cregnedulkar) 2352m

~1200 Höhenmeter (mittel bis Jausenfelsen, schwer bis Scharte)

13.2.2009, 8.4.2013

 

Mit dem Auto geht es über Tarvis auf den Sella Nevea (1160m), wo man vor den ersten Hotels auf der rechten Straßenseite parken kann.

Über eine nur teilweise in Betrieb befindliche Schipiste marschiert man nach Norden aufwärts bis in etwa 1300m ein Forstweg nach rechts (Nordosten) abzweigt. Entweder folgt man diesem meist flachen Weg in einer weiten Schleife hinauf zur Cregnedul- Alm (1515m), oder man wählt den steileren markierten Wanderweg Richtung Alm. In etwa 1500m öffnet sich das baumlose weite Cregnedulkar. Nun geht es vorerst über flache Hänge aufwärts (Richtung Norden), bis man zu einer ersten Steilstufe gelangt. Nach einer Verebnung in etwa 2000m zieht der Hang Richtung Norden bzw. Nordwesten hinauf in eine markante Scharte (Forca del Val). Etwa 100 Höhenmeter unter dem Endpunkt befindet sich der große Jausenstein, welcher vielen Schitourengehern als Zielpunkt dient. Die letzten Meter hinauf in die Scharte sind sehr steil und erfordern sichere Schitechnik.

 

Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute.

 

Die Tour ins Cregnedulakr ist der Firnklassiker in den Julischen Alpen. Meist findet man hier schon Mitte Feber gute Verhältnisse vor. Dafür können die steilen Hänge über die Schipiste in schneearmen Winter bald ausapern.

Die steilen Passagen im oberen Karteil erfordern sichere Verhältnisse, hier können sich aus den umliegenden Wänden nach Schneefällen oder tagsüber bei starker Sonneneinstrahlung Lawinen lösen. Die letzten Meter hinauf in die Scharte erfordern gute Schitechnik!


Die Fotos 3 bis 6 stammen aus dem April 2013, der Rest aus dem Feber 2009.

Fahrt zum Sella Nevea, gewaltige Schneewände schränken im Winter 2008/09 die Sicht ein
Fahrt zum Sella Nevea, gewaltige Schneewände schränken im Winter 2008/09 die Sicht ein
Die tief verschneite Cregnedul- Alm
Die tief verschneite Cregnedul- Alm
Das herrliche Cregnedulkar mit der Forca del Val; 8.4.2013
Das herrliche Cregnedulkar mit der Forca del Val; 8.4.2013
Auftauchen aus dem Hochnebel am 8.4.2013
Auftauchen aus dem Hochnebel am 8.4.2013
Der Jausenstein, knapp unterhalb der Scharte; 8.4.2013
Der Jausenstein, knapp unterhalb der Scharte; 8.4.2013
Im Süden präsentieren sich der Kanin (rechts), der Prestreljenik (Mitte) und die Lopa (links); 8.4.2013
Im Süden präsentieren sich der Kanin (rechts), der Prestreljenik (Mitte) und die Lopa (links); 8.4.2013
Auch zeigt sich das Felsenfenster knapp rechts (westlich) des Prestreljenik
Auch zeigt sich das Felsenfenster knapp rechts (westlich) des Prestreljenik
Im Nordwesten erhebt sich der Montasch, im Vordergrund die Terrarossa und verdeckt der Ausstieg aus der Huda Paliza
Im Nordwesten erhebt sich der Montasch, im Vordergrund die Terrarossa und verdeckt der Ausstieg aus der Huda Paliza
Nach Norden hin präsentieren sich die Karnischen und dahinter die Gailtaler Alpen, am Horizont zeigen sich auch noch ein paar Gipfel der Kreuzeckgruppe
Nach Norden hin präsentieren sich die Karnischen und dahinter die Gailtaler Alpen, am Horizont zeigen sich auch noch ein paar Gipfel der Kreuzeckgruppe