Foro/ Okno 2391m

~1300 Höhenmeter (schwer)

14.4.2007

 

Mit dem Auto auf den Sella Nevea (Parkplatz bei der Talstation der Kaningondelbahn, 1122m).

Von dort über die Schipiste zur Bergstation (1831m, von hier aus sieht man im Süden schon das Felsenfenster) und weiter zum Rif. Gilberti (1850m). Nun fährt man wenige Höhenmeter ab und quert dann am Fuße eines steilen Hanges nach Osten bis zu einer Rinne, durch die man aufsteigt. Nach etwa 50 Höhenmeter gelangt man in eine Mulde, die nach Südwesten zum Sella Urisc (2280m) hinzieht. Hier hält man sich aber eher links und steigt über eine steile Flanke bis unter die Felsen auf, wo man kurz nach links (Osten) quert um dann über einen weiteren steilen Hang in ein weites Kar zu gelangen. Dieses Kar durchquert man und nimmt dann den Aufschwung hinauf zum Fenster in Angriff. Die letzten 50 Höhenmeter empfiehlt es sich die Schier zu tragen (sehr steil). Bei Harsch kann dieses Stück sehr hart und glatt sein, so empfiehlt es sich ev. Steigeisen mitzuführen.

Als Alternative zum Aufstieg über die Schipiste kann man auch den Kriegsteig wählen (länger und mehr Höhenmeter).

 

Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute. Als Alternative kann man aber auch nach Süden hin (slowenische Seite) abfahren und dann am Fuße des Presteljenik (2498m, bei guter Schneelage kann man auch noch auf den Gipfel aufsteigen) nach Norden queren. Von der Bergstation des Sesselliftes fährt man dann auf den Prevala Sattel (2067m) und von diesem weiter zur Bergstation der Kaningondel ab.

 

Die beste Jahreszeit für diese Tour ist der Frühling. Oft kann man bis Ende April/ Anfang Mai mit den Schiern vom Sella Nevea weg gehen und auch wieder bis dorthin abfahren. Auf dem Weg zum Fenster verlässt man die klassischen Ziele im Kaningebiet (Sella Ursic und Prevala Sattel), findet dafür aber umso mehr Ruhe vor. Der Preis ist eine etwas "schlechtere" Abfahrt als z.B. vom Sella Ursic.

Unbedingt sollte man bei dieser Tour die Harscheisen mit dabei haben, denn die steilen Hänge am Fuße des Kanins liegen lange im Schatten und sind oft prickelhart. Nach Neuschnee ist von dieser Tour aufgrund der Lawinengefahr aus den Wänden heraus abzuraten.