Ringmauer 2017m

~500- 800 Höhenmeter (leicht)

17.4.2012

 

Mit dem Auto geht es von Rattendorf im Gailtal über eine gute Schotterstraße hinauf zur Rattendorfer Alm (1531m, Parkplatz). Je nach Schneelage kann man bis zur Alm fahren, oder muss das Auto bereits etwas früher stehen lassen.

Vom PKW weg folgt man noch wenige Meter der Straße bis zu einer ersten Weggabel, wo sich der Wanderer rechts (Westen, Hinweisschild Hochwipfel) hält und so auf einem zunehmend schmäler werdenden Fahrweg zur Zanklhüttel gelangt. Unmittelbar nach der Hütte wird die nächste Abzweigung erreicht. Dem Wegweiser Hochwipfel weiter folgend wandert man gemütlich höher. Für den Aufstieg zur Ringmauer gibt es dann mehrere Möglichkeiten.

a) Man steigt direkt nach Westen zum Grenzkamm auf, wendet sich dort nach rechts und folgt einem schönen Hang hinauf bis zu sperrenden Felsen. Hier quert der Schitourengeher auf einem schmalen Sims kurz nach rechts, um nach wenigen Metern in eine kurze steile Rinne nach links (Westen) hinauf zum Gipfelplateau einzusteigen. Nach der Rinne geht es gemütlich zum kreuzlosen Gipfel.

b) In 1781m erreicht man eine Weggabel. Hier folgt man dem Sommerweg Nr. 417 nach rechts und gelangt nach wenigen Minuten in eine weite Mulde, welche nach links (Südwesten) Richtung Ringmauer zieht. Dem Muldenverlauf folgend gelangt man ebenfalls zum Anstieg in die Rinne. Jetzt wie in a) beschrieben zum Gipfel.

c) In 1781m erreicht man die Weggabel und wählt den Sommerweg Nr. 417 (rechts) und gelangt so zunächst in eine Mulde (Variante c) und kurz darauf in einen weiten Kessel (~1800m). Von diesem ziehen zahlreiche Rinnen hinauf nach Westen Richtung Creta di Lanza. Einer dieser Rinnen folgt man bis in eine Höhe von ca. 1920m. Hier zieht man nach links (Süden) weg und gelangt so in die Nordflanke der Ringmauer. Jetzt im Sinne des geringsten Widerstandes hinauf zum Gipfel.

Bei geringer Schneelage kann es sein, dass der Weg von der Rattendorfer Alm zur Zanklhütte aper ist. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, von der Alm direkt nach Süden im Schatten des Zottachkopfs zum Grenzkamm aufzusteigen. Diesem folgt man dann nach Westen und erreicht über die Variante a) den Gipfel.

 

Die Abfahrt erfolgt über eine der Aufstiegsrouten.

 

Die Ringmauer ist im Winter ein ausgesprochen selten begangener Gipfel. Im Frühling, wenn man mit dem Auto schon weit Richtung Rattendorfer Alm auffahren kann, findet man  hier aber eine herrliche Landschaft vor. Die Hänge rund um die Ringmauer laden zu schönen Schwüngen ein. Wer möchte, kann auch Richtung Lanzenpass abfahren oder auch die Creta di Lanza besteigen. Bei der Ringmauer ist nur zu beachten, dass das Gipfelplateau, wie schon der Name sagt, von einer Felsstufe umzogen wird. Diese Felsstufe ist je nach Schneelage nur an einzelnen Stellen fahrbar.

Abmarsch bei der Rattendorfer Alm, links Ringmauer, rechts Hochwipfel
Abmarsch bei der Rattendorfer Alm, links Ringmauer, rechts Hochwipfel
Blick vom Grenzkamm zur Alm
Blick vom Grenzkamm zur Alm
Blick zur Ringmauer (Aufstieg über den Grenzkamm und die Variante a)
Blick zur Ringmauer (Aufstieg über den Grenzkamm und die Variante a)
Die Südseite der Ringmauer, der Aufstieg erfolgt im rechten Teil um dann über dem massiven Felsen nach rechts zu queren. Bei passender Schneelage ist ev. auch ein direkter Aufstieg möglich.
Die Südseite der Ringmauer, der Aufstieg erfolgt im rechten Teil um dann über dem massiven Felsen nach rechts zu queren. Bei passender Schneelage ist ev. auch ein direkter Aufstieg möglich.
Vom Gipfel der Blick nach Westen zu den höchsten Karniern
Vom Gipfel der Blick nach Westen zu den höchsten Karniern
Glocknerblick
Glocknerblick
Nach Osten dominiert der Trogkofel das Blickfeld, rechts davon der Roßkofel und im Hintergrund die Julischen Alpen
Nach Osten dominiert der Trogkofel das Blickfeld, rechts davon der Roßkofel und im Hintergrund die Julischen Alpen
Abfahrt über die Nordflanke hinunter in den Kessel (Variante c)
Abfahrt über die Nordflanke hinunter in den Kessel (Variante c)
Rückanstieg mit Blick zurück, am Horizont rechts der Dobratsch
Rückanstieg mit Blick zurück, am Horizont rechts der Dobratsch