Spitzeck 1332m

~800 Höhenmeter (mittel-schwer, oben sehr steil)

27.02.2018

Mit dem Auto geht es ins Untere Drautal und dort nach Töplitsch, wo man knapp östlich des Ortes eine markante Wegkreuzung (553m, Parkmöglichkeit) erreicht, welche zwischen Töplitsch und dem Hof Waldpirker liegt.

Jetzt folgt man dem Forstweg zunächst flach nach Süden bis unter die Autobahn hindurch und zweigt dann gleich nach rechts (Westen) ab. Auf einem weiteren Forstweg geht es nun in zwei weiten Kehren höher, bis man in etwa 800m unmittelbar nach einer Bachquerung eine breite Verebnung erreicht. Hier beginnt der schwierige Teil. Durch den steilen Hochwald geht es nun bis zum nächsten querenden Forstweg aufwärts. Hat man diesen dann erreicht, hält sich der Schitourengeher rechts (Südwesten) und erreicht so nach kurzer Zeit in knapp 1000m Seehöhe den unteren Rand eines langes Schlages. In weiterer Folge steigt man über diesen Schlag rund 200 Höhenmeter auf und quert auf dem nächsten Forstweg nach links (Osten). Nach wenigen leicht abwärts führenden Metern beginnt rechter Hand der nächste Schlag, welcher in zunehmender Steilheit bis auf den Kamm hinauf führt (~1330m). Wer noch zum Gipfelkreuz des Spitzecks will, muss jetzt für einige Meter durch den flachen Wald nach links queren.


Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute, wobei man im unteren Teil je nach Schneelage die weiten Kehren durch den Hochwald abkürzen kann.

 

Diese Tour ist kurz aber knackig. Das Gelände ist durchwegs steil und besonders die obersten Höhenmeter erfordern sichere Schitechnik und auch geringe Lawinengefahr. Bei passender Schneelage findet man aber für einige hundert Höhenmeter sehr schöne Schläge. Auch der Hochwald weiter unten ist für gute Schifahrer durchaus lohnend.

Diese Tour geht man nicht aufgrund der tollen Aussicht vom Gipfel, denn hier reicht der Blick nur ein wenig nach Nordwesten, sondern weil die Anfahrt vom Zentralraum kurz ist und man bei passender Schneelage eine durchaus schöne Abfahrt vorfindet.

Zu empfehlen ist diese Schitour aber nur bei überdurchschnittlicher Schneelage. 30-40cm im unteren Teil sollten auf alle Fälle liegen, da man sonst bei der Abfahrt im Wald "verhungert".

Aufstieg im steilen Wald in rund 900m Seehöhe
Aufstieg im steilen Wald in rund 900m Seehöhe
Beim Erreichen des Schlages in 1000m Höhe kommt Freude auf, der Ausstieg zum Grat ist über diesen Schlag aufrgund sperrender Felsen im oberen Teil nicht möglich
Beim Erreichen des Schlages in 1000m Höhe kommt Freude auf, der Ausstieg zum Grat ist über diesen Schlag aufrgund sperrender Felsen im oberen Teil nicht möglich
Der zweite noch steilere Schlag, welcher unmittelbar zum Grat leitet
Der zweite noch steilere Schlag, welcher unmittelbar zum Grat leitet