Messelingkogel 2693m

~1075 Höhenmeter

8.4.2018

Mit dem Auto geht es über die Felbertauernstraße bis zum Südportal des Felbertauerntunnels (Parkplatz, 1632m).

Unmittelbar auf der nördlichen Straßenseite gelangt man auf steile baumdurchsetzte Hänge über welche es nun mit den Schiern höher geht. Dabei wird mehrmals ein Forstweg gequert. In knapp über 1800m Seehöhe gelangt man in freies Gelände und hält sich dort weiter in nördlicher Richtung, wobei ein etwas steilerer Hangabschnitt leicht links Richtung Messelingbach überwunden wird. Im Sinne des Sommerweges geht es dann Richtung Nordwesten vorbei am Grünen, Schwarzen und Grauen See. Bei letzterem hält man sich nicht Richtung Hochgasser (rechts), sondern steigt nach Nordwesten in eine 2560m hohe Scharte auf. Auf der Scharte gilt es dann die Schier auf den Rucksack zu schnallen und im Sinne der Sommermarkierung geht es über einen steilen und teils felsigen Grat nach Süden hinauf Richtung Messeling. Die schwierigste Passage ist mit einem Stahlseil gesichert, welches im Hochwinter aber unter Schnee und Eis liegen kann. Nach etwa 75 Höhenmetern wird das Gelände deutlich flacher und auf Schiern geht es die letzten Meter zum flachen Gipfel.

 

Die Abfahrt erfolgt direkt über die steile Südflanke bzw. Südrinne. Diese ist schon beim Aufstieg gut einsehbar. Liegt dort zu wenig Schnee, ist eine Besteigung mit Schiern nicht lohnend.

 

Der Messeling ist ein im Winter eher selten besuchter Gipfel. Die Massen strömen zum Hochgasser und die steile Südabfahrt erfordert sicherste Schitechnik. Für den Aufstieg von der Scharte können ev. Steigeisen notwendig sein. Idealerweise geht man diese Tour im Frühling, wenn es schon Firn gibt. Achtung, in der steilen Südflanke nicht zu spät abfahren!

Der Gipfel ist zwar deutlich niederiger als die umliegenden Berge, der Blick zum Venediger braucht sich aber nicht zu verstecken und von oben kann man den zahlreichen Schitourengehern am Weg zum Hochgasser zuschauen.

Beim Aufstieg in rund 2100m. Die Gipfelrinne sowie die steile Gipfelflanke sind schön zu erkennen.
Beim Aufstieg in rund 2100m. Die Gipfelrinne sowie die steile Gipfelflanke sind schön zu erkennen.
Aufstieg von der Scharte über den teils versichteren Sommersteig auf den breiten Gipfelrücken
Aufstieg von der Scharte über den teils versichteren Sommersteig auf den breiten Gipfelrücken
Die letzten Meter zum flachen Gipfel
Die letzten Meter zum flachen Gipfel