Aktuelle Tourenseite

24.8.2016 MTB-Downhill über den Kriegssteig zum Sella Nevea

Zum ersten Mal habe ich mich zu einer Moutainbike-Downhill-Tour überreden lassen. Naja, was soll  ich sagen. Ich hätte auch ein Downhillrad verwenden sollen. Mit der Gondel ging es zunächst vom Sella Nevea zum Rif. Gilberti und dann zu Fuß bis zur Bergstation der Schwebegondel. Die Abfahrt erfolgte über den Kriegssteig, für einen erfahrenen Downhiller auf einem Fully kein Problem. Für mich und meine Hardtail aber eine mehr als große Herausforderung. Lässig war es aber trotzdem, wenngleich ich wohl eher bei den etwas gemütlicheren Touren bleiben werde...

13.8.2016 Jalovec

Seit langer Zeit schon habe ich den Wunsch in mir getragen endlich einmal das Matterhorn der Julier zu besteigen und endlich sollte dieser Wunsch in Erfüllung gehen. Aber ganz so einfach war es dann auch wieder nicht. Beim Start in Planica stellt einer meiner beiden Begleiter fest, dass seine Bergschuhe zu Hause geblieben waren. Erste Frage: Kann man den Jalovec auch mit Turnschuhen erklimmen? Zumindest kann man es probieren. Am Weg zum Tamar Haus fällt mir auf, dass ich meine Jause zu Hause vergessen hatte, aber zumindest eine süße Stärkung und genug Flüssigkeit hatte ich mit, also weiter. Kurz vorm Einstieg zum Klettersteig unter der Jalovška škrbina hatte der zweite "bebergschuhte" Begleiter genug. Ihm ist der Gschröfhaufen" nicht geheuer. Also ging es zu zweit weiter Richtung Gipfel, welchen wir dann auch ohne Probleme erreichten. Kurz vor dem Erklimmen des höchsten Punktes war uns sogar ein kurzer Blick zum Meer vergönnt. Der Weg zurück ins Tal ist lange, aber das beim Tamar Haus deponierte Mountainbike und ein Laško pivo erleichterten den Rückweg nach Planica ungemein. Fazit: Lange Tour durch viel Geschröf, aber trotzdem schön.

8.8.2016 Vom Jepza Sattel zum Techantinger Mittagskogel

Wieder hatte ich die Möglichkeit einen Vormittag am Berg zu verbringen und auch das Glück, dass erstens das Wetter schön und zweitens ein netter Begleiter parat stand. So ging es flotten Schrittes auf den Jepza Sattel und dann über den Grenzkamm zum Schwarzkogel. Von dort weiter über den Mallestiger zum Techantinger Mittagskogel und schließlich über die Blekowaalm hinunter nach Korpitsch, wo wir ein zweites Auto deponiert hatten. Es ist einfach super, wenn man solch lässige Touren machen und dann zu Mittag schon wieder zu Hause das Essen genießen kann.

4.8.2016 Oisternig über die Aussicht

Stabile Tage sind in diesem Sommer ja eher selten. Also habe ich einen dieser Tage genutzt um zumindest eine kleine Wanderung zu machen. Aber klein liegt immer im Auge des Betrachters und für meine Begleiterin war es ihre bisher "alpinste" Tour. Die Aussicht vom Oisternig in die nahen Julier ist immer wieder herrlich und bei beiden Wanderern war die Freude nach dem Erreichen des Ausgangspunktes (Feistritzer Alm) groß.

Während wir die Julier betrachten, betrachtet der Sonnenhut uns :-)
Während wir die Julier betrachten, betrachtet der Sonnenhut uns :-)

27.7.2016   3. Eiskarbegehung

Fast exakt einen Monat nach dem zweiten Besuch am südlichsten Gletscher Österreichs machte sich ein Teil der Gletscherknechte wieder auf in die Kellerwand um den Schneerückgang in diesem Sommer zu dokumentieren. Und eines gleich vorweg: Im Vergleich zu den Hochlagen der Tauern muss sich dieser kleine Gletscher nicht verstecken. Nahm die Schneehöhe am Hohen Sonnblick im Juli um etwa 180cm ab, so reduzierte sich die Schneemächtigkeit im selben Zeitraum im fast 1000 Höhenmeter tiefer gelegenen Eiskar "nur" um 200-250cm. Der Juli brachte trotz der überdurchschnittlichen Temperaturen eine unterdurchschnittliche Schneeschmelze. Dies dürfte auf die reichliche Bewölkung in diesem Monat zurückzuführen sein. Noch liegen rund 50% des Gletschers unter Schnee, aber die Schneehöhe beträgt meist nur mehr 0,5 bis 3,5m. Dadurch werden bis zum Herbst fast alle Rücklagen des Winters abgeschmolzen sein und der Gletscher noch an Länge und Masse verlieren.

23.07.2016 Bike 'n' hike auf den Mittagskogel (via Jepza Sattel und Westgrat)

Seit Wochen plane ich den Mittagskogel von Villach aus ohne Auto zu besteigen und heute hat es endlich geklappt. Zunächst ging es mit dem Rad über Finkenstein auf den Jepza Sattel bzw. zur ehemaligen Annahütte. Dort angelangt wurde das Schuhwerk gewechselt und das nächste Ziel war via Westflanke der Mittagskogel. Nachdem ich noch etwas Zeit bis zum Mittagessen hatte, entschloss ich mich nach dem Abstieg zur ehem. Annahütte mit dem Rad auf die slowenische Seite abzufahren und den Rückweg über Kranjska Gora und den Wurzenpass anzutreten. Bis Podkoren (am Südfuß des Wurzenpasses) war dies auch keine schlechte Idee, denn der Radweg D2 entlang der Save fährt sich wunderbar und ist auch sehr stark frequentiert. Auf den Wurzen hinauf büste ich dann aber für all meine Sünden. Die schon knapp 1800 zurückgelegten Höhenmeter spürte ich bei jedem Tritt, der Urlauberverkehr brauste an mir vorbei und ich konnte kaum mehr einen schnellen Tritt machen. Umso größer die Freude, als ich die Passhöhe erreichte. Zum Schluss galt es natürlich noch zurück nach Villach zu fahren, aber auch das schaffte ich noch. In Summe macht man bei dieser Runde etwa 2000 Höhenmeter und fast 70 Längenkilometer.

28.6.2016 Zweite Eiskarbegehung im Jahr 2016

Fast exakt einen Monat nach der Frühjahrsbegehung waren wir Ende Juni wieder am südlichsten Gletscher Österreichs unterwegs. Der Juni verlief zwar mild aber nicht extrem warm. Dadurch und durch die unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer hielt sich die Schneeschmelze in diesem Monat in Grenzen. Aufgrund der geringen Winterschneefälle ist aber zu erwarten, dass weite Teile des Gletschers bis Ende Juli ausapern werden und wir im Herbst einen Längenrückgang beim Gletscher in der Kellerwand werden messen "müssen".

23.6.2016 Brandjochkreuz (Innbsburck, Karwendel)

Was macht man, wenn man um 10:30 in Innsbruck einen Termin hat und bereits am Vorabend anreisen muss? Richtig, man packt die Bergsachen mit ein und macht noch vor dem Termin eine "kleine" Tour. Da ich aber in letzter Zeit selten nach Innsbruck kam, wurde aus der kleinen Tour eine etwas größere. Von der Stadt ging es um 4:45 los mit dem von der Innsbrucker Verwandschaft geborgten Mountainbike, hinauf Richtung Nordkette - vorbei am Höttinger Bild - bis auf knapp über 1200m. Dann zu Fuß im hochfrequenten Pulsbereich weitere 1000 Höhenmeter aufwärts bis zum Brandjochkreuz. Nach einer kurzen Gipfelrast ging es die ganzen 1700 Höhenmeter wieder zurück ins Tal. Dort genüsslich unter die Dusche, dann zum Frühstücksbuffet im Hotel und schließlich stressfrei 30min vor der Zeit zum Termin.

Fazit: Leider geil, aber leider auch verdammt anstrengend.

7.6.2016 Finsterbach Wasserfälle

Klein aber fein, unter dieses Motto könnte man den Ausflug zu den Finsterbachwasserfällen in Sattendorf stellen. Der Finsterbach selbst ist zwar kein reisender Gebirgsbach, seine drei 20 bis 30m hohen Wasserfälle sind aber wirklich einen Besuch wert. Wo sonst findet man im Großraum Villach so hohe Wasserfälle, welche auf gut erschlossenem Weg in kurzer Zeit erreicht werden können?

29.5.2016 Frühjahrsbegehung am Eiskargletscher in den Karnischen Alpen

Wie fast jedes Jahr erfolgt die erste Begehung des Eiskargletschers in den Karnischen Alpen auch heuer wieder Ende Mai. Der Winter 2015/16 war ja über weite Strecken extrem trocken verlaufen und hatte erst ab Feber nennenswerte Niederschläge in den Karnischen Alpen gebracht. Dafür verlief der Mai "endlich" einmal relativ kühl. Das Fazit aus diesem Winter. Es liegen im Eiskar im Mittel zwar 4,4m Schnee (knapp unterdurchschnittlich), dieser Schnee ist aber deutlich weniger dicht als in anderen Jahren, da einfach die frühwinterlichen Schneefälle gefehlt haben. Hoffnung auf ein in Summe nicht ganz so negatives Jahr macht die Saisonprognose für den Sommer 2016, welche "nur" von durchschnittlichen Temperaturen ausgeht, wodurch sich die Schnee- und Eisschmelze in Grenze halten könnte.

21.5.2016 Dobratsch

Welch ein Glück, wenn man bei traumhaftem Wetter zu einer Geburtstagstour eingeladen wird. Ziel war der Dobratsch und der gesamte Auf- und Abstieg war einfach ein Genuss. Noch liegt oben am Weg ein wenig Schnee, aber alles problemlos zu gehen. Nach der nächsten Wärmeperiode kommt man dann auch trockenen Fußes bis auf den Gipfel.

Während des Aufstiegs auf den Dobratsch Blick in die winterlichen Julier (links Jalovec, rechts Mangart)
Während des Aufstiegs auf den Dobratsch Blick in die winterlichen Julier (links Jalovec, rechts Mangart)

19.5.2016 Weinland Kärnten

Die vollmundigen Seiten des Klimawandels

Unter diesem Titel findet diesen Donnerstag (19.5.2016) um 19:30 in der Alpe-Adria-Mediathek in Villach ein Vortragsabend statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. So manch ein Bergfan soll ja dem Wein auch nicht abgeneigt sein. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kostenlose Voranmeldung gebeten.

16.5.2016 Sella Ursic

Endlich wieder einmal kalte Pfingsten und noch genug Schnee um auch in der Nähe Schitouren machen zu können. Vom Sella Nevea weg heißt es zunächst zwar etwa 20min über die Piste Schi tragen, dann geht es aber los und oben herrscht noch tiefer Winter. Die Verhältnisse sind nicht schlecht, wenngleich es heute keinen perfekten Firn gab, aber der Schnee war gut zu fahren. In Summe eine absolut lohnende Tour und nachdem die Gondel jetzt nicht mehr fährt finden sich nur wenige Leute in dieser grandiosen Umgebung!

Blick vom Rif. Gilberti zum Sella Bila Pec
Blick vom Rif. Gilberti zum Sella Bila Pec

6.5.2016 Mountainbiketour Heiligengeist - Weißenbachgraben

Irgendwie ist es schon lustig, wenn man Touren, sei es jetzt Berg-, Schi- oder Mountainbiketouren nach Jahren wieder einmal durchführt. So ging es mir letztens bei der Fahrt durch den Weißenbachgraben, welchen ich vor gut 15 Jahren das letzte Mal gefahren bin. Tolles Erlebnis, wenngleich im Moment durch Schneebruch wiederholt Bäume über dem Weg liegen.

30.4.2016 Begunjščica

Eigentlich hatte ich den Valentin Gletscherlauf fix eingeplant. Ein Freund hat mich dann aber doch dazu überredet in den Karawanken auf Pulversuche zu gehen. Wir stiegen also vom Loiblpass auf slowenischer Seite durch das schattige Nordkar auf die Begunjščica und dort fanden wir, was wir erhofft hatten: super Pulverschnee und das am 30. April. Bei wolkenlosem Wetter standen wir schon um 8h am Gipfel und kurze Zeit später genossen wir eine fantastische Abfahrt. Erst unterhalb von etwa 1350m war es mit dem Pulver vorbei, man konnte aber mit den Schiern noch bis zum Parkplatz abfahren.

29.4.2016 Valentingletscherlauf steht bevor

Morgen findet der Valentin Gletscherlauf statt. Die letzten Schneefälle haben auch in den Karnischen Alpen nochmals ordentlich Schnee abgeladen. Hier findet ihr die letzten News. Ganz neben bei, das Wetter dürfte heuer auch wieder passen.

http://www.bergrettung-koetschach.at/category/blog

25.4.2016 Berg- und Schitourenseite goes mountainbiking

In den letzten Monaten wurde es auf der Berg- und Schitourenseite in Bezug auf neue Berg- oder Schitouren etwas ruhiger, da mein Zeitbudget einfach kleiner wurde. Ganz untätig war ich dann aber doch nicht und so entstand für Mountainbiker/innen eine kleine Tourenübersicht für den Großraum Villach (meist leicht- mittel), welche in weiterer Folge langsam erweitert wird.

Jede/r Mountainbiker/in muss sich leider bewusst sein, dass in Österreich Mountainbiken generell auf allen Forst- und Wanderwegen gesetzlich verboten ist, ausgenommen sind dafür ausdrücklich freigegebene Mountainbike-Strecken. Die Grundlage für dieses Verbot ist das Forstgesetz aus dem Jahre 1975.

18.4.2016 Eiskar groß in den Medien

Manchmal wird man einfach überrascht. Seit Jahren ist der Eiskargletscher in den Karnischen Alpen stationär und immer wieder gab es in den letzten Jahren dazu schon Interviews in Radio Kärnten. Dieses Mal wurde das Interview aber auch als News-Beitrag niedergeschrieben und auf kaernten.orf.at veröffentlicht. Scheinbar hat der südlichste Gletscher Österreichs dieses Mal den Zahn der Zeit getroffen, denn der Beitrag schaffte es bis auf die Startseite von ORF.ON und das sogar mit Bild. Zehntausende User haben diesen Bericht gelesen und immerhin 1500 Personen sind noch dem Link zur Berg- und Schitourenseite gefolgt um sich hier weiter über das Eiskar zu informieren.

15.4.2016 Großzirknitzscharte

Schon vor zwei Wochen wollten wir ins Zirknitztal, damals hat uns der stürmische Wind abgeschreckt. Dieses Mal haben wir es aber durchgezogen, wenngleich das Wetter neuerlich nicht wirklich perfekt war, denn schon bald sollten tagsüber Wolken aufziehen und Wind aufkommen. Tja, die Wolken waren schon um 7h in der Früh da, trotzdem kamen wir nebelfrei bis auf die Scharte, von wo uns der starke Südwind aber bald wieder vertrieb. Bei der Abfahrt fanden wir dann auf über 500 Höhenmetern sehr guten Pulver vor, unten war es teils leicht aufgefirnt und mit nur kurzen Abschnallphasen ging es bis zum Auto zurück. Fazit: Wetter so lala, Schnee sehr gut.

3.4.2016 Hochstuhl via Grüne Ries

Fast auf den Tag genau vor 10 Jahren war ich das letzte Mal diese Schitour und eigentlich wollten wir heute in die Hohen Tauern und nicht in die Karawanken. Sturmspitzen von 90km/h am Sonnblick in den frühen Morgenstunden haben aber alle Pläne über den Haufen geworfen und kurzer Hand haben wir uns trotz der hohen Temperaturen für die niedrigen Karawanken entschieden. Und es sollte keine Fehlentscheidung sein. Bei durchwegs guten Verhältnissen ging es mit nur 2x Abschnallen (einmal zu Beginn und einmal am Grat) von der Stouhütte weg bis auf den Hochstuhlgipfel. Schnee liegt noch genug, Kosiak und Weinasch sind aktuell machbar, zweiterer aber wohl nicht mehr lange, da die Ausstiegsrinnen schon recht schmal sind. Im Vergleich zu 2006 liegt im Moment deutlich weniger Schnee, der milde und trockene März hat schon ganze Arbeit geleistet.

Blick zum Kosiak beim Auftsieg auf den Hochstuhl am 3.4.2016
Blick zum Kosiak beim Auftsieg auf den Hochstuhl am 3.4.2016

20.3.2016 Foronon del Buinz

Vor über 8 Jahren sind wir einmal diese herrliche Tour bei grässlichen Verhältnissen gegangen. Die aktuell perfekten Firnverhältnisse haben uns nun wieder an diesen tollen Berg geführt. In den Juliern gibt es wohl kaum eine Schitour, welche so weit hinauf führt bzw. wo man bei passender Schneelage (so wie heuer) unmittelbar vom Gipfel in über 2500m Seehöhe abfahren kann, ohne auch nur einmal abzuschnallen. Beim Aufstieg in der steilen Flanke sollte man aber psychisch und physisch gut drauf sein, denn Fehler darf man sich hier keinen erlauben. Das Gipfelerlebnis sowie die Abfahrt bei perfektem Firn (kurz vor 10:30) waren einfach traumhaft. Jetzt bin ich mit diesem Berg quitt! :-)

12.3.2016 Seemannwand (Pöllatal)

Schön langsam kommt die Schitourensaison ja im wahrsten Sinn des Wortes auf Touren. Trotz der mäßigen Wetterbedingungen zog es uns dieses Mal wieder weiter hinauf und zwar auf die 2822m hohe Seemannwand hoch überm Lasörn-Kessel (Pöllatal). Auf der Suche nach Pulver wurden wir bei dieser langen aber nicht sonderlich schweren Tour fündig. Aussicht und Sonnenschein mussten wir uns aber dazudenken. In Summe aber trotzdem ein schöne Unternehmung, die dank einiger schöner Pulverhänge, jeder in unserer Gruppe mit einem Lächeln abschloss.

4.3.2016 Dobratsch

Nachdem sich der Winter im Feber sowie auch im März so richtig ins Zeug legt, konnten wir einen der wenigen schönen Tage nutzen und warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Also waren wir unter 100 anderen Schitourengeher am Dobratsch unterwegs. Es war herrlich wieder einmal am Hausberg unterwegs zu sein.

Abfahrt am Dobratsch durch den Lärchenwald
Abfahrt am Dobratsch durch den Lärchenwald

20.2.2016 Millstätter Alm

Endlich gibt es in Kärnten genug Schnee für Schitouren und endlich hatte ich einmal Zeit etwas zu unternehmen. Die Lawinengefahr war aber nicht ganz ohne, somit wählten wir eine ruhige Genussschitour fernab von den Völkerwanderungen. Ziel war die Millstätter Alm von Norden her. Beim Ausgangspunkt etwas unterhalb des Magnesitbergwerks in der Nähe von Kaning lag schon genug Schnee und je höher wir stiegen, desto besser wurde die Schneelage. Es galt den gesamten Weg hinauf zum Kamm zu spuren, denn außer uns war hier niemand unterwegs. Die Landschaft traumhaft verschneit und nur ein paar Wildspuren durchzogen die jungfräulichen Bergwiesen. Der Schnee war teils pulvrig teils mit Harschdeckel. In Summe war es eine traumhafte Tour.

13.2.2016 Winter für einen Tag!

Über Nacht hat es bis in Klagenfurter Becken geschneit. Am meisten Neuschnee gab es neuerlich in den Karawanken mit 20 bis 35cm. Damit liegt jetzt auch in tieferen Lagen genug Schnee um die klassischen Karawankentouren zu machen. Aber, leider kommt schon morgen (Sonntag) von Süden wieder Schlechtwetter und die Schneefallgrenze steigt voraussichtlich über 1000m. Die 30-40cm in 1000m Höhe in den Karawanken sollten den Regen jedoch verkraften. Wirklich stabiles Schitourenwetter kommt in nächster Zeit übrigens nicht, dafür gerade an der Südgrenze und hier besonders in den Karawanken immer wieder Neuschnee. Wer morgen Sonntag eine Tour machen möchte, findet in den Nockbergen die besten Wetterbedinungen.

5.2.2016 Kommt jetzt der große Schnee?

Dieser Winter hat sich in Kärnten bisher nicht von seiner schneereichen Seite gezeigt, dabei kann sich besonders der Südosten eigentlich nicht über mangelnden Niederschlag beklagen, aber die Schneefallgrenze lag in den meisten Fällen einfach sehr hoch bzw. die warmen Witterungsphasen haben den wenigen Schnee wieder geschmolzen. Nachdem ein Tief zu Wochenbeginn in den Karawanken rund 20cm Neuschnee gebracht hat, sorgte eine Warmfront in der zweiten Wochenhälfte für 15 bis 35cm im Norden. Jetzt fehlt noch der Südwesten.

Hier kündigt sich ab Sonntagmittag ergiebiger Schneefall an. Wenn alles passt schneit es selbst im Gailtal über 30cm, aber zumindest am Naßfeld sollte es ein halber Meter Neuschnee werden. Jedoch wie so oft bei Italientiefs sind die Unsicherheiten noch sehr groß. Aber das Tief von Sonntag auf Montag ist nicht die letzte Schneehoffnung für den Süden in kommenden 10 Tagen. So, stay tuned...

14.1.2016 Kein Neuschnee in Sicht

Ein Tief über der Adria hat am 11.1.2016 reichlich Niederschlag nach Kärnten gebracht. Am Loiblpass waren es binnen 24h über 140mm Niederschlag, so viel fiel in Kärnten im Jänner noch nie an einem Tag. Leider lag die Schneefallgrenze die längste Zeit um 1900, viel Neuschnee gibt es meist erst im Hochgebirge, denn erst zum Schluss hat es noch bis etwa 600m herab geschneit. Unterhalb von 1000m gibt es aktuell kaum Schnee. Zwischen 1000 und 1500m sind es meist nur 5-15cm, erst darüber wird es langsam mehr. Am meisten Schnee liegt unterhalb von 2000m im Moment in den nördlichen Nockbergen, aber auch dort fehlt halt leider die Unterlage. Und für Schitourenfans kommt jetzt die schlechte Nachricht: In Kärnten sind in den nächsten 10 bis 14 Tage keine ergiebigen Schneefälle zu erwarten. 5-10cm in den Karawanken sowie vielleicht 10-20cm am Tauernhauptkamm sind schon das höchste der Gefühle. Für alle Eislauffans die gute Nachricht. Es wird kalt und möglicherweise frieren der Faaker und Ossiacher See in den kommenden Tagen zu.

29.12.2015 Kein Schnee aber Eis

Das 2015 neigt sich seinem Ende zu und es liegt noch immer kein Schnee. Also heißt es umsatteln und zwar auf's Eis! Denn immer mehr Seen werden offiziell zum Eislaufen freigegeben. Aktuelle (Stand 29.12.2015) ist Eislaufen am Weißensesee, Pressegger See und Aichwaldsee möglich. Aber auch auf vielen kleinen Seen und Teichen kann man schon auf den Kufen über das Eis jagen. Nennenswerten Neuschnee gibt es übrigens auch in den kommenden 10 bis 14 Tagen voraussichtlich nicht.

24.12.2015 Frohe Weihnachten

Was wünscht sich die Berg- und Schitourenseite zu Weihnachten? Schnee, Kälte, Eis,...? In erster Linie einmal Gesundheit, weil ohne Gesundheit geht gar nichts. In diesem Sinne wünsche ich allen Bergsportlern und jenen, die es noch werden wollen, viel Gesundheit und ein ruhiges Weihnachtsfest!

Und jetzt noch ein kurzer Blick zur Wetterentwicklung:

Bis Jahresende tut sich nicht viel, außer, dass am Sonntag oder Montag in höheren Lagen neue Temperaturrekorde erreicht werden könnten.

5.12.2015 Kein Schnee in Sicht, was tun?

Aktuell gibt es außer ein paar Pistentouren ja leider kaum eine Möglichkeit auf eine Schitour. Die Langlaufloipen sind auch noch nicht präpariert, für's Rad ist es aber dann doch schon irgendwie zu kalt. Wie hält man sich fit, um nach den nächsten Schneefällen bei den Schitouren richtig loslegen zu können?

Am besten man schaut bei Chrisport vorbei. Dort gibt es das beste EMS- Training in Kärnten und zusätzlich hat das Team rund um Christoph Greilberger auch ein perfektes Kraft/Kraftausdauer Training entwickelt. Gerade im Herbst nutze auch ich dieses Angebot gerne.

Für alle die dieses Training noch nicht kennen. Unter den ersten 10 Interessenten werden  4 Trainings zum Preis von 2 verlost.

Wer jetzt Lust hat seinen Körper in Form zu bringen meldet sich einfach unter

office@chrisport.at

Betreff: Berg- und Schitourenseite meets Chrisport.

Einsendeschluss ist der 20.12.2015.

Training bei Chrisport....  :-)
Training bei Chrisport.... :-)

19.11.2015 Infoabend Berglust

Liebe Bergsportfreunde! Am Donnerstag (19.11.2015) findet in der Alpe Adria Mediathek in Villach ein Abend für alle Bergsportfreunde statt, der Lust auf den Winter machen soll. Neben Vorträgen von einem Sportmediziner oder Paraolympionike Michael Kurz werde auch ich einen Beitrag gestalten. Da die Platzzahl begrenzt ist bitte um kostenlose Anmeldung unter mediathek@akktn.at .

26.10.2015 Monte Re (Julische Alpen)

Fast jedes Jahr finden sich rund um den Nationalfeiertag oder um Allerheiligen traumhafte Tourenbedingungen, so auch heuer. Wir nutzen das fast wolkenlose Wetter am Nationalfeiertag für die Besteigung eines etwas kleineren aber nicht weniger lohnenden Juliergipfels. Der Monte Re hoch über Cave del Predil bietet traumhafte Einblicke in die Julischen Alpen und herrliche Weitblicke zu den Hohen Tauern.

6.9.2015 Eiskargletschermessung 2015

Wie jedes Jahr ging es auch heuer wieder Anfang September zum südlichsten Gletscher Österreichs, dem Eiskar, um im Auftrag des Alpenvereins die Längenänderung zu messen. Der Winter 2014/15 war ja von Schneearmut geprägt und der Sommer 2015 brachte außergewöhnlich lange Wärmeperioden. Zusammen kann das natürlich nur ein negatives Ergebnis im Eiskar bringen. Im Großen und Ganzen kann man sagen: Das, was letztes Jahr an Masse (Schnee) dazugekommen ist, ist heuer wieder abgeschmolzen. Wie gewonnen so zerronnen! Dafür hat sich aber eine Vermutung bestätigt. Die Umwandlung von Schnee zu Eis dauert im Eiskar nicht -wie an den großen Alpengletscher-10 bis 15 Jahre sondern nur 5-8 Jahre.

Durch das Abschmelzen der Schneerücklagen aus dem Vorjahr kam heuer entlang des Eisrandes etwa 5-8 Jahre alter Firn zum Vorschein, welcher in nur wenigen Dezimetern Tiefe bereits zu Eis umgewandelt war. Damit haben wir heuer amtlich, dass das Eiskar seit 2007 an Ausdehnung zugelegt hat. Allgemein zeigt sich, dass der Westteil des Gletschers "gesund" wirkt, der lawinenfreie Ostteil hingegen einen stark rückschmelzenden Eindruck hinterlässt.

28.8.2015 Korsoka und Kranjska Rinka sowie Vellacher Baba

Einen Tag hatte ich Zeit und diesen galt es zu nutzen, besonders wenn man den weiten Weg bis in die Steiner Alpen antritt. Zum Glück war ich mit einem sehr motivierten Freund unterwegs, welcher für jeden "Blödsinn" zu haben war. Gestartet sind wir im Talschluss der Vellacher Kotschna, dann ging es über den Sanntaler und Seeländer Sattel auf die Koroska Rinka. Von dieser stiegen wir dann noch auf unser Hauptziel die Kranjska Rinka. Anschließend ging es einmal zurück zum Seeländer Sattel. Auf diesem angekommen, nahmen wir noch den Ledinski vrh mit. Auf diesem angekommen lachte uns die Vellacher Baba auch noch an, also auch auf diesen Gipfel und um dann nicht den selben Weg wieder zurückzugehen stiegen wir über den wilden Nordgrat zur Jenkalm und zurück zum Auto ab.

Fazit: Über 2000 Höhenmeter und vier verschiedene Berggipfel bei strahlendem Sonnenschein in einem wilden Gebirgszug. Einfach ein Traumtag!

20.8.2015 Gartnerkofel-Überschreitung

Man muss die Tage nützen heißt es, oder? Gerade bei unsicheren Wetterlagen ist die Tourenplanung etwas schwierig. Also entschied ich mich für einen nicht allzu hohen Gipfel in einer Region, in welcher es am Vortag relativ wenig geregnet hatte. Vom Naßfeld aus ist der Gartnerkofel zur Hochsaison aber kein wirklich lohnendes Ziel, vom Tal aus sieht die Sache schon anders aus. Also geht es zum Eingang der Garnitzenklamm, durch diese hindurch und über die bewirtschaftete Kühweger Alm (sehr nett, verfügt auch über einige Doppelzimmer) hinauf zum Kühweger Törl und die Kammleiten. Dann via Nordwestgrat, welcher selten begangen wird, auf den Gartnerkofel. Bis auf eine kurze Passage rund ums Kühweger Törl ist man vom Tal weg (sofern man früh startet) bis zum Gipfel des Gartnerkofels alleine unterwegs. Dann aber trifft man auf die Massen und lässt sie erst mit dem Abstieg zur Garnitzenalm wieder hinter sich. Der Rückweg zum Ausgangspunkt zieht sich dann etwas und die letzten Meter spürt man dann die rund 1700 Höhenmeter und vielen Wanderkilometer doch deutlich.

11.8.2015 Jochspitze (Hohe Tauern)

Schön langsam kommt wieder etwas Bewegung auf die Berg- und Schitourenseite. Auf Einladung eines Freundes ging es in Maltatal und dort auf die Jochspitze. Dieser 3000er zählt wohl eher zur einsamen Sorte, dafür erlebt man hier Alpinismus pur. Von den etwas mehr als 1400 Höhenmetern, legt man etwa 1200 weglos zurück. Fast 500 Höhenmeter bewegt man sich am Großelendkees und schließlich folgen noch 80 Höhenmeter Gratkletterei, welche es aufgrund ihrer Ausgesetztheit aber durchaus in sich haben. In Summe eine super Tour auf einen tollen Gipfel, welcher aber wohl immer im Schatten seiner Nachbarin, der Hochalm, stehen wird.

3.8.2015 Kleine Gamswiesenspitze Nordostkante (-4)

Endlich geht es wieder einmal in die Berge. Ziel sind dieses Mal die Lienzer Dolomiten und zwar die Kleine Gamswiesenspitze via Nordostgrat. Eine alpine Klettertour im unteren 4. Schwierigkeitsgrad über etwa 8 Seillängen. Als Zugabe gibt es dann auch noch die Große Gamswiesenspitze, diese erreicht man aber relativ leicht.

Fazit, ein Ausflug in die Lienzer Dolomiten ist immer eine Reise wert!

28.7.2015 3. Eiskarbegeung im Jahr 2015

Wie sieht es in diesem heißen Sommer eigentlich im Eiskar aus? Die Antwort ist einfach: traurig. Ohne den Rekordwinter 2013/14 würde der Eiskargletscher heuer so richtig leiden. Die Substanzverluste sind noch überschaubar, jedoch sind im östlichen Gletscherteil binnen eines Monats immerhin 50cm Gletschereis abgeschmolzen und im westlichen Gletscherabschnitt rinnen bei der anhaltenden Hitze pro Woche mindestens 50cm Firn (Schnee aus dem Winter 2013/14) weg. Man könnte sagen: Wie gewonnen (letztes Jahr), so zerronnen (heuer). Der August bleibt heiß -  man kann nur mehr auf einen schneereichen Winter hoffen...

29.6.2015 Pegelservice am Eiskargletscher

Nach fast 7 Jahren ging es heuer Ende Juni wieder mit einem Dampfbohrer zum südlichsten Gletscher Österreichs um einen der damals gebohrten Eispegel zu erneuern. Natürlich wurde auch wieder die Schneehöhe gemessen. Zusammengefasst kann man sagen, dass die aktuellen Verhältnisse sowohl die Schneearmut als auch die milde Witterung dieses Jahres widerspiegeln. Die Schneehöhen liegen deutlich unterm Mittel der letzten Jahre und in manchen Bereichen apern auch schon die Firnreserven des letzten Jahres aus.

28.5.2015 1. Eiskarbegehung

Ende Mai /Anfang Juni ist traditionell die Zeit für die erste Eiskarbegehung nach dem Winter, so auch heuer. Nach dem Rekordwinter 2013/14 konnte ja fast nur eine Enttäuschung folgen und der Winter 2014/15 hatte wahrlich keine Unmengen an Schnee auf Österreichs südlichstem Gletscher abgelagert. Trotzdem konnten wir mit unserer Lawinensonde eine Schneehöhe von bis zu 6,4m messen. Jetzt hofft der Gletschermesser als auch der Gletscherfreund (lieber Herr Kresse, halt dir die Ohren zu!) natürlich auf einen kalten Sommer.

8.5.2015 Petereck

Der klassische Schitourenabschluss ist ja eigentlich nicht der Valentin-Gletscherlauf sondern das Kölnbreinkar. Meist öffnet die Straße zum Kölnbreinspeicher Anfang oder Mitte Mai. So auch heuer und gleich zum erstmöglichen Termin waren wir im Kölnbreinkar unterwegs. Während Karawanen zur Kölnbreinspitze zogen, hatten wir unterhalb des Peterecks unsere Ruhe. Noch liegt genügend Schnee, aber länger als 2 Wochen dürfte es für eine lohnende Schitour nicht mehr reichen. Wer seine Schi also nochmals rausholen will, der sollte dies bald tun.

1.Mai 2015 Valentin-Gletscherlauf

Freunde treffen, unter diesem Motto stand für uns der heurige 45. Valentin-Gletscherlauf. Denn das Wetter war, naja, wie erwartet. Beim Aufstieg blieben wir trocken und erst ganz oben war es windig und kalt. Die Abfahrt war bis knapp vor die Obere Valentinalm sehr gut, die Sichtverhältnisse ok. Normalerweise macht man bei solchen Verhältnissen keine Schitour. Aber wir wollten unsere Freunde von der Bergrettung Kötschach-Mauthen unterstützen und ein paar nette Gespräche gehen sich immer noch aus. Viele Bilder wird es in den kommenden Tagen unter http://www.bergrettung-koetschach.at/category/blog/vgl geben.

Aufstieg zum Valentintörl
Aufstieg zum Valentintörl

24.4.2015 Valentin-Gletscherlauf

In einer Woche ist es wieder so weit und der 45. Valentin-Gletscherlauf geht über die Bühne. Die aktuellen Informationen aus dem Oberen Gailtal klingen vielversprechend. Ab der Oberen Valentinalm liegt genug Schnee und für die Veranstaltung wird man voraussichtlich bis eben dorthin auffahren dürfen. In den letzten 24h hat es in höheren Lagen Oberkärntens verbreitet 30cm Neuschnee gegeben und auch in den kommenden Tagen folgt aus jetztiger Sicht kein markanter Warmlufteinbruch, sodass sich an der Schneelage bis zum "Renntag" nicht allzu viel ändern sollte. Updates zu den Verhältnissen gibt es unter: http://www.bergrettung-koetschach.at/category/blog/vgl

7.4.2015 Der offizielle Gletschermessbericht des OeAV für 2014 ist da!

Wie gewohnt wurde auch heuer Anfang April der Gletscherbericht 2013/14 vom Alpenverein veröffentlicht. Aufgrund der außergewöhnlich guten Schneelage im Herbst 2014 findet das Eiskar trotz seiner geringen Größe heuer überproportonial viel Aufmerksamkeit in diesem Bericht. In der Statistik des OeAV scheint das Eiskar heuer zum 7. Mal in Folge als stationär auf. In der internen Statistik wird aber für das vergangene Gletscherhaushaltsjahr ein Vorstoß vermerkt. Denn die Firnrücklagen der letzten Jahre haben sich teils schon zu Eis umgewandelt und somit zu einer kleinen Vergößerung der Gletscherfläche geführt. Dieser Vorstoß ist aber ein rechnerischer Wert, da der "neue" Eisrand noch unter meterdickem Schnee und Firn liegt. Wer den Messbericht noch nicht gelesen hat findet ih  hier: Eiskarmessung 2014

19.2.2015 Langlaufen

Milde Tage und kalte klare Nächte sorgen dort, wo noch Schnee liegt, aktuell für tolle Langlaufverhältnisse. Wer vormittags die Zeit findet, wird mit schnellen Loipen belohnt. Herrlich im Moment auch die Möglichkeit in der ersten Tageshälfte auf harschigen Wiesen fern ab jeder Loipe zu laufen. Es gibt wohl kaum ein schöneres Langlauferlebnis. Neben den Loipen im Bodental findet man auch noch in Villach bei der Alpenarena sehr gute Bedinungen. Während die Rennloipe rund um die Sprungschanze dank Kunstschneeunterlage sicher noch einige Tage super zu benutzen sein wird, beginnt die flache Wanderloipe aber nun langsam auszuapern. Bis zum Wochenende dürfte es aber schon noch gehen.

21.1.2015 Alternative Elf-Städte-Tour am Weißensee

Wenn wenig Schnee liegt, muss man andere Herausforderungen suchen bzw.es hat mich diese Herausforderung gefunden.

100km Eisschnelllaufmarathon am Weißensee!

In den letzten beiden Wochen schaffte ich gerade zwei Trainingseinheiten mit 25 bzw. knapp über 30km. Aber im Wettkampf ist alles anders. Meiner Unerfahrenheit musste ich jedoch Tribut zollen und teils kilometerlang alleine dem leichten Gegenwind trotzen. Trotzdem gab's in Summe mit nicht ganz 3h40min auf die 100km ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Übrigens, diese Veranstaltung ist wirklich allen sehr zu empfehlen.

Blick auf die Eisschnellläufer am Weißensee
Blick auf die Eisschnellläufer am Weißensee

6.1.2015 Meerblick von der Forca Sopra Poviz

Die aktuelle Schneelage in den Südalpen lässt ja nur wenige lohnende Schitouren zu. Aus diesem Grund wählten wir neuerlich das Gebiet rund um den Sella Nevea, wo man schattseitig die Piste des Schigebiets für eine Abfahrt bis ins Tal nutzen kann. Der Aufstieg über den Kriegssteig ist problemlos machbar. Nur an zwei Stellen empfiehlt es sich die Schier kurz abzuschnallen. Im freien Gelände liegt genug aber nicht viel Schnee. Während ein Aufstieg zur Forca Sopra Medon kaum möglich ist, kann man die Forca Sopra Poviz mit Schiern erreichen. Der Blick nach Süden war an diesem Tag traumhaft. Im Golf von Triest konnte man mit freiem Auge die großen Schiffe erkennen. Mit etwas Zoom schaut das dann so aus:

Blick von der Forca Sopra Poviz zum Golf von Triest
Blick von der Forca Sopra Poviz zum Golf von Triest

27.12.2014 Der leztzte Schnee des Jahres 2014

Ein Tief über der Adria steuter am 27. als auch am 28.12.2014 Schneewolken von Südosten her nach Kärnten. Besonders in den Karawanken aber auch in den östlichen Karnischen Alpen, dem Dobratsch, den südlichen Nockbergen und der Koralm dürfte einiges an Schnee zusammenkommen. Hier sind am Berg 30 bis 70cm (die 70 in den Karawanken) feinster Pulver möglich. Aber auch in den Niederungen wird es winterlich. In Villach sind durchaus über 20cm zu erwarten. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist aber, dass es in den folgenden Tagen sehr windig und eisig kalt wird. Dadurch wird der frische Pulver stark verweht und aufgrund der fehlenden Unterlage sind wahrscheinlich weiterhin nur einzelne Schitouren möglich.

Das Jahr 2015 beginnt sehr kalt. Vor Dreikönig sind im Süden aus aktueller Sicht aber keine weiteren Niederschläge zu erwarten.

21.12.2014 Sella Prevala bzw. Škrbina pod Prestreljenikom

Geburtstagswünsche schlägt man bekanntlich ungern aus. So ging es auf Wunsch eines lieben Bekannten trotz magerer Schneelage zu einer Schitour. Als Ziel wählten wir aufgrund des angesagten Nordwindes die südlich gelegenen Julischen Alpen. Vom Sella Nevea aus ging es über den Kriegssteig auf den Sella Prevala und weiter auf die Škrbina pod Prestreljenikom (Prestreljenikscharte). Schnee liegt ab etwa 1700m im Gelände genug, darunter ist es sehr mager, was man besonders bei der Abfahrt über die nur zum Teil beschneite und noch nicht in Betrieb befindliche Piste merkt (Steinschi empfohlen). Wer mit der Gondel hinauf und hinunter fährt findet aber im Kaningebeit aktuell zumindet passable Verhältnisse vor.

20.12.2014 Frohe Weihnachten auch ohne Schnee!

Die Weihnachtsfeiertage stehen nun unmittelbar bevor. Leider bleibt es an der Alpensüdseite auch in den kommenden Tagen niederschlagsfrei. Neuschnee ist zumindest bis zum 27.12.2014 kein Thema. Auch darüber hinaus stehen die Chancen leider schlecht. Es wird zwar einmal kälter, aber es dürfte weiterhin bei einer West- bis Nordwestströmung bleiben. Dadurch haben wir in Bezug auf Neuschnee von Osttirol bis nach Slowenien leider schlechte Karten.

Für Schitouren muss man jetzt, abgesehen vom Sella Nevea, weite Wege auf sich nehmen. Erst von den westlichen Karnischen Alpen über die Lienzer Dolomiten bis hin zu den Hohen Tauern sind in höheren Lagen ein paar Schitouren möglich.

 

Die Berg- und Schitourenseite wünscht allen Lesern und Bergfreunden ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und weiterhin schöne und unfallfreie Touren.

4.12.2014 Endlich Schnee!

Die letzten Wochen zählten zu den wärmsten, die es im November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gegeben hat. Neben viel Regen und nur wenig Schnee im Hochgebirge gab es vor allem viel, sehr viel Hochnebel. Jetzt hat es zum ersten Mal in diesem Winter so richtig geschneit. In Kötschach-Mauthen immerhin fast 30cm und in Villach zumindest soviel, dass es draußen weiß ist. In den Karnischen Alpen liegt oberhalb von 2000m jetzt schon gut Schnee, herunten weiter ist es halt noch etwas knapp mit der Schneeunterlage.

Das war die gute Nachricht. Jetzt die schlechte:

Leider dürfte es in nächster Zeit keine weiteren ergiebigen Schneefälle geben. Aber die Wetterlage ist noch nicht ganz hoffnungslos. Also lassen wir uns überraschen. Anbei ein Bild aus dem Lesachtal, schaut schon einmal nach Winter aus:

Webcam von der Pension Alpenhof-Wolayersee (4.12.2014 10h)
Webcam von der Pension Alpenhof-Wolayersee (4.12.2014 10h)

26.10.2014 Mittagskofel

Zumindest eine Bergtour habe ich im Herbst geschafft. Am Nationalfeiertag ging es bei schönem aber recht kühlem Wetter auf den Mittagskofel in den Julischen Alpen. Die Impressionen waren herrlich, die Nordwand vom Montasch ist einfach ein traumhaftes Fotomotiv!

Leistunsgfähiger in die Schitourensaison mit VEEV Villach

EMS Training bei VEEV ist DAS Trainingskonzept, das einfach funktioniert, wenig Zeit in Anspruch nimmt und die Muskulatur gezielt aufbaut. Da ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht und Energieimpulsen gearbeitet wird, schonen die Übungen sowohl Gelenke als auch Rücken. Jeder Trainierende wird während des Trainings von einem Coach persönlich betreut. Energieimpulse und Übungen werden individuell auf den Körper abgestimmt

 

Skisprung Olympiasieger und Weltmeister Martin Koch trainiert seit einigen Monaten bei VEEV: „Das Workout mit der Unterstützung elektrischer Impulse ist an Effizienz kaum zu überbieten. Die gesamte Muskulatur und speziell der Rumpfbereich können sehr gezielt trainiert werden“, so Koch. „Aufgrund meiner langjährigen und einseitigen Belastung hatte ich oft Rückenschmerzen, diese gehören nun endlich der Vergangenheit an.“

Ina Meschik, Olympia Vierte im Snowboard bei den Spielen in Sotschi 2014: „Es gibt wohl kaum eine andere Trainingsform, bei welcher so viele Muskeln in so kurzer Zeit trainiert werden.“ Für die Profisportlerin eine ideale Ergänzung zu ihrem Trainingsplan: „Eine sportliche Leistungssteigerung ist in kurzer Zeit realisierbar und die Stabilität im Oberkörper verbessert sich um ein Vielfaches.“

Ich selbst trainiere auch seit einigen Monaten bei VEEV und kann es nur empfehlen!

 

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Ina Meschik trainiert bei VEEV Villach mit Christoph Greilberger
Ina Meschik trainiert bei VEEV Villach mit Christoph Greilberger

6.9.2014 Eiskar-Gletschermessung

Für das Jahr 2014 haben wir uns im Eiskar bei der Gletschermessung im Herbst Einiges vorgenommen. Neben der klassischen Längenmessung und der Reparatur der Wetterstation war auch die seit Jahren durchgeführte Sondierung der Schneehöhe geplant. In einer neuen Aktion sollte heuer auch ein Schneeschacht gegraben werden um die Schneedichte zu messen. Für all diese Arbeiten wurde ein großes Team von insgesamt 10 Personen zusammengestellt. Im Großen und Ganzen wurden die Arbeiten erfolgreich durchgeführt, wenngleich uns der kompakte Schnee sowohl beim Sondieren als auch beim Graben vor große Herausforderungen stellte. Der kompakte Schnee bedeckt übrigens weit über die Hälfte des Gletschers und sorgt für das positivste Jahr seit Beginn der jährlichen Nachmessungen im Jahr 1992. Die Länge des Gletschers hat sich zum 7. Mal in Folge nicht signifikant verändert.

24.-26.8.2014 Hochkönigüberschreitung

Seit Jahren schon möchte ich endlich einmal auf den Hochkönig gehen und fast hätte ich es auch heuer wieder nicht geschafft. Den ersten Termin mussten wir aufgrund des schlechten Wetters absagen und beim zweiten möglichen Termin hätten wir uns fast für eine Durchquerung der Julier entschieden. Aber nach genauer Studie der Wetterlage ergab sich ein Zeitfenster zwischen Sonntagnachmittag und Dienstagfrüh mit einem fantastischen Montag dazwischen. Bei Schneeregen ging es über den Radstädter Tauern zum Arthurhaus am Fuße des Hochkönigs, wo es bereits trocken war. Die Wolkenuntergrenze stieg im Gleichschritt mit uns höher und erst in 2800m tauchten wir in den Nebel ein. Am nächsten Morgen dann die große Erleichterung: Strahlendster Sonnenschein. Mit uns genießen 4 weitere Übernachtungsgäste den Sonnenaufgang. So nehmen wir die 10h Richtung Riemannhaus bestens gelaunt in Angriff und kommen dort fast 9h später auch zufrieden aber doch etwas müde an. Dienstagfrüh geht es dann schon im Morgengrauen wieder talwärts, wo wir mit den ersten Regentropfen auch ankommen und uns vom Wanderbus zurück zum Arthurhaus bringen lassen. Fazit dieser gewaltig Tour: Wer nicht risikiert, der nicht gewinnt.

4.8.2014  Karlsbader Hütte

Auf Einladung der Bergrettung war ich zu Gast auf der Karlsbader Hütte und wollte eigentlich am nächsten Tag einen der zahlreichen Klettersteige in den Lienzer Dolomiten begehen.

Leider hatte aber das Wetter etwas dagegen und so blieb es nur bei der kleinen Wanderung zur Karlsbader Hütte.

3.8.2014   3. Eiskarbegehung

Wenn es die Gesundheit oder die Arbeit nicht zulassen, muss der Seniorchef das Heft wieder in die Hand nehmen. So muss ich dieses Mal, so wie die Leser hier, den Bildern und Berichten vertrauen, welche mir zugespielt werden. Diese Informationen sprechen aber eine eindeutige Sprache. Dem Eiskar geht es heuer gut! Nach dem durchschnittlichen Juni folgte auch ein sonnenarmer und durchschnittlich temperierter Juli. Bisher passt im Eiskar heuer wirklich alles, aber noch ist das Jahr nicht vorbei. Jetzt werden die Schatten jedoch schon wieder länger, die Hoffnung auf ein super Jahr steigen also, wobei natürlich auch eine Augusthitzewelle noch reichlich Schnee schmelzen kann. Schnee liegt übrigens im Kar weiterhin reichlich, auch wenn im Juli wieder 2m abgeschmolzen sind.

12.7.2014 Sella Ursic-Kaningletscher

So etwas macht man nicht allzu oft in seinem Leben! Mein Vater hat eine ähnliche Schitour am Tag genau vor 36 Jahren durchgeführt und heute waren wir gemeinsam unterwegs. Als erste Gäste der Sommersaison fahren wir mit der Kaningondel bis zum Rif. Gilberti und schnallen unmittelbar hinter der Hütte die Schier an. Einmal heißt es kurz über eine apere Stelle tragen, der Rest geht durchwegs auf Schnee bis zum Sella Ursic! Auf der Westseite des Sattels apert eine Felschwelle hinunter zum Kaningletscher aus, sodass wir am 12.7.2014 auf etwa 20 Höhenmeter nur mehr ein 2 bis 10m breites Schneeband vorfanden. Dann geht es aber wieder ohne Probleme bis in den weiten Kessel am Fuße des Kaningletschers und über diesen zurück hinauf zum Sella Ursic. Zuletzt noch die Abfahrt zum Rif. Gilberti. Schnee liegt teils noch extrem viel, das Schifahren ist aufgrund der sommerlichen Struktur des Schnees recht anstrengend, geht aber sehr gut. Für die erste Julischitour meines Lebens eigentlich perfekt!

Hier kann man heuer wohl den ganzen Sommer über Schitouren gehen! Der Prevala-Kessel am 12.7.2014
Hier kann man heuer wohl den ganzen Sommer über Schitouren gehen! Der Prevala-Kessel am 12.7.2014

6.7.2014 2. Eiskarbegehung 2014

"Wenn du glaubst es geht nicht mehr,dann geht es doch noch weiter runter." Unter dieses Motto könnte man die Tour Anfang Juli 2014 ins Eiskar stellen. Bei idealem Wetter stiegen wir ohne größere Probleme zum Gletscher auf und führten die nun schon obligaten Schneehöhensondierungen durch. Besonderes Augenmerk wollten wir dabei auf den Messpunkt in der Gletscherzunge legen, wo wir im Juni bei "nur" 7,5m nicht mehr weiter in die Tiefe kamen. Dieses Mal war jedoch schon bei 5m Schluss. Diese geringe Schneehöhe wollten wir nicht so recht glauben und mit viel Kraft schafften wir es dann doch noch, eine Eisschicht zu durchstoßen. Wenn man eine 14m lange Lawinensonde im Juli auf einen Gletscher mitnimmt würde man im Regelfall wohl meinen, dass diese für eine Schneehöhenmessung lang genug sei. Nicht so heuer, denn an insgesamt 4 Messpunkten konnten wir die massive Eisschicht, welche in 5 bis 7m Tiefe liegt, mit der Sonde durchstoßen und schließlich eine Schneehöhe von 13 bis >14m messen!

3.6.2014  1. Eiskarbegehung 2014

Wochenlang war es hier ruhig. Trotz ausgezeichneter Schneelage schaffte ich keine Schitour, aber am 3.6.2014 war es mit der ersten Begehung des Eiskargletschers im Jahr 2014 so weit und die Spannung nach diesem extrem schneereichen Winter dementsprechend groß. Ohne Hilfe der Bergrettung Kötschach-Mauthen wäre ein erfolgreicher Zustieg aber wohl kaum möglich gewesen, ein großes Dankeschön an dieser Stelle.

Die Schneelage am Gletscher selbst erfüllte unsere Erwartung. Bis zu 13m konnten wir mittels einer 15m langen Lawinensonde messen. Die durchschnittliche Schneehöhe liegt bei mindestens 8,5m. Aufgrund der großen Schneemengen konnten wir aber nicht die gleiche Anzahl an Messpunkten sondieren wie in den vorangegangenen Jahren. Für die kommende Woche kündigt sich die erste Hitzewelle des Sommers an, bleibt zu hoffen, dass nicht zu viele folgen, sodass sich möglichst viel Schnee am Gletscher halten kann. Die Ausgangslage wäre perfekt.

4.5.2014 Prestreljenik - Mare e monti

Schnee für lohnende Schitouren liegt in den Julischen und Karnischen Alpen oberhalb von etwa 1200m noch genug. Uns zog es auf den Prestreljenik, den östlichsten Gipfel des Kaninzuges. Seine steile Gipfelflanke kann man im Mai wohl nur in schneereichen Wintern und nach kalten Nächten gehen. Bei uns herrschten perfekte Verhältnisse und vom Gipfel aus hatten wir einen traumhaften Blick zum Meer wie auch zu unzähligen Gipfel von den Juliern bis zu den Dolomiten.

27.4.2014 44. Valentin-Gletscher-Lauf  Wodnertörl

Das Wetter schaute ja nicht so berühmt aus, aber es sollte zumindest trocken bleiben und die Freunde von der Bergrettung in Kötschach-Mauthen haben sich alle Mühe gegeben, einen gelungenen und sicheren Schitourenlauf zu organisieren. Also nichts wie rauf ins Plöckengebiet und siehe da, wir sind nicht die einzigen Schitourengeher, die den etwas unsicheren Verhältnissen trotzen. Bei perfekter Schneelage und wirklich guten Verhältnissen geht es von der Unteren Valentinalm auf das Wodnertörl.

Das eigentliche Rennen schließen wir im hinteren Drittel ab, wir waren einfach viel zu schnell unterwegs, ein Zeichen dafür, dass die Abfahrt Spaß gemacht hat.
Also ich kann diese tolle Veranstaltung nur jedem empfehlen!

16.4.2014 Ostern und VGL 2014 vor der Türe

Mitte April ist manch einer geneigt schon nicht mehr an Schitouren zu denken und das Osterwetter dürfte aus heutiger Sicht auch nicht gerade zu Schitouren einladen. Die große Ausnahme: Gründonnerstag. Dieser Tag dürfte mit wirklich traumhaftem Wetter und perfekten Verhältnissen zu einer Schitour einladen.

Apropos einladen:

Am Sonntag dem 27. April 2014 findet wieder der schon legendäre Valentingletscherlauf statt und das heuer immerhin schon zum 44. Mal. Aufgrund der guten Schneelage in den Karnischen Alpen wird heuer eine längere Tragestrecke wohl ausfallen, denn aktuell herrscht im Valentintal noch tiefster Winter.

6.4.2014 Creta di Rio Secco- Trogkofelumrundung

Im Moment erfülle ich mir einige lang gehegte Tourenwünsche. Dieses Mal schaffte ich es endlich ins Trogtal. Von Sonnleiten am Naßfeld weg ging es über den Rudnigsattel auf die Creta di Rio Secco und dann hinunter ins Trogtal. Aufstieg zum Zottachkopf, Abfahrt nach Norden, Aufstieg zum Großen Sattel, Abfahrt ins Schigebiet und Rückanstieg nach Sonnleiten. Was für eine Tour! Man startet im Schigebiet und gelangt in traumhaftes und einsames Gelände an den Südhängen des Trogkofels! Die Schneelage ist heuer wirklich beeindruckend. Vor 2 Jahren konnte man Mitte April mit dem Auto bis zur Rattendorfer Alm fahren, heuer liegen dort aktuell noch über 2m Schnee!

1.4.2014 Jof di Sompdogna

Vor Jahren mussten wir einmal beim Nordanstieg etwa 50 bis 100 Höhenmeter unterm Gipfel wegen Nebels umkehren. Dieses Mal gab es traumhaftes Wetter und die fantastische Schneelage ermöglicht es heuer auch, den Jof di Sompdogna von Süden her zu erklimmen. Aufgrund der hohen Temperaturen gilt es früh dran zu sein, denn aus den steilen Südflanken lösen sich zu Mittag immer wieder Gleitschneelawinen. Bei unserer Abfahrt um 10h ist der Schnee zwar schon tief aber nicht faulig und somit sehr gut zu fahren.

30.3.2014 Dobratsch via Alpenlahner

Viele Jahre hat es gedauert, bis ich es endlich geschafft habe meinen Hausberg auch im Winter über den Alpenlahner zu besteigen. Die gute Schneelage im heurigen Winter musste einfach genutzt werden und aktuell kann man mit den Schiern mit einer kurzen Tragepassage von 20m noch bis nach Bad Bleiberg abfahren. Oben liegt viel Schnee und der Neuschnee vom letzten Wochenende war noch ungebunden. Im steilen Bereich (>35°) macht das zumindest kurzfristig etwas Bauchweh, aber im Nachhinein war es kein Problem.

Bis etwa 1750m fanden wir noch teils leicht gepressten Pulver, darunter stärker gepresst oder etwas umgewandelt aber gut fahrbar. Dann ca. 200 Höhenmeter mühsam mit Bruch, ehe es im unteren dichten Waldteil auf kompaktem Schnee in engen Schwüngen talwärts geht.

25.3.2014 Veliki Vrh- Begunjščica

Der Neuschnee vom Wochenende machte eine Tourenplanung nicht leicht. 50-100cm in den höheren Lagen der Julier und Karnier, 40-80cm in den Tauern, dazu zunächst Süd- dann Nordwind. Diese Zutaten brachten uns zum Entschluss dem Pulver schweren Herzens den Rücken zu kehren und in die Karawanken zu gehen, wo es besonders nach Osten zu relativ wenig geschneit hat. Auf der Begunjščica fanden wir aber ganz gute Verhältnisse vor. Beim Aufstieg schneite bzw. graupelte es noch den einen oder anderen Zentimeter, sodass wir durchaus eine gelungene Pulverabfahrt bei 10-20cm Pulver genießen konnten. Die Unterlage ist übrigens sehr hart, einen Sturz sollte man also eher vermeiden.

22.3.2014 Rodresnock (Moschelitzen)

Vor dem Wetterumschwung wollten wir ein Wetterfenster nochmals für eine Firntour nutzen. Dazu machten wir uns auf in die Nockberge und fanden mit dem Rodresnock ein herrliches Ziel. Leider senkte sich zeitgleich mit unserem Aufstieg die Nebeluntergrenze ab, sodass wir am Gipfel leider wenig Aussicht hatten. Die Abfahrt war trotzdem gelungen und sehr lohnend.

17.3.2014 Kaninwandfuß

Eigentlich wollten wir an diesem Montag vom Dobratsch nach Westen über das Alpl abfahren. Aber die milden Temperaturen der Nacht ließen bei einem meiner Mitstreiter Erinnerungen der sulzigsten und sumpfigsten Art an eine Abfahrt vor bald 30 Jahren über eben diese Variante aufkommen, sodass wir uns vom Dobratsch ab- und dem Kanin zuwandten. Faul wie wir sind, ging es mit der Gondel rauf und dann über den Sella Ursic zum Kaninwandfuß. Die Abfahrt führte uns zunächst hinunter bis in einen herrlichen Tumpf und dann zurück hinauf zum Colle delle Erbe. Von diesem ging es zurück zur Schipiste und über diese wieder ins Tal. Aufgrund der hohen Temperaturen aber trockenen Luft haben wir zahlreiche Schneearten vorgefunden, in Summe war es aber durchwegs gut zu fahren.

11.3.2014 Oisternig Süd-Nordwest

Viel Schnee verlangt nach außergewöhnlichen Touren. Durch einen Tipp haben wir erfahren, dass es auf der Nordwestseite vom Oisternig noch Pulver geben soll. Nachdem wir die Nordwestflanke vom Oisternig heuer sowieso noch machen wollten, hielt uns jetzt also wirklich nichts mehr davon ab. Da der viele Schnee aber auch eine herrliche Firnabfahrt über die Südflanke erlaubte, mussten wir heute zwei Mal auf den Gipfel. Der Genuss wurde aber perfekt, als wir auf der Nordwestseite tatsächlich noch Pulver und ebenso feinsten Firn vorfanden!

Anbei ein kleines Video:

8.3.2014 Törlkopf

Im Oktober waren wir bei traumhaftem Herbstwetter am Lonzaköpfl und am Törlkopf und haben beschlossen, bei passender Schneelage, im Winter wieder zurückzukommen. Gesagt, getan. Bei herrlichem aber etwas windigem Wetter machten wir uns bei idealer Schneelage vom Himmelbauer über die Stanerhütte auf zum Törlkopf. Noch ist der Schnee oberhalb von etwa 1700m nicht komplett umgewandelt. Wer diese Tour heuer noch machen möchte, sollte sich aber beeilen, denn der Schnee wird zwischen 1300m und 1500m bei den hohen Temperaturen sonnseitig bald abschmelzen.

6.3.2014 Gewinner vom VEEV- Weihnachtsgewinnspiel trainieren schon

Zu Weihnachten verloste die Berg- und Schitourenseite gemeinsam mit dem VEEV Villach Studio 3x3 und 1x12 Trainings – Werner Pein, einer der glücklichen Gewinner, zeigt sich nach kurzer Zeit vom Training überzeugt: „Tatsächlich reichen 15 Minuten pro Training aus – deutlicher Muskelzuwachs im Oberkörper und eine erhöhte Stabilität im Rumpf sind feststellbar“. Gerade für Bergsportler ist das individuelle Training bestens geeignet um den oftmals etwas "unterforderten" Oberkörper zu trainieren.

Wer ebenfalls Interesse an diesem Training hat, einfach unter greilberger@veev.at bzw. 0660 1604482 melden, um ein kostenloses und unverbindliches Probetraining zu vereinbaren!

Werner Pein, einer der Gewinner beim Training
Werner Pein, einer der Gewinner beim Training

4.3.2014 Feistritzer Alm und Sella Nevea

Heute ging es von der italienischen Seite aus auf die Feistritzer Alm. Schnee liegt unten und oben genug. Auf sonnseitigen Hängen gibt es teils schon Harsch und bei der aktuellen Wetterprognose dürfte es am Wochenende doch schon ganz passable Firnverhältnisse geben. Schattseitig liegt noch super Pulver. Die letzten Meter zur Alm legten wir im white out zurück und verzichteten deshalb auf den Gipfel des Oisternig. Nach der Abfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Sella Nevea, der Pass ist auch von Tarvis her wieder offen, ebenso der Predil.

Anbei zwei Eindrücke von der Straße auf den Sella Nevea:

Knapp unterhalb vom Pass türmt sich der Schnee links und rechts der Straße doch recht hoch
Knapp unterhalb vom Pass türmt sich der Schnee links und rechts der Straße doch recht hoch
Unvorstellbar groß der Lawinenkegel knapp hinter dem Raibler See. Links und rechts der Straße liegen an die 10m Schnee!
Unvorstellbar groß der Lawinenkegel knapp hinter dem Raibler See. Links und rechts der Straße liegen an die 10m Schnee!

27.2.2014 Es liegt viel Schnee

Die Temperaturen erinnern im Tal oft schon an den Frühling, von Villach westwärts liegt aber selbst in den Niederungen noch Einiges an Schnee. Bei der Schitourwahl muss man schön langsam von Pulver auf Firn umstellen. Eine Schitour, welche heuer wohl noch sehr lange möglich sein wird, ist der Rauchkofel und die Plöckenstrße dürfte nun auch bald wieder geöffnet werden, zumindest ist auf österreichischer Seite am gestrigen Tag (26.2.2014) zum ersten Mal seit fast einem Monat wieder ein Räumgerät aufgetaucht. Anbei noch ein kleiner Bildervergleich, damit einem klar wird, welche Schneemassen am 1360m hohen Plöckenpass liegen (von links nach rechts 13.11.2013, 25.2. und 26.2.2014).

25.2.2014 Krizkar

Das Schönwetter hält weiter an und während sich der Schnee sonnseitig schon umzuwandeln beginnt, findet man schattseitig noch schönsten Pulver. Wir wurden z.B. im Krizkar südlich von Kranjska Gora fündig. Von oben bis unten traumhafter Pulver und Schnee liegt ja bekanntlich genug! Im oberen Teil weht heute aber teils lebhafter Südwind. Bei unserer Abfahrt war der Pulver noch sehr gut, aber das dürfte sich mit dem anhaltenden Wind bald ändern.

23.2.2014 Mirnock

Nachdem die Tage mit Schönwetter im Süden in letzter Zeit eher rar waren, zog es heute scheinbar halb Kärnten auf die Berge. Nachdem wir am 22.2.2014 wieder einmal am Dobratsch unterwegs waren, und dort im Pulver fast versunken sind, peilten wir für den kommenden sonnigen Tag einen Gipfel mit etwas weniger Schnee an. Am Mirnock wurden all unsere Erwartungen erfüllt. Vom Spieler (letzter Hof) weg viel Schnee und etwa 15 bis 25cm Pulver auf einer ganz gut tragfähigen Unterlage. Obwohl vor uns schon zahlreiche Schitourengeher talwärts geschwungen waren, fanden wir etwas abseits traumhafte Hänge.

18.2.2014 Dobratsch

Erst vor einer Woche war ich bei Schneefall am Zehner, dieses Mal war das Wetter deutlich besser, die ergiebigen Schneefälle haben mich aber zu einer Sicherheitstour - jedoch mit Pulvertraum - greifen lassen. Ich parke mein Auto in Pogöriach (im Westen von Villach) und fahre dann im Auto von Freunden mit auf die Rosstratte. Zunächst geht es zwei Mal auf den Zehner und wieder 200-400 Höhenmeter im Pulverrausch hinunter. Dann möchte auch noch der Gipfel inspiziert werden. Während bis zum Zehner trotz eines Wochentages zahlreiche Schitourengehern unterwegs sind, quälen sich nur mehr wenige durch den Wind hinauf zum Gipfelhaus. Die Abfahrt erfolgt dann vom Gipfel über 1500 Höhenmeter zurück bis nach Villach. Von Heiligengeist weg ist es aber eher ein Abgehen als ein Abfahren, denn der Schnee ist schwer und meine Hoffnung, dass die Rodelbahn vom Hundsmarhof ins Tal präpariert ist, erfüllt sich nicht. In Summe aber ein traumhafter Tag!

15.2.2014 Sella Prevala

Ich wollte mir einmal selbst ein Bild der enormen Schneemengen beim Rif. Gilberti hoch über dem Sella Nevea machen. Das Wetter sollte am Vormittag noch halten, also nix wie rein nach Tarvis und weiter zum Sella Nevea. Beim Raibler Stausee dann die böse Überraschung, ohne sichtbare Vorwarnung ist der Sella Nevea wegen Lawinengefahr gesperrt, ja nicht einmal wirklich geräumt! Wir entscheiden uns die Schneemassen am Naßfeld zu begutachten, aber kurz nach Pontebba die Ernüchterung, der Pass ist auf italienischer Seite wegen Lawinengefahr gesperrt. Also doch auf den Sella Nevea und zwar von Chiusaforte aus. So erreichen wir doch noch unser Ziel, aber mit großer Verspätung und das Wetter wurde nicht besser. Mit Seilbahnunterstützung geht es zum Rif. Gilberti und von dort auf den Sella Prevala. Die Schneemassen sind enorm und lassen eine lange Schitourensaison in diesem Gebiet erhoffen.

11.2.2014 Dobratsch- Zehner

Was macht man, wenn man genau an einem Tag mit schlechtem Wetter Zeit hat? Richtig, man geht auf den Dobratsch. Trotz Schneefalls sind selbst unter der Woche einige Schitourengeher von Heiligengeist aus hinauf zum Zehner unterwegs. Den Gipfel hat zumindest bis Mittag niemand angesteuert, aber der Ratrac hatte den Gipfelweg auch noch nicht präpariert. Oberhalb von 1400m viel Pulverschnee, der außerhalb der Spur nur in steilen Hängen zu fahren war, darunter feuchter Neuschnee. Schnee liegt, Überraschung, in allen Höhenlagen genug.

2.2.2014 Schneemassen

Gewaltig, spannend und gleichzeitig Besorgnis erregend.

Im Gailtal sind in den letzten Tagen weit über 100cm Neuschnee gefallen, in den Karnischen Alpen dürften es Neuschneemengen jenseits der 3m gewesen sein. An Schitouren ist in dieser Gegend im Moment wohl nicht zu denken. Eindrucksvoll auch die Webcam vom Plöckenpass. Schön zu sehen was passiert, wenn eine Straße nicht mehr geräumt wird.

Von links nach rechts: 30.1., 31.1. und 2.2.2014
Von links nach rechts: 30.1., 31.1. und 2.2.2014

Der Nachteil des vielen Neuschnees ist die Tatsache, dass man auf gute Schitourenverhältnisse wohl eine Weile warten wird müssen. Auch weil das Wetter in der kommenden Woche weiterhin unbeständig bleibt. Wer im Gelände unterwegs ist, sollte sich sehr defensiv verhalten und in eher neuschneearme Regionen ausweichen.

Bei diesen Schneemassen im Süden und Südwesten dürfte einer langen Schitourensaison aber nichts im Wege stehen!

25.1.2014 Gartnerkofel und Trögerhöhe

10 bis 30cm Neuschnee auf den Bergen, dazu stürmischer Wind aus nördlicher Richtung und am Folgetag strahlender Sonnenschein. Eine Schitour will bei diesen Verhältnissen gut geplant und wohl überlegt sein, wie zwei Lawinenabgänge (Faschaunereck und Cregnedul-Kar) zeigen. Wir entschließen uns für die Region Naßfeld, wo es nur etwa 10-15cm geschneit hat, die Gipfel nicht so hoch sind und dadurch die Lawinengefahr etwas geringer ist als in anderen Gebirgsgruppen. Geplant ist es den Gartnerkofel zu umrunden und das gelingt uns auch. Wir erklimmen zusätzlich noch die landschaftlich ausgesprochen spannende Trögerhöhe und kommen schließlich nach rund 6h gesund und glücklich, aber von den in Summe doch knapp 1300 Höhenmetern müde, wieder am Naßfeld an.

16.1.2014 Weiterer Schneenachschub im Südwesten

Nach 2 etwas ruhigeren Tagen stehen die nächsten Südstaulagen schon wieder ante portas! Am Freitag sowie von Samstag auf Sonntag kündigen sich besonders im Südwesten wieder ergiebige Schneefälle an. Die Schneefallgrenze dürfte fast eine Kopie der letzten Ereignisse sein. Während es im Westen zumindest vorübergehend bis in die Täler schneien kann, gibt es im Osten erst oberhalb von 1400 bis 1800m nennenswerten Neuschnee. Der Schneepegel des Lawinenwarndienstes auf der Watschiger Alm (Naßfeld) könnte zum ersten Mal in dieser Saison den 200er knacken: http://www.lawine.ktn.gv.at/144488_DE- .

12.1.2014 Hoher Bolz

Auf den Bergen liegt in Kärnten im Moment genug Schnee, man muss nur die Tour mit passenden Verhältnissen finden. Nach langem Überlegen haben wir uns für den Hohen Bolz von der Teuchl aus entschieden und die Verhältnisse waren sehr gut. Die freien Hänge ab 1600m waren noch pulvirg, unten am Forstweg lag genug Schnee.

Am Gipfel fast wolkenlos und kaum Wind. Herz, was willst du mehr!

28.12.2013 Dobratsch (Südkante)

Klingt spektakulär, ist es auch, aber nur von der Aussicht und nicht von der Schwierigkeit her. Um am Dobratsch noch etwas Ruhe zu finden, muss man eigentlich nur den präparierten Weg verlassen. Eine sehr schöne Aufstiegsvariante führt südlich vom 10er und 12er unmittelbar über der Dobratsch-Südwand Richtung Gipfel. Nachdem im Raum Villach unterhalb von 1200m kaum Schnee liegt, ist dies aktuell eine sehr lohnende Schiwanderung!

26.12.2013 Bis zu 150cm Neuschnee in den Karnischen Alpen

Eine Wetterlage, wie wir sie nur alle paar Jahre ein Mal erleben, neigt sich ihrem Ende zu. Fast 200mm Niederschlag gab es am Plöckenpass und oberhalb von 1600m ist dieser komplett als Schnee gefallen. Oberhalb von 1500m liegt in den Karnischen Alpen nun verbreitet über 1m Schnee und vielfach gab es um die 100, in höheren Lagen auch bis zu 150cm Neuschnee. Von Hermagor westwärts ist es sogar im Tal tief winterlich. Auch in der Kreuzeckgruppe gab es reichlich Neuschnee. Ganz anders ist die Situation in den Karawanken. Dort hat es unterhalb von 1300m nur geregnet, das aber nicht zu knapp. Am Loiblpass kamen binnen 48h weit über 200mm Regen zusammen. Nennenswerten Neuschnee gab es in den Karawanken erst über 1500m und über 1800m muss es dort Unmengen geschneit haben. Über 120cm Neuschnee auch in den Juliern, hier gab es unter 1300m aber auch sehr viel Regen. Anbei eine Übersichtskarte mit den Niederschlägen der letzten 72h (Quelle: hydrografischer Dienst Kärnten, Stand 26.12.2013 20h))

24.12.2013 Frohe Weihnachten!

In den letzten Wochen war es auf der Berg- und Schitourenseite sehr ruhig. Schön langsam sollte sich dies aber nun wieder ändern, so hoffe ich zumindest. Einstweilen bleibt mir allen Lesern dieser Bergsportseite ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins Neue Jahr zu wünschen!

Übrigens, noch vor dem Jahreswechsel gibt es auf den Bergen im Süden massig Neuschnee und außerdem gibt es noch die Chance auf eine 12-Wochenmitgliedschaft bei VEEV (Muskelaufbautraining). Einfach e-mail an: greilberger@veev.at.

In diesem Sinne Frohe Weihnachten!

29.11.2013 Gewinnspiel

Manch einem ist vielleicht schon die Werbung am linken Bildrand aufgefallen, welche sich seit etwa einem Monat auf der Homepage befindet.

Bei VEEV handelt es sich um ein durch elektronische Impulse unterstütztes Muskelaufbautraining.

15 Minuten pro Woche reichen aus für ein optimales und bestmögliches Trainingsergebnis.

Alles Weitere zum Muskeltraining sowie ein Gewinnspiel zu einer kostenlosen 12-Wochenmitgliedschaft findet ihr hier: Gewinnspiel

 

18.10.2013 Dobratsch Sonnenaufgangstour

Traumhaftes Herbstwetter verleitet uns dieses Mal zu einer kurzen aber nicht minder reizvollen Tour. Sonnenaufgang am Dobratsch und es gibt wohl kaum eine bessere Zeit dafür als Mitte Oktober. Die Sonne geht erst um 7:25 auf, man muss also nicht extrem früh aufstehen und die Nebel im Tal, sowie die oft schon weißen Gipfel sorgen für herrliche Stimmungen. Noch hat auch das Gipfelhaus täglich ab etwa 8:30 geöffnet, ehe es ab 3.11.2013 für etwa einen Monat seine Pforten schließt.

Guten Morgen Welt! Die Julier bei Sonnenaufgang
Guten Morgen Welt! Die Julier bei Sonnenaufgang

3.10.2013 Lonzaköpfl und Törlkopf

Hochnebel im Tal und über 2100m strahlender Sonnenschein. Seit Tagen zeigt sich dieses Bild und endlich habe ich einmal Zeit, dieses traumhafte Wanderwetter auch zu nutzen. Vom Himmelbauer hoch über Obervellach im Mölltal geht es zunächst auf das Lonzaköpfl und dann noch weiter auf den Törlkopf. Schließlich wollen wir noch weiter zum Resseck, lassen diesen Plan dann aber bleiben und heben uns diesen Gipfel für den Winter auf. Welch ein Genuss ist es, einen Tag lang über dem Hochnebel in traumhafter Umgebung zu wandern. Herz was willst du mehr!

23.9.2013 Erzbergetour

Ein paar freie Stunden am Nachmittag bei traumhaftem Wetter wollen genutzt sein. Wieder einmal steht dankenswerter Weise mein Vater als Taxi zur Verfügung. Somit geht es von Bad Bleiberg über den Hachel- und Lahnernock auf den Schwandnock. Von dort zieht sich der Weiterweg zum Mittagskofel um dann nach dem Spitzeck sein steiles und lautes Ende im Abstieg nach Töplitsch zu finden. Bei traumhafter Sicht ist besonders die Höhenwanderung vom Hachel- zum Schwandnock ein Hochgenuss.

14.9.2013 Vom Falkert bis zur Priesshütte

Nach langer Zeit hatte ich wieder einmal die Möglichkeit eine Wanderung zu machen und das Ziel waren dieses Mal die Nockberge. Vom Startpunkt am Falkert ging es zunächst aufs Falkertköpfl dann weiter über den Steinnock zum Klomnock. Eigentlich wollte ich noch weiter bis zur Turrach, diesen Plan habe ich aber doch verworfen, da ich nicht ewig unterwegs sein wollte. Also bin ich dann "nur" mehr über den Schiestelnock auf den Koflernock und von dort zur Priesshütte. Eine wirklich abwechslungsreiche Tour. Nur, wie kommt man zurück zum Falkert? Indem man nette Eltern hat, die einen nach einer kleinen Wanderung am Falkert mit dem Auto bei der Priesshütte abholen. Da diese Tour wohl nie jemand nachgehen wird, habe ich einfach die Gipfel als einzelne Tagestouren beschrieben und diese in die Tourenliste der Berg- und Schitourenseite integriert.

6.9.2013 Eiskargletschermessung

Heuer gibt es auf meiner Berg- und Schitourenseite fast nur Eiskarbegehungen. Heute steht die Beschreibung der jährlichen Messaktion am Programm, welche wir im Auftrag des Alpenvereins auf Österreichs südlichstem Gletscher durchführen. Wie schon in den letzten Jahren können wir auch heuer keine verwendbaren Ergebnisse erzielen, da von den insgesamt acht Messmarken bis auf eine alle unter Schnee bzw. Firn liegen. Bei der einzigen zum Eisrand nachgemessenen Marke ist der Rückzugsbetrag gering, somit bleibt der Gletscher in Bezug auf die Längenänderung zum 6. Mal in Folge stationär. Das Einsinken der schnee- bzw. firnfreien Eisflächen kann mit etwa 45cm angenommen werden.

Anbei eine Zeitrafferübersicht vom Sommer 2013. Die Blickwinkeländerungen traten jeweils durch Sturmereignissen (Wind >70km/h) ein.

11.8.2013 Oisternig

Ein strahlend sonniger und nicht extrem heißer Tag, ideal für eine kleine Wanderung und nachdem Sonntag ist, geht die ganze Familie mit. Am Gipfel angekommen gibt es für die Kleinste ein Mittagessen und dann geht es wieder zurück hinunter zur Feistritzer Alm. Der Oisternig ist einfach immer wieder ein herrliches Ziel!

5.8.2013   3. Eiskarbegehung 2013

Fast genau einen Monat nach der 2. Begehung ging es wieder ins Eiskar. In den knapp 30 Tagen dazwischen lagen zwei Hitzewellen. Somit musste man Schlimmstes erwarten. Wir wurden aber zumindest nicht negativ überrascht. Die Schneeschmelze im Juli 2013 lag im Mittel der letzten Jahre. Nach der 2. Begehung hatte ich noch auf keine weiteren Hitzewellen im Sommer 2013 gehofft und wurde prompt herb enttäuscht und auch im weiteren Verlauf des Monats August muss man aus aktueller Sicht nochmals mit einer Hitzwelle rechnen. Dieser kleine Gletscher hat es heuer wahrlich nicht leicht.

1.8.2013 Dobratsch über Jägersteig

Die Hitze hat uns noch immer fest im Griff. Der Juli endet extrem heiß und der August geht gleich weiter. Trotzdem gibt es eine fantastische Fernsicht. Vom Dobratsch aus sieht man am 1.8.2013 220km gegen Westen, für Anfang August extrem außergewöhnlich. Welch ein Glück, dass ich dieses Mal beruflich auf den Gipfel "musste".

Der Jägersteig ist einfach immer ein Ausflug wert.

25. und 26.7.2013 Karnischer Höhenweg

Exakt drei Jahre ist es her, dass ich am Karnischen Höhenweg westlich vom Plöckenpass unterwegs war. Dieses Mal sollte es wieder in die Karnier gehen, aber nicht westlich sondern östlich vom Plöckenpass. Erst am Pass legten wir die endgültige Route fest. Diese führte uns über zahlreiche Gipfel bis zur Zollnerseehütte. Dort verbrachten wir einen wunderbaren Abend. Am nächsten Tag stiegen wir hinauf zum Hohen Trieb und wanderten dann weiter nach Westen bis zur Köderhöhe und von dort über das Laucheck zurück zum Plöckenpass.

Eine super Tour, lange aber sehr schön. Der Weg über Kleinen und Großen Pal führt entlang des ehemaligen Frontverlaufs im 1. Weltkrieg. Diese Wanderung hält dem Bergsteiger den Wahnsinn des 1. Weltkrieges vor Augen, leitet aber gleichzeitig durch eine herrliche Naturlandschaft.

12.7.2013 Via della Vita

Heuer wollte ich einfach die vor Jahren abgebrochene Überschreitung von der Veunza zur Ponza durchführen. 

Wir starten beim Weißenfelser See und voller Elan geht es zum Einstieg der Via della Vita. Dort müssen wir nicht nur das Klettersteigset und den Helm sondern auch den Pickel aus dem Rucksack holen, denn die Randkluft ist nicht ganz ohne. Dann geht es rasch höher hinauf und so erreichen wir bald die Abzweigung Mangart-Veunza. Doch unmittelbar nach der Weggabel führt der Steig zur Veunza über ein sehr steiles Schneefeld. Wir haben zwar den Pickel, aber keine Steigeisen dabei und so ändern wir unseren Plan und schwenken nach rechts Richtung Mangart. Vorbei am Biwak Tarvisio geht es steil hinauf auf den Kleinen Mangart und dann ebenso steil wieder hinunter in die Teufelsscharte. Klingt kurz, dauert aber recht lange. Dann quert man die sehr steile Mangart-Südflanke und erreicht schließlich die Einmündung in den Normalweg. Der Gipfel ist in Nebel und ich nach fast 1800 Höhenmeter müde, also geht es hinunter. In der Hoffnung, den Abstieg über ein paar Schneefelder beschleunigen zu können, wählen wir die Route über die Lahnscharte. Zumindest ein paar Schneefelder finden wir noch vor, ehe es die letzten Meter zurück zum Weißenfelser See geht.

7.7.2013 2. Eiskarbegehung 2013

Fast genau einen Monat nach der ersten Tour ins Eiskar im Jahr 2013 machten wir uns wieder auf den Weg zum südlichsten Gletscher Österreichs. Der Juni war in Bezug auf die Temperaturen dreigeteilt. Monatsanfang und -ende waren kühl, dazwischen lag eine rund 7-tägige Wärmeperiode, welche selbst im Eiskar bis zu +17°C brachte.

In Summe entsprachen die Temperaturen in etwa dem Mittel 1981-2010.

Die aktuelle Schneelage lässt Hoffnung aufkeimen, dass sich zumindest in Teilen des Eiskars der Schnee den restlichen Sommer über halten könnte.

9.6.2013 1. Eiskarbegehung 2013

Nach fast zwei Monaten ohne Berg- und Schitour war es - im Vergleich zu den Vorjahren - mit knapp 10-tägiger Verspätung soweit und wir nahmen den Aufstieg ins Eiskar in Angriff.

Nach kräftiger Schneeschmelze zwischen Mitte April und Anfang Mai sorgte die zweite Maihälfte für außergewöhnlich große Neuschneemengen. Rund 1m Neuschnee um den 20. Mai zwang uns die erste Begehung um gut 10 Tage nach hinten zu verschieben. Am Gletscher angelangt bot sich ein winterliches Bild. Der Saharastaub, welcher Anfang Mai am Gletscher abgelagert wurde, tritt nur an den südexponierten Moränenhängen zum Vorschein, am Gletscher selbst ist er noch vom Maischnee zugedeckt. Die kühle Witterungsphase in der zweiten Maihälfte ist für diesen Gletscher natürlich extrem wichtig, die nächsten Wochen (die erste Hitzewelle kündigt sich nun für Mitte Juni an) bringen dann die Entscheidung für die Schmelzsaison.


Schitouren 2012/13 auf einer größeren Karte anzeigen

Bergtouren 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

Achtung neue Toureneinteilung!

Um die Übersichtlichkeit der Berg- und Schitourenseite zu erhöhen, habe ich die beschriebenen Touren in den einzelnen Gebirgsgruppen etwas umgestellt. Ab sofort werden die Schitouren in den einzelnen Untergruppen nicht mehr nach Datum sondern nach Schwierigkeit geordnet (von leicht nach schwer). Zusätzlich sind die Touren auf den google-maps-Karten je nach Schwierigkeit eingefärbt (Ampelprinzip):

leicht = grün

mittel = gelb

schwer = rot

Ich hoffe damit die Benutzerfreundlichkeit etwas zu erhöhen.

Die Startseite bleibt unverändert, hier werden die aktuellen Touren oder besondere Ereignisse weiterhin kurz beschrieben.

Die vorliegenden Tourenbeschreibungen sollen als Grundinformation für Berg- oder Schiwanderungen dienen, ersetzen jedoch nicht eine eingehende Tourenplanung. Es sind bewusst keine Zeitangaben über die Dauer der einzelnen Touren angegeben, da diese aus eigener Erfahrung sehr unterschiedlich aufgefasst werden.

Eine Angabe über die zu bewältigenden Höhenmeter bzw. Zusatzinformationen zu wegmäßig langen Auf- oder Abstiegen ermöglichen für jeden Bergsteiger eine individuelle Planung der Tour.