Aktuelle Tourenseite

30.4.2012 Sella Prevala-Krnica

Wenn noch einer muss, aber dann ist Schluss! Eigentlich wollte ich ja bereits eine kleine Wanderung machen, aber dann hatte ich in der Früh doch keine Ruhe, sollte ich wirklich jetzt schon die Schier im Keller lassen und nur mehr für die Kölnbreintouren heraufholen? Nein, ganz so kann es nicht sein. So ging es kurz entschlossen, trotz später Tageszeit und milder Temperaturen, auf den Sella Nevea. Mit der Gondel (Berg- und Talfahrt um € 10; sehr fairer Preis!) ging es zum Rif Gilberti und von dort auf den Sella Prevala. Zum ersten Mal seit Jahren wählte ich wieder einmal die Abfahrt nach Osten hinunter in die Krnica. Bei schönem Firn sind die Hänge traumhaft. Heute war es dafür aber etwas zu warm. Man versank zwar nicht im Schnee, aber die Schier stoppten ganz schön. Die Abfahrt war noch bis etwa 1600m möglich. Dann hieß es wieder anfellen und zurück hinauf zum Sella Prevala. Dafür, dass der heurige Winter so schneearm war, muss man mit der "Aprilausbeute" zufrieden sein.

Die Kaningondel hat übrigens am 1. Mai noch geöffnet.

27.4.2012 Monte Zermula

Der Schneefall der letzten Tage sowie das schöne Wetter ließen mich immer "unruhiger" werden. Der einzige freie Tag am Wochenende sollte für eine Schitour genutzt werden. Letztens hatte ich von der Ringmauer schon zum Monte Zermula gesehen und in mir den Plan reifen lassen, diesen Gipfel auch einmal im Winter zu besuchen. Gesagt getan. Zusammen mit einem motivierten Bergsteigerkollegen ging es Richtung Lanzenpass, wo wir in 1400m das Auto im Schnee stehen lassen mussten. Dann folgte der lange Zustieg. Schließlich erreichten wir das weite Kar, durch welches wir aufwärts stiegen. Gott sei Dank waren hier bereits alle großen Lawinen herunten, sonst hätten wir uns für den Rückweg entscheiden müssen. Am Westgrat des Monte Zermula angelangt folgten wir diesem bis knapp vor den Hauptgipfel. Da die Tageszeit schon fortgeschritten war, entschieden wir uns, auf einem Vorgipfel unseren Endpunkt der heutigen Tour zu setzen. Nun ging es an die Abfahrt. Zunächst vorsichtig am schmalen Grat talwärts und dann genussvoll durch das weite Kar schwingend. Der Schnee war unterhalb von 2000m tief aber nicht bodenlos. Mit unseren breiten Schiern hatten wir richtig viel Spaß und fuhren bis etwa 1330m ab. Anschließend ging es die 200 Höhenmeter bei brütender Hitze zurück hinauf zum Pass und dann runter zum Auto. Super Tour, die ev. noch einen Tag lang geht.


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21.4.2012 Rauchkofel

Eigentlich wollte ich an diesem einzigen schönen Tag des Wochenendes den Hochkönig in Salzburg bezwingen, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Anstatt den Hochkönig zu besteigen hatte ich die Ehre, mit dem stellvertretenden Einsatzleiter der Bergrettung Kötschach-Mauthen die Verhältnisse im Valentintal für den in rund einer Woche bevorstehenden Valentingletscherlauf auszukundschaften. Wir nutzten das Wetter perfekt aus. Auf der Oberen Valentinalm schneite es beim Aufstieg noch leicht, am Gipfel hatten wir aber Sonnenschein. Zurück im Tal wechselten im Valentintal Sonnenschein mit Graupelschauer einander ab.

Der Winter hat im Plöckengebiet erst in den letzten 2-3 Wochen so richtig losgelegt. Auf der Oberen Valentinalm lagen heute in der Früh etwa 20cm Neuschnee, weiter oben waren es rund 40cm. Bis zu 70cm Neuschnee fielen schon letzte Woche und in den nächsten Tagen kommt sicher noch etwas nach. Im Moment herrscht also ab der Oberen Alm tiefster Winter!

Abfahrt vom Rauchkofel: 

17.4.2012 Ringmauer

Der schönste Tag der Woche und ich habe frei. Irgendetwas möchte ich machen, aber was? In den Tauern ist das Wetter noch nicht so berühmt, in den Juliern unten kein Schnee und oben sicher nicht gespurt. Also entscheide ich mich für's Naßfeld, um von dort auf den Roßkofel oder sonst auf einen Gipfel zu gehen. Am Weg hinauf ins Gailtal fällt dann mein Blick aber auf den Hochwipfel und die Ringmauer. Schon immer wollte ich einmal im Winter auf die Ringmauer. Also probiere ich es und fahre auf die Rattendorfer Alm. Bis zur Alm hinauf liegt kein Schnee. Dirket bei der Alm beginnen aber die ersten Schneebänder. Im Schatten des Zottachkopfs geht es hinauf zum Grenzkamm und auf diesem hinüber zur Ringmauer. Der Anstieg über die Südostseite ist gerade noch machbar. Vom Gipfel fahre ich dann rund 200 Höhenmeter nach Norden hinunter in den "Kessel", steig zurück auf zum Gipfel und fahre dann über die Aufstiegsspur hinunter zur Rattendorfer Alm. Dort heißt es dann ein paar Minuten Schier tragen, aber das macht mir nichts mehr aus, denn es war eine wunderbare Tour!

9.4.2012 Sella Ursic

Ostern ohne eine Schitour? Geht das überhaupt? Nach einem schneearmen Winter, wie dem Winter 2011/12 ist so etwas aber durchaus „möglich“. Aber ganz sang- und klanglos wollte ich mich dann doch nicht geschlagen geben.

Da wir nicht genau wissen, wie die Verhältnisse rund um die Jamnigalm aussehen und wir bald wieder zu Hause sein wollen (für die letzte Osterjause), entscheiden wir uns für den Frühjahrsklassiker schlechthin, den Sella Ursic. Gemütlich fahren wir mit der Gondel hinauf und folgen dann den zahlreichen Tourengeheren aufwärts zum Sella Ursic. Pulverfreuden erwarten uns bei der Abfahrt zurück zur Gondelbergstation. Dann geht es über die bereits offiziell gesperrte Piste talwärts. Noch kommt man bei vorsichtiger Fahrweise bis ganz hinunter, manchmal sind es aber nur mehr schmale Schnee- bzw. Eisbänder.

2.4.2012 Kruckelkopf (Schobergruppe)

Nach knapp über 2 Wochen Pause war es wieder so weit. Ziel war der Kruckelkopf in der Schobergruppe. Bei der Fahrt hinauf durchs Mölltal kamen dann aber doch Zweifel auf. Die Sonnenhänge sind bis weit über 2000m hinauf aper und wir wollen auf 1370m starten. Kann das was werden? Beim Ausgangspunkt im Wangenitztal wurden wir aber erlöst. Schattseitig liegt Schnee. Nachdem der Weg zunächst auf der Sonnseite führt, heißt es, die ersten Minuten die Schier zu tragen. Aber bald schon wechseln wir auf die Schattseite und die Schier können angeschnallt werden. Der Weg ist lange und das Ziel ist hoch. Wir werden aber mit schöner Aussicht und super Firn für unsere Mühen belohnt.

20.3.2012 Astronomischer Frühlingsbeginn- Winterrückblick

Nachdem der meteorologische Winter bereits am 29. Feber geendet hat, befinden wir uns seit heute auch offiziell im astronomischen Frühling. Zeit, um einen Blick zurück auf diesen außergewöhnlichen "Winter" zu werfen.

Schon am 6. und 19.12.2011 habe ich darauf hingewiesen, dass es in Sachen Schnee für den Süden schlimm ausschaut und es kam schlimmer:

Von Anfang November bis Mitte März kam es nur zwei Mal zu ergiebigen Niederschlägen in den südlichen Gebirgsgruppen. Im Vergleich zum vieljährigen Mittel fehlen in den Karawanken udn Karnischen Alpen somit rund 500mm an Niederschlag, was etwa 500cm Neuschnee entspricht. Dementsprechend präsentierten sich auch die Schitourenverhältnisse in diesen Gebirgsgruppen. Die fehlende Frühwinterunterlage sowie anhaltende Nordwinde sorgten für schneelose Nordkare und apere Hänge.

Etwas besser war die Situation nördlich der Möll. Während man noch in der Kreuzeckgruppe kaum ein Schitour unternehmen konnte, bekam der Tauernhauptkamm mit den anhaltenden Nordwestströmungen immer wieder Neuschnee ab. Aber auch hier sorgte der starke Wind für zahlreiche abgeblasene Stellen und oft unangenehme Lawinensituationen. Aber auch in den Hohen Tauern macht sich besonders in den Hochlagen das Fehlen vom Frühwinterschnee deutlich bemerkbar. So ist das Glocknerleitl zum Beispiel Mitte März blank!

Die Schitourensaison wird heuer wohl überall deutlich früher zu Ende sein als üblich. Bleibt zu hoffen, dass wir so einen schneearmen Winter südlich des Alpenhauptkamms nicht so schnell wieder bekommen. Statistisch gesehen muss man in etwa 10 Jahren wieder mit so einem "schlechten" Winter rechnen.

15.3.2012 Großglockner

Endlich war auch ich einmal am höchsten Berg Österreichs. Nachdem wir im Mai 2008 am Kleinglockner wegen "Stau" in der Glocknerscharte umdrehen mussten, konnten wir Mitte März bei sehr guten Verhältnissen den Gipfel erklimmen. Gewaltig aber der Unterschied zum Jahr 2008. Schon beim Lucknerhaus liegen für Mitte März keine Schneemassen, extrem wird es dann aber im Gipfelbereich. Das Glocknerleitl ist fast komplett aper. Statt über eine schöne weiße Fläche steigt man über Blankeis und losen Schutt aufwärts. Trotzdem war es eine herrliche Tour bei traumhaftem Wetter. Bei der Abfahrt hatten wir vom Ködnitzkees bis zum Lucknerhaus durchgehend sehr gute Verhältnisse!

10.3.2012 Hagener Hütte

Ja, es gibt mich noch und ja, die Homepage wird auch weiter noch betreut. Aber irgendwie ist das nicht mein Winter! Entweder es passt vom Wetter nicht, vom Schnee nicht oder von der Arbeit nicht. Aber heute wollte ich einfach wieder einmal eine Schitour gehen. Ziel war eigentlich die Feldseescharte. In etwa 2300m hieß es jedoch umdrehen, der Nordwind hatte in den Hängen unter der Scharte für zahlreiche Einwehungen gesorgt. Also wieder zurück hinunter und als Alternative rauf auf die Hagener Hütte. Der Aufstieg dorthin wurde aber begleitet von kräftigem Gegenwind. Somit gestaltete sich der sonst recht einfache Anstieg zur Hütte schwieriger als erwartet. Die Straße hinauf zum Parkplatz ist im Moment mit Winterreifen ohne größere Probleme zu befahren.

18.2.2012 Hochgrubenkopf

Die heurige Schitourensaison zählt wohl zu den "schwierigsten" der letzten 10 Jahre in Kärnten. Im Süden kaum Schnee und im Norden genug Schnee aber immer wieder starker Wind, der zu Einwehungen geführt hat.

Wir machten uns auf, um auf den Hochgrubenkarkopf hoch über Stall im Mölltal zu gehen. Die Schneeverhältnisse waren wechselhaft. Unten teils gekrustet, oben gepresst oder verweht und in jeder steileren Flanke liegt ein Schneebrett. Im Tagesverlauf gingen rund um den Gipfel einige größere und kleinere Schneebretter-teils durch Fernauslösung, teils durch direkte Auslösung - ab, wobei aber keine Tourengeher verschüttet oder ernsthaft gefährdet wurden. Die Gleitschicht liegt dabei in meist 20-60cm Tiefe. Somit sind die Bretter nicht extrem mächtig, bei der Tourenplanung sollte man aber dies in den nächsten Tagen unbedingt mit einplanen. Denn durch die kommenden Schneefälle, wird die Schneeschicht über der Gleitfläche größer und die Schneebretter können somit deutlich mächtiger werden!

Defenssive heißt im Moment in den nördlichen Gebirgsgruppen das Motto!

8.2.2012 Kosiak

20-40cm Neuschnee in den südlichen Landesteilen locken den Schitourengeher natürlich hinter dem warmen Ofen hervor. Ein lohnendes Ziel zu finden ist aber gar nicht so einfach, denn einerseits fehlt auf zahlreichen Schitourenbegern im Süden die Schneeunterlage und andererseits fiel der Neuschnee im Gebirge im Zusammenhang mit lebhaftem Nordostwind. Also entscheiden wir uns für einen sonnigen Südhang, den Kosiak. Zunächst geht es mit viel Gefühl und Entschlossenheit am Gaspedal durchs teils eisige Bärental hinauf zur Stouhütte. Von dort weg wandern wir durch eine herrliche Winterlandschaft auf den Gipfel. Bei der Abfahrt genießen wir den traumhaften Pulver. Leider sieht man bei 40cm Neuschnee aber nicht, wo unterhalb die aperen Stellen liegen. Ergo muss fast jeder zumindest einen Kratzer in Kauf nehmen. Der tolle Pulverschnee sowie das schöne Wetter machen diesen aber schnell wieder vergessen.

31.01.2012 Hirneck

Unzählige Schitourengeher nutzten in den vergangenen Wochen bereits die guten Bedingungen am Hirneck und jetzt kann auch ich mich dazu zählen. Nach wochenlanger Schitourenpause konnte ich endlich meine neue Ausrüstung, welche seit gut 2 Monaten im Keller steht, ausführen und testen. Kurz zur Ausrüstung: Test bestanden.

Zu den Verhältnissen: Noch gibt es ein paar freie Pulverspuren im oberen Teil, einzelne Passagen gleichen jedoch schon eher einer Buckelpiste. Schnee liegt abgesehen vom Gipfelbereich noch genug, wenngleich etwas Neuschnee natürlich nicht schaden würde.

Lohnende Tour, welche von Villach aus über die A10 recht schnell zu erreichen ist.

20.12.2011 Canalone della Strugova

Eigentlich hatte ich die Hoffnung auf eine schöne Schitour vor Weihnachten bereits aufgegeben. Aber irgendwie wollte ich doch nicht daran glauben, dass im Umkreis von Villach keine wirklich lohenende Schitour möglich sein sollte. Also verschaffte ich mir einen Überblick über die Daten der einzelnen Lawinenwarndienste, brütete über zahlreichen Karten und studierte Fotos der letzten Woche. Schließlich fiel meine Entscheidung auf die Weißenfelser Seen und sofern es möglich sein sollte auf den Canalone della Strugova. Am Oberen Weißenfelser See angelangt, machte ich mir eigentlich kaum Hoffnung. Magere 5cm Schnee, aber der Weg Richtung Zacchi-Hütte war ohne Steinkontakt gehbar. Als ich zur Abzweigung zum Strugova-Kar kam, war ich sehr überrascht, es war tatsächlich gespurt. Also nichts wie weiter. Die Spuren endeten etwa auf halber Höhe im Kar. Bei bis zu 30cm Pulverschnee spurte ich noch bis zum Wandfuß um von dort eine herrliche Abfahrt zu genießen. Meist nur leicht gepresster Pulver war wirklich eine schöne Belohnung für die erste Schitour seit 2 Monaten!

Achtung neue Toureneinteilung!

Um die Übersichtlichkeit der Berg- und Schitourenseite zu erhöhen, habe ich die beschriebenen Touren in den einzelnen Gebirgsgruppen etwas umgestellt. Ab sofort werden die Schitouren in den einzelnen Untergruppen nicht mehr nach Datum sondern nach Schwierigkeit geordnet (von leicht nach schwer). Zusätzlich sind die Touren auf den google-maps-Karten je nach Schwierigkeit eingefärbt (Ampelprinzip):

leicht = grün

mittel = gelb

schwer = rot

Ich hoffe damit die Benutzerfreundlichkeit etwas zu erhöhen.

Die Startseite bleibt unverändert, hier werden die aktuellen Touren oder besondere Ereignisse weiterhin kurz beschrieben.

19.12.2011 Das Jahr endet schneelos!

Vor knapp 2 Wochen habe ich angedeutet, dass es im Süden so bald keinen nennenswerten Neuschnee geben würde. Jetzt ist zwar zumindest am Berg etwas Schnee gefallen, viel war es aber nicht und den Großteil hat der stürmische Nordwind auch wieder verblasen. Somit gibt es aktuell in Kärnten kaum wo annehmbare Schitourenverhältnisse. Der Kosiak oder auch die Romaten sind im Moment zwar gehbar, Genuss schaut aber wohl anders aus.

Jetzt könnt man sich denken, irgendwann muss es doch endlich wieder einmal richtig schneien. Denken kann man schon daran, nur die Natur hält sich leider nicht an unsere Gedanken und Hoffnungen.

Bis Weihnachten steht uns eine Nordlage ins Haus, somit sind wir auf der Alpensüdseite weiter wetterbegünstigt. Abgesehen von einzelnen Flocken und Regentropfen ist bei so einer Wetterlage von Osttirol bis ins Südburgenland außer am Tauernhauptkam kaum Neuschnee zu erwarten.

Danach dreht die Strömung auf West und bringt uns im Süden weiterhin keinen Schnee. Diese Wetterlage hält dann bis über den Jahreswechsel hin an.

 

Ein neues Jahr, ein neues Glück?

Zu hoffen wäre es, realstisch gesehen, stehen unsere Chancen aber auch dann schlecht. Die globale Wetterzirkulation ändert sich bis auf weiteres nicht! Man sollte sich also zumindest Anfang Jänner sowohl im Tal als auch am Berg auf schneearmes Wetter einstellen.

Wer schöne Schitouren machen will, wird wohl großräumig nach Norden ausweichen müssen.

6.12.2011 Wann wird's mal wieder richtig Winter?

Ein Winter, wie's ihn früher einmal gab!

Diese Frage stellen sich im Moment nicht nur Schigebietsbetreiber, sondern auch Schitourengeher und Freunde von weißen Weihnachten.

Während es in den Nordalpen nun endlich so weit ist und eine Front nach der anderen immer wieder für etwas Neuschnee sorgt, schauen wir an der Südseite der Alpen quasi durch die Finger oder höchstens noch zur Sonne!

 

Nun, ich muss gleich alle Schneefans schwer enttäuschen!

Bis zur Monatsmitte ist in Kärnten und Osttirol- abgesehen vom Tauernhauptkamm- kein nennenswerter Neuschnee in Sicht!

Temperatur- (linke Skala) und Niederschlagsentwicklung (rechte Skala, Linien unten) für die Südalpen bis 21.12.2011

Die Grafik des amerikanischen Wettermodells zeigt die Temperatur in 1500m (Linien oben, die rote Linie ist der vieljährige Mittelwert) und die Niederschlagsmengen (Linien unten). Die einzelnen Farben grenzen das Spektrum der möglichen Wetterentwicklung ein. Je enger die Linien zusammenliegen, desto eher ist mit einem Eintreffen der Prognose zu rechnen. Insgesamt gibt es rund 20 Farben = Möglichkeiten.

Bei der Temperatur bewegen sie sich bis zum 21.12.2011 mehr oder weniger um den Mittelwert.

Beim Niederschlag tut sich bis zum 15.12.2011 einmal gar nichts und auch danach deuten sich nur einzelne Ausreißer an.

 

Fazit: Schnee? In der nächsten Woche kommt keiner. Wenn wir Pech haben, dann gibt es sogar bis Weihnachten sowohl im Tal als auch am Berg keinen nennenswerten Neuschnee!

21.10.2011 Zwölfer (Dobratsch)

Schon am Vorabend wächst in mir der Gedanke, nach dem kräftigen Schneefall meine alten Tourenschier wieder aus dem Keller zu holen. In der Früh packe ich dann meine sieben Sachen, setze mich ins Auto und fahr auf die Roßtratte. Unten alles Nebel, doch dann plötzlich ist der Himmel ober mir klar und ich fahre durch ein Winterwonderland! Oben angekommen lege ich gleich los und ziehe meine Spur hinauf Richtung Zehner. Die Morgenstimmung ist grandios und ich marschiere noch weiter bis auf den Zwölfernock. Dort empfängt mich kalter Nordwind. Nach ein paar Fotos geht es auch schon wieder talwärts. Am Weg liegt genug Schnee, abseits ziehe ich meine Spur durch 40cm Pulver, leider ohne Unterlage. Mir ist es aber egal, denn ich bin eh mit den alten Schiern unterwegs und genieße meine erste Oktoberschitour in vollen Zügen.


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24.4.2011 Berg-und Schitourenseite   Gefällt mir

Mittlerweile geht nichts mehr ohne Facebook! Also hab ich jetzt in meinem Urlaub auch einen Facebooklink für meine Berg- und Schitourenseite erstellt.

Wenn euch gefällt, was ihr seht und lest, dann werdet einfach Fans.

 

Allen Lesern dieser Seite und allen Bergfreunden wünsche ich noch viel Spaß in der zu Ende gehenden Winter- und beginnenden Sommersaison.

 

                                                               Gerhard


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Spuren im Schnee
Impressionen von den schönsten Plätzen in den Bergen

Die vorliegenden Tourenbeschreibungen sollen als Grundinformation für Berg- oder Schiwanderungen dienen, ersetzen jedoch nicht eine eingehende Tourenplanung. Es sind bewusst keine Zeitangaben über die Dauer der einzelnen Touren angegeben, da diese aus eigener Erfahrung sehr unterschiedlich aufgefasst werden.

Eine Angabe über die zu bewältigenden Höhenmeter bzw. Zusatzinformationen zu wegmäßig langen Auf- oder Abstiegen ermöglichen für jeden Bergsteiger eine individuelle Planung der Tour.