Aktuelle Tourenseite

17.5.2013 Pause

Liebe Freunde der Berg- und Schitourenseite!

Aus privaten sowie beruflichen Gründen bin ich schon in letzter Zeit zu keinen Touren mehr gekommen und in den kommenden Wochen wird sich daran nur wenig ändern. Ihr müsst also vorerst mit den altbekannten Wanderzielen und Fotos Vorlieb nehmen. Sobald ich aber wieder unterwegs bin, lest ihr es natürlich hier.

 

Jetzt noch kurz ein Wetterbericht für das verlängerte Wochenende:

Wer kann, sollte den Samstag nutzen, denn da kündigt sich oft strahlend sonniges Wetter an. Nur am Nachmittag geraten manche Gipfel Oberkärntens in Quellwolken.

Der Sonntag bringt im Südwesten wieder dichte Wolken und Regen, nach Nordosten zu ist es länger sonnig.

Am Montag ändert sich an diesem Bild wenig.

24.4.2013 Noch liegt Schnee!

Strahlender Sonnenschein und perfekte Schitourenverhältnisse, wer findet den Schönheitsfehler?

Genau,es ist Mittwoch und auch der Donnerstag bringt nochmals gute Verhältnisse. Danach nimmt die Bewölkung aber wieder langsam zu und das Wochenende dürfte etwas wechselhaft verlaufen. Vielleicht hat aber der Valentin-Gletscherlauf am Sonntag dem 28.4.2013 doch Glück und es lockert ein wenig auf.

Denn Schnee liegt, wie die Bilder im Blog der Bergrettung Kötschach-Mauthen zeigen, noch genug.

Ab Mai werden dann natürlich auch die Touren um die Kölnbreinsperre wieder ein Thema. Die Straße sperrt veraussichtlich am 9.5.2013 wieder auf.

 

15.4.2013 Begunjski vratca

Ein "verarbeitetes" und sonniges Wochenende liegt hinter mir und für Montag war eigentlich Ausschlafen geplant und die Kleine soll mich ja auch wieder einmal sehen. Aber ein guter Bekannter hat mir den Mund auf diese herrliche Tour wässrig gemacht.

Also geht es mit dem Auto ins Vratatal, die Straße ist laut Auskunft zumindest für unseren Ausgangspunkt weit genug geräumt. Bei Kilometer 8,5 ist aber Schluss und es heißt fast 30min flach bis zur Abzweigung marschieren. Dann hinauf durch den Wald (für mich zum ersten Mal mit Schiern um diese Jahreszeit) und weiter ins Kar. Der Schnee ist oberflächlich angefroren, darunter tief. Trotzdem gelangen wir aufgrund der fantastischen Landschaft frohen Mutes bis zum Sattel in 2350m. Den Begunjski vrh schenken wir uns, zu spät und zu warm ist es schon.

Die Abfahrt übertrifft dann all unsere Erwartungen. Oben Pulvervariationen dann Harsch (schattseitig) und sehr tiefer aber super zu fahrender Firn (in der Sonne). Von den Südseiten ergießen sich Lawinenbäche, gut dass wir nicht mehr auf den Gipfel gegangen sind. Selbst im Wald unten auf 1000m Seehöhe super Verhältnisse.

Fazit: Eine traumhafte Tour bei sehr guten Verhältnissen.

8.4.2013 Cregnedul- Forca del Val

Nachdem wir erst am Vortag die Verhältnisse in den Julischen Alpen in der Nähe des Mangarts getestet hatten, zog es uns auf der Suche nach Sonne und Firn nochmals in den Süden. Ziel war das Cregnedul-Kar. Am Sella Nevea präsentierte sich uns eine traumhafte Winterlandschaft, doch am Weg Richtung Kar zogen langsam Nebel auf und in etwa 1700m tauchten wir in selbigen ein. Fast hatten wir die Hoffnung auf Sonne und Firn (der Schnee war hart gefroren) aufgegeben, als wir in knapp über 2000m wieder die Sonne durch den Nebel erkennen konnten. Wenige Minuten später dann einer dieser Momente, welche man beim Berggehen nicht vergisst: Binnen weniger Höhenmeter standen wir im strahlenden Sonnenschein über der Hochnebeldecke. Bis wir auf der Scharte waren, hatte sich der Nebel aufgelöst und wir konnten bei traumhaftem Firn die Abfahrt in Angriff nehmen.

7.4.2013 Sella Ursic (Mangartmure)

Anfang April plant man in der Regel die Firntouren irgendwo in den Hochlagen der Julier. Im Frühjahr 2013 ist aber alles anders. Bei reichlich Schnee geht es von der Abzweigung der Mangart-Bergstraße über herrliche Hänge hinauf zum Sella Ursic. Die Wolken lassen kaum Sonnenstrahlen durch und am breiten Sattel weht uns ein kalter Wind um die Ohren. Wir entscheiden uns für eine rasche Abfahrt und schwingen auf kompaktem Harsch über die herrlichen Hänge talwärts. Erst die leztzten etwa 100 Höhenmeter sind etwas mühsam, da die Schneedecke hier noch nicht durchgefroren ist. Fazit: Eine super Spritztour in herrlichem Ambiente.


Schitouren 2012/13 auf einer größeren Karte anzeigen

3.4.2013 Dreiländereck

Der Vorteil der Zeitumstellung? Man kann am Abend 1h länger Schitouren gehen. Eigentlich ist es ja fast unvorstellbar, dass man Anfang April am Nachmittag eine Schitour auf das Dreiländereck unternimmt, der kalte Frühling 2013 macht dies aber möglich. Erst um 15:30 starten wir am Parkplatz der Dreiländereck Bergbahnen und folgen der Piste bis zur Bergstation. Schnee liegt selbst im Tal noch genug, im Bereich der Staatsgrenze konnte ich am Waldrand bis zu 180cm messen, auf den freien sonnigen Flächen liegen um 120cm. Für Anfang April wirklich beachtlich.

Der Ratrac hat auf der Piste nochmals eine präparierte Spur gezogen, auf der man im Moment super talwärts schwingen kann. Bis etwa 1100m konnten wir auch abseits fahren, weiter unten pickt der Schi bei der Abfahrt am frischen Schnee.

31.3.2013 Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee

Der Winter 2012/13 scheint das, was er bis Mitte Jänner verabsäumt hat, an seinem Ende nachholen zu wollen. Seit 13. März liegen die Temperaturen sowohl im Tal als auch am Berg fast durchgehend unter dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre. Dazu gab es immer wieder Schneefall, den letzten erst von Karsamstag auf Ostersonntag mit verbreitet 20 bis 40cm auf den Bergen.

Wer glaubt, dass jetzt gleich der Frühling kommen muss, der irrt. Auch in der bevorstehenden Woche bleiben die Temperaturen gedämpft und gerade Kärnten gerät immer wieder zumindest in den Randbereich von Italientiefs. Somit muss man voraussichtlich noch weiter auf schönen Firn warten, dafür liegt aber noch genug Schnee, sodass die Schitourensaison heuer wohl noch eine Zeit lang andauern wird, vorausgesetzt es stellt sich schitourentaugliches Wetter ein.

22.3.2013 Bielschitza

Nach den ergiebigen Schneefällen vom Wochenbeginn war unser Ziel das Vertatschakar und man wird es kaum glauben, aber ich habe dieses Kar noch nie im Winter betreten. Bei traumhaftem Wetter und gepresstem Pulverschnee wandern wir vom Bodenbauer bis knapp unter den Gipfel. Ende Dezember bei unserer Tour auf den Ferlacher Spitz hätten wir uns wohl nicht ertäumt, dass dieser Winter noch so schneereich werden würde.

Der starke Wind hat übrigens verbreitet zu Verwehungen geführt, die Lawinengefahr ist somit nicht zu unterschätzen.

17.3.2013 Wieder einmal Neuschnee!

Der Samstag (16.3.2013) hat zahlreiche Schitourengeher bei traumhaftem Wetter in den Berge gezogen. Schon heute Sonntag (17.3.) stauen sich mit teils stürmischem Südwestwind dichte Wolken und daran wird sich auch morgen wenig ändern mit dem einzigen Unterschied, dass morgen dann auch ergiebiger Schneefall dabei ist. Besonders von den Karnischen Alpen über die Julier bis zu den Karawanken sind oberhalb von 1500m 50 bis 100cm Neuschnee zu erwarten. In tieferen Lagen wird es voraussichtlich zuerst schneien, im Tagesverlauf kann die Schneefallgrenze aber teils bis auf 1500m ansteigen. Wie die Schneedecke wächst kann man anhand der Webcam am Plöckenpass in den nächsten 36h sicher schön mitverfolgen:

http://www.lawine-kaernten.at/ploeckenpass.jpg

14.3.2013 Zehner (Dobratsch)

Das Wochenende steht bevor und dürfte am Samstag traumhaftes Wetter bringen. Ich habe da aber leider keine Zeit und musste deshalb den heutigen Tag nutzen. Von Heiligengeist ging es auf den Zehner bei super Pulver. Teils ist die Altschneedecke aber nicht ganz kompakt. Trotzdem konnte ich bei der Abfahrt herrlichen Pulver genießen. In freien Lagen hat der Nordwind schon für Verwehungen gesorgt, am Wochenende ist diese Tatsache unbedingt in die Tourenwahl mit einzuplanen. Von Heiligengeist aus dürfte es noch eine Zeit lang gehen und der Ratrac hat auch heute die Abfahrt präpariert.

Der Ratrac sorgt für eine bestens präparierte Piste am Dobratsch
Der Ratrac sorgt für eine bestens präparierte Piste am Dobratsch

2.3.2013 Stern (Hohe Tauern)

Wenige Tage nach dem Pulvertraum in den Karawanken waren wir dieses Mal schon auf der Suche nach schönem Firn. Die Schneemassen im Süden haben uns dazu bewogen nach Norden zu gehen und der Stern mit seiner super 700 Höhenmeter langen Südostflanke war unser Ziel. Bei traumhaftem Wetter ging es auf den Gipfel und die Abfahrt war schon ein Genuss, wenngleich es noch ein paar Tage dauern wird, bis der Schnee so richtig aufgefirnt ist.

Aber mit  breiten Schiern konnte man die Abfahrt schon in vollen Zügen genießen!

26.2.2013 Schwarzkogel

Soviel Schnee lag im Tal in Villach in den letzten Jahren nur selten. Eigentlich hatte ich nach der Geburt meiner kleinen Tochter eine längere Pause eingeplant, aber irgendwie hat es mich bei diesen Schneeanblicken dann doch nicht im Haus gehalten. Das geht natürlich nur dann, wenn man eine verständisvolle Partnerin hat, welcher an dieser Stelle einmal gedankt werden muss!

So ging es bei leichtem Schneefall hinauf zum Baugartner Hof und dann zum Schwarzkogel. Gott sei Dank waren wir trotz Schlechtwetters nicht die ersten und mussten nicht spuren. So ging es eigentlich recht entspannt bis zum Gipfel, wo uns die Vorfreude auf den Pulver schon ganz schön in den Beinen juckte. Und dann ging es los. Schon beim Aufstieg hatten wir gesehen, dass die ersten Schitourengeher an diesem Tag die steile Nordabfahrt knapp westlich des Gipfels gewählt hatten und nach einer Lageeinschätzung entschlossen auch wir uns dazu. Bei perfektem Pulver ging es rasch talwärts. Wahrlich ein Genuss für jeden Tiefschneefahrer, wenngleich der Wald schon gewisse Ansprüche an die Schitechnik stellt. Fazit: Traumhafte Tour, bei super Verhältnissen!

19.2.2013 Kamplnock

Mittlerweile ist der Feber schon 19, meine kleine Tochter aber gerade erst einmal 14 Tage alt. Und schon ist der Papa wieder auf Schitour. Das geht natürlich nur, wenn es der Kleinen sowie der Mama sehr gut geht und das ist bei meiner Familie Gott sei Dank der Fall. So konnte auch ich diesen schneereichen Feber bei einer Schitour genießen. Ziel waren zunächst die Julier, ein Eintrag im Gipfeltreffenforum hat uns dann aber veranlasst in die Nockberge zu gehen und dort den Pulverschnee zu suchen. Und tatsächlich, am Kamplnock wurden wir fündig. Herrlicher Pulverschnee ließ uns diese schöne und einfache Tour richtig genießen.

31.1.2013 Sella Nabois

Temperaturen, die am Berg eher an den April als an Ende Jänner erinnern, machen die Tourenplanung nicht einfach. Auf Südhängen hatte ich die Befürchtung, bis zum Boden durchzusacken und nach einem Bericht im Internet entschieden wir uns für den Sella Nabois. Der Zustieg zur Pellarini Hütte ist lang und teils mühsam. Das gewaltige Kar belohnt dann aber doch mit seinem atemberaubenden Ambiente. Leider war am Hang zum Sella Nabois kein frischer Pulver mehr sondern nur noch windgepresster. Nachdem ich irgendwie etwa kraftlos war, entschied ich mich etwa 150-200 Höhenmeter unter der Scharte zur Abfahrt.

26.1.2013 Hochwipfel

Nachdem letztes Wochenende die Lawinengefahr in den Karnischen Alpen und Karawanken noch sehr hoch war, hat sich die Lawinensituation während der Woche entspannt. In der Hoffnung am Hochwipfel herrliche Pulververältnisse sowie natürlich traumhaft schönes Wetter zu finden, machten wir uns auf ins Gailtal. Und wir wurden weder vom Wetter noch vom Schnee enttäuscht. Bei super Winterwetter bestiegen wir mit einigen anderen Bergsteigern den Hochwipfel. Selbst die Überschreitung der Windschaufel stellte kein großes Problem dar und so konnten wir am Gipfel diesen wunderschönen Tag und später bei der Abfahrt herrlichen Pulverschnee genießen.

19.1.2013 Gmeineck

Im Süden Lawinenwarnstufe 4, im Norden nicht soviel Neuschnee und dazu noch Wind. Die Tourenwahl war nicht so einfach und eigentlich wollte ich die lange Tour auf das Gmeineck nicht machen, habe mich dann aber doch dazu entschlossen. Landschaftlich war es wieder ein Traum, ich weiß aber, warum ich diese Tour seit 6 Jahren nicht mehr gemacht habe. Beim letzten Mal hatte ich traumhaften Pulver, dieses Mal aber glänzte das Gmeineck von der Ferne zwar weiß, der Schein trog jedoch. Denn die gesamte Gipfelflanke war verweht oder gepresst und unterhalb von 1800m fand man auf den Almwiesen leider ungewollter Weise viele Steine im teils unterlagslosen Pulver. Fazit: Im Moment liegt für eine lohnende Besteigung zu wenig Schnee.

12.1.2013 Speikboden (Kreuzeckgruppe)

Es ist Winter, zumindest am Kalender, also muss auch irgendwo eine Schitour möglich sein! Nach etwas tüfteln und überlegen, stand mein Ziel fest. Ich wollte ins Rottensteiner Tal in die südliche Kreuzeckgruppe. Ab etwa 1500m sollte wohl noch genug Schnee für eine Schitour liegen und nach den nun wieder tiefen Temperaturen kompakt sein. Die Fahrt ins Rottensteiner Tal ist im Winter aber jedes Mal ein Abenteuer für sich. Aufgrund der geringen Schneelage wäre man heuer wohl mit Eisschuhen besser bedient. Trotzdem schafften wir es mit Ketten bis etwa 1450m. Dann ging es auf einer nur 10-15cm mächtigen aber total kompakten Schneeunterlage weiter. Bei traumhaftem Wetter genossen wir den Aufstieg über die herrlichen Hänge bis auf den Speikboden. Selbst der sehr steile Schlussaufstieg war mit Harscheisen gut gehbar. Die Abfahrt war über den griffigen Harsch ein Genuss! Wer nach den nächsten Schneefällen ins Rottensteiner Tal fahren will, sollte sich aber bewusst sein, dass es unter dem Neuschnee so aussieht:

10.1.2013 Deja vu an 2012!

Als Winterfan kann man in letzter Zeit im Süden Österreichs echt verzweifeln. Während sich am Loser in der Obersteiermark in rund 1600m der Schnee rund 2,6m hoch türmt, muss man die weiße Pracht im Süden selbst in höheren Lagen fast suchen! Die bescheidenen Hoffnungen ruhen nun am kommenden Montag (14.1.), wenn ein Tiefdruckgebiet von Italien Richtung Nordosten zieht. Aber wie auch schon im Winter 2012 wird sich dieses Tief eher am Balkan als in Südösterreich austoben. 10cm im Tal und 25cm in den Karawanken scheinen da aus aktueller Sicht schon das höchste der Gefühle. Aber was läuft heuer schon wieder falsch?

Vom Atlantik gelangen wie schon letztes Jahr die Tiefdruckgebiete in zu kurzer Abfolge nach Europa herein. Damit schwächen sich die Tiefdruckgebiete gegenseitig ab und ziehen entweder im Norden oder zu weit im Süden an Kärnten vorbei. Die Folge sind nur einzelne Streifschüsse für die Südalpen und das einmal bis voraussichtlich Ende Jänner 2013, der Jänner 2012 lässt also grüßen!

Schaut leider nicht so gut aus für alle Schitourenfans. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

4.1.2013 Marchginggele/ Marchkinkele Villgratener Berge

In Mittelkärnten sind die Schitourenverhätnisse leider auch zu Beginn des Jahres 2013 wie schon ein Jahr zuvor sehr schlecht! Also entschließen wir uns in den Westen nach Osttirol zu fliehen. Leider lässt die Wetterprognose keine guten Bedingungen erwarten: Nordföhn! Trotzdem finden wir am 4.1.2013 am Marchginggele gute Verhätnisse und vor allem schönes Wetter vor. Am 5.1.2013 zieht es uns noch weiter in den Süden: um dem Regen in Osttirol zu entkommen versuchen wir einen Ausftieg zum Rifugio al Popera unterhalb des Elfer in den Sextener Dolomiten. Bei Sonnenschein starten wir und im Schneesturm müssen wir nur rund 100 Höhenmeter unter der Schutzhütte in steilem, eisigen und eingewehten Gelände umdrehen.

Aber wir kommen sicher wieder...

Blick vom Valgrande zum Elfer, wir müssen knapp über der Baumgrenze umdrehen
Blick vom Valgrande zum Elfer, wir müssen knapp über der Baumgrenze umdrehen

29.12.2012 Greilkopf

Schön langsam kommt sie ja doch in Fahrt, die Wintersaison. Dieses Mal ging es in die Hohen Tauern und Ziel war das Tourengebiet rund um die Jamnigalm. Neuschnee und starker Wind haben in den letzten Tagen aber für zahlreiche Einwehungen gesorgt, weshalb wir uns für die "sichere" Hagener Hütte entschlossen haben. Beim Tauernkreuz lachte uns aber der Greilkopf an und wir konnte nicht wiederstehen.

Die Schneeverhältnisse sind aufgrund des starken Windes rasch wechselnd. In der Gipfelflanke fanden wir aber noch ganz brauchbaren, leicht gepressten Pulver.

25.12.2012 Bertahütte/ Ferlacher Spitz

So wenig Schnee und dann auch noch Föhn, irgendwie haben wir im Süden in letzter Zeit - was den Schnee betrifft - kein Glück. Trotzdem haben wir den Aufstieg zur Bertahütte versucht. Zunächst ging es mit dem Auto übers Glatteis bis etwa 1000m und dann mit den Schiern am schneebedeckten Weg bis zur Hütte. Einzelne Steine schauen wohl heraus, mit "Stanaschi" aber problemlos zu fahren. Bevor wir in der Hütte einkehrten, machten mir noch einen Abstecher auf den Ferlacher Spitz.

Die Hütte hat übrigens noch bis 2.1.2013 jeden Tag und danach an Wochenenden offen.

23.12.2012 Frohe Weihnachten

Ein weiteres Jahr neigt sich seinem Ende zu, auch für die Berg- und Schitourenseite war es wieder ein ereignisreiches Jahr. Rund 20 neue Bergtouren kamen zusammen, dazu ein überlebter Weltuntergang!

Vielen Dank allen Bergkameraden für die vielen schönen und unvergesslichen Momente in der Natur. Ich wünsche allen Lesern besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg, Glück und schöne Bergtouren im Jahr 2013.

18.12.2012 Winter quo vadis?

Irgendwie sind Kärnten und Osttirol im Moment nicht vom Schneeglück verfolgt. Während im Norden immer wieder Tiefdruckgebiete mit Schneefall, in tiefen Lagen auch mit Regen durchziehen, muss sich der Süden mit einzelnen Streifschüssen zufrieden geben. Und daran wird sich zumindest einmal bis Weihnachten nicht viel ändern. Über Russland liegt ein mächtiges Hoch, welches vom Atlantik kommende Tiefdruckgebiete auf ihrem Weg nach Osten blockiert. Während die in Mitteleuropa verhungernden Tiefs im Norden noch Niederschlag bringen geht der Süden leer aus. Denn jene Tiefs, welche nach Süden abgedrängt werden, ziehen zu weit südlich vorbei und Kärnten  bekommt wieder nichts. Bis Weihnachten ändert sich an dieser eingefahrenen Situation einmal wenig und die Südalpen bekommen-wie schon oben erwähnt- nur Streifschüsse ab. Mit Weihnachten werden die Karten dann neu gemischt, denn das Hoch über Westrussland dürfte sich etwas abschwächen. Ob wir aber dann eindlich wieder einmal den großen Schnee abbekommen, bleibt fraglich.

Somit bleiben die Schitourenmöglichkeiten auch in nächster Zeit eng begrenzt.

Habt ihr Hoffnungen oder seid ihr sowieso schon auf den Pisten oder abseits unterwegs?

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Kommentare: 4

  • #1

    OE (Dienstag, 18 Dezember 2012 12:01)

    Kannst du bis 22.12. eine Prognose für die KW 51 abgeben wie die Gailtaler Alpen über 820m NN mit Neuschnee versehen werden? Oder sollen die Innsbruker ihre Tourenschier besser zuhause lassen.

  • #2

    Feiersinger (Sonntag, 23 Dezember 2012 11:34)

    Die Hoffung auf Neuschnee auf den Bergen (30cm) lebt am Mittwoch. Für die meisten Täler wird es wohl eher nicht reichen!

  • #3

    Masticating Juicer (Samstag, 13 April 2013 09:30)

    This informative article was exactly what I was looking for!

  • #4

    Juicer Reviews (Sonntag, 21 April 2013 16:48)

    This post was in fact exactly what I had been in search of!

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9.12.2012 Langlaufen Villach

Es hat zwar besonders in den Karawanken wieder einiges geschneit, aber beim kalten Nordwind und der weiterhin fehlenden Unterlage habe ich mich entschieden im Tal zu bleiben. Ein erster Blick zum Vassacher See zeigt, dass es hier noch einige weitere kalte Nächte braucht, denn noch findet man dort kein Eis. In Möltschach wurde ich aber fündig, denn die Loipe am Fuße der Sprungschanze ist gespurt. Der neue Teil der Schirollerstrecke hinauf in den Wald gefällt mir sehr gut! Ein absoluter Genuss, wenn man im Tal Wintersport betreiben kann.

Langlaufen in Villach Möltschach am 9.12.2012 bei -5°C am Nachmittag um 15h
Langlaufen in Villach Möltschach am 9.12.2012 bei -5°C am Nachmittag um 15h

3.12.2012 Dobratsch

Der ersten Adventsonntag verlief mit leichtem Schneefall richtig besinnlich und auch im Tal präsentiert sich die Landschaft winterlich. Der ganz große Schneefall war es aber noch nicht, somit muss man für längere Schitouren noch weit in den Westen fahren. Am Dobratsch reicht der Neuschnee aber zumindest für den Gipfelanstieg von der Roßtratte weg, nachdem der Ratrac die Spur am Montagvormittag präpariert hat.

Wer einen ganz neuen Schi hat, sollte noch etwas aufpassen, grundsätzlich ist diese Tour im Moment aber problemlos möglich. Bei -12°C am Gipfel und kaltem Nordwind, freut man sich jetzt sehr, dass es das schöne neue Gipfelhaus gibt!


Bergtouren 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

23.11.2012 Kampleck

Einer geht noch, einer geht noch, vor dem Schnee. Am Beginn eines schönen Bergwochenendes nutzte ich einen freien Tag um einen mir völlig unbekannten Gipfel zu besteigen. Vom Zandlacher Graben hoch über Kolbnitz ging es auf's Kampleck und das Wetter belohnte mich. Beim Abmarsch noch Wolken präsentierten sich die Gipfel der Umgebung beim Aufstieg dann im frischen Weiß. Ein wahrer Genuss. Am 23. November noch ohne Schier auf einen 2500m hohen Gipfel zu steigen ist auch nicht alltäglich pardon "alljährlich". Ende November bzw. Anfang Dezember dürfte der Winter nun jedoch endgültig Einzug halten, Zeit wird's ja!

17.11.2012 Stagor

Seit Tagen hält sich in den Tälern Hochnebel, die Webcams auf den Bergen zeigen hingegen strahlend blauen Himmel. Am Wochenende ist es dann endlich so weit! Die Tourenplanung ist aber gar nicht so einfach. Der Großteil der Tour sollte sonnseitig verlaufen, denn auf den Nordhängen liegt oberhalb von etwa 1800m schon Schnee, wegen der schönen Aussicht wollten wir aber auch nicht "zu tief" unterwegs sein. So wurde es der Stagor in der südlichen Kreuzeckgruppe hoch über Steinfeld im Drautal. Eigentlich wollten wir ja über die Möslacheralm aufsteigen, der Schatten dort schreckte uns aber etwas ab und so wählten wir einen individuellen sonnigeren Weg über die Moscheggalm. Im baumfreien Gelände empfingen uns dann kalter Südwestwind und eine fantastische Aussicht. Vom Gipfel wanderten wir über den herrlichen Höhenrücken bis zum Fuße des Kleinen Grakofel und von dort zurück hinunter ins Rottensteiner Tal. Ein gelungener, ausgefüllter Bergtag. Jetzt kann der Winter kommen!

8.11.2012 Dobratsch Südanstieg

Über zwei Wochen ist die letzte Tour nun schon her und auch am kommenden Wochenende ladet das Wetter wohl zu keiner Tour ein. Also nutze ich einen freien Tag um endlich meinen Hausberg einmal vom Tal aus zu bezwingen, aber nicht direkt von Villach sondern von der Schütt aus. 1600 Höhenmeter sind ein ganz schönes Stück und so bin ich doch ziemlich müde, als ich den Gipfel erreiche. Der Südanstieg ist nur etwas für konditionsstarke Bergsteiger, die Landschaftsimpressionen entschädigen aber für so manche Mühen. Als Abstiegsvariante wähle ich die kürzeste Option. Runter zur Roßtratte, von dort Autostoppen ins Tal (danke nochmals dem netten Wanderer aus Köttmannsdorf) und schließlich mit dem Papataxi zurück ins Gailtal. Fazit: Langer und steiler Aufstieg durch eine wilde und ursprüngliche Landschaft.

30.10.2012 Bleibt der Winter, oder geht er wieder?

Das vergangene Wochenende hat in Kärnten bis in die Täler den ersten Schnee gebracht und auf den Bergen hat es gleich ordentlich viel geschneit. Besonders von den Karnischen Alpen über die Karawanken bis zur Koralm hat es in Lagen oberhalb von 1000m für 20 bis 50cm Neuschnee gereicht. Dementsprechend winterlich präsentieren sich im Moment die Berge an der Süd- und Ostgrenze Kärntens. Ist der Winter jetzt schon da und bleibt er auch? In der Nacht auf Donnerstag kommt auf alle Fälle einmal die nächste Ladung Schnee und der Schwerpunkt liegt mit rund 30cm wieder im Süden und Osten. Die Schneefallgrenze kann nochmals bis in höhere Täler sinken, meist liegt sie aber um 1300m.

Dann geht es dem Schnee aber an den Kragen. Von Süden her gelangt im Laufe des Wochenendes immer wärmere Luft in den Alpenraum. Die Frostgrenze steigt vorübergehend gegen 3000m und dazu ist auch noch Regen und teils kräftiger Wind zu erwarten. Dort wo am Samstag weniger als 40cm Schnee liegen, wird es nach dem Wochenende wohl nur mehr Schneereste geben. In höheren schattseitigen Lagen sollte die mittlerweile recht mächtige Schneedecke das Regenwasser aber aufnehmen können und könnte somit eine passable Grundlage für den Winter darstellen. Denn danach geht es mit der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen weiter.

Fazit:

Die Tourenschier kann man spätestens am Sonntag wohl wieder wegräumen, dafür sollte man die Wanderschuhe noch in Griffweite haben.

21.10.2012 Reißkofel

Nach dem ersten veritablen Wintereinbruch in Oberkärnten um den 15.10.2012 stellte sich kurz darauf eine milde Südwestströmung ein. Sonnseitig zog sich der Schnee bei Temperaturen von bis zu 18°C in 2000m auf über 2000m zurück, schattseitig war es teilweise aber noch winterlich. Also galt es eine sonnige Aufstiegsroute zu suchen und der Reißkofel hoch über dem Gailtal ist hier ein ideales Ziel. Bei sommerlichen Temperaturen ging es den direkten Weg von der Jochalm hinauf zum Gipfel. Oben angekommen bot sich ein traumhafter Rundumblick und besonders schattseitig grüßte schon der Schnee, welcher dann beim Abstieg auch prompt durchquert werden muss. Eine herrliche Tour bei sommerlichen Temperaturen am Übergang zum Winter!

12.10.2012 Laußnitzsee

Im Tal Hochnebel, ein unbeständiges Wochenende ante portas, da gibt es nur eines: Flucht nach oben. Nachdem es eine gemütliche Wanderung sein soll, ist das Ziel bald gefunden: Von der Bonner Hütte geht es über den Kramerbühel und das Schereck auf die Schwarzwand und von dort hinunter zum herrlichen Laußnitzsee. Ein Tag an der Sonne, wie man es sich im Herbst vorstellt!

2.10.2012 Due Pizzi

Der einzige freie Tag nach einem arbeitsreichen Wochenende hatte, naja, kein berauschendes Wetter. Aber wir machten das Beste daraus und machten uns auf ins wilde Dogna-Tal, um die Due Pizzi zu besteigen. Gleich beim Abmarsch werden wir etwas stutzig: Nr. 649 inagibile (unbrauchbar). Wir wissen vom schlechten Zustand der Sicherungen und gehen trotz der Warnung frohen Mutes los. Der Aufstieg ist zunächst unschwierig. Je höher man steigt, desto spannender wird der Steig. Neben schmalen ausgesetzten Querungen gibt es einen Stollen und schließlich ein unglaubliches Felsband. Auch der Abstieg über den Gosadon ist nochmals spannend. Die Tatsache, dass man sich fast ausschließlich auf Steigen aus dem 1. Weltkrieg bewegt, macht in dieser wilden Gegend aber doch etwas nachdenklich und gleichzeitig dankbar, dass man diese Gipfel jetzt auf friedliche Art erklimmen kann.

9.9.2012 Eiskargletschermessung

Wie jedes Jahr waren wir auch heuer wieder Anfang September am Eiskargletscher unterwegs um für den Alpenverein die Längenänderung zu erheben. Das Gletscherhaushaltsjahr 2011/12 war wohl eines der gletscherabträglichsten der letzten Jahrzehnte. Auf einen extrem schneearmen Winter folgte ein ausgesprcohen milder Bergsommer. Leider wurden somit fast die gesamten Firnrücklagen der letzten 4 Jahre aufgebraucht und auch einiges an Eis ist wieder abgeschmolzen. Bleibt zu hoffen, dass der aktuelle Wetterumschwung (13.9.2012) einen schneereichen Winter in den Karnischen Alpen einläutet!

Achtung neue Toureneinteilung!

Um die Übersichtlichkeit der Berg- und Schitourenseite zu erhöhen, habe ich die beschriebenen Touren in den einzelnen Gebirgsgruppen etwas umgestellt. Ab sofort werden die Schitouren in den einzelnen Untergruppen nicht mehr nach Datum sondern nach Schwierigkeit geordnet (von leicht nach schwer). Zusätzlich sind die Touren auf den google-maps-Karten je nach Schwierigkeit eingefärbt (Ampelprinzip):

leicht = grün

mittel = gelb

schwer = rot

Ich hoffe damit die Benutzerfreundlichkeit etwas zu erhöhen.

Die Startseite bleibt unverändert, hier werden die aktuellen Touren oder besondere Ereignisse weiterhin kurz beschrieben.

Die vorliegenden Tourenbeschreibungen sollen als Grundinformation für Berg- oder Schiwanderungen dienen, ersetzen jedoch nicht eine eingehende Tourenplanung. Es sind bewusst keine Zeitangaben über die Dauer der einzelnen Touren angegeben, da diese aus eigener Erfahrung sehr unterschiedlich aufgefasst werden.

Eine Angabe über die zu bewältigenden Höhenmeter bzw. Zusatzinformationen zu wegmäßig langen Auf- oder Abstiegen ermöglichen für jeden Bergsteiger eine individuelle Planung der Tour.