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13.11.2018 Staff und Eckwand

Die Latschurgruppe ist im Herbst einfach eine traumhafte Wanderregion. Wenn man dann noch unter der Woche unterwegs ist, findet man hier die Einsamkeit pur. Nur ein paar Gämsen sieht der aufmerksame Wanderer. Neben der Ruhe genossen wir auch das traumhafte Panorama zu den verschneiten Gipfeln der Tauern oder auch Juliern. Bei solch einer Tour wird einem immer wieder bewusst, in welch einem herrlichen Land wir leben!

22.10.2018 Graslitzen

Wie oft denkt man sich am Weg zu Bergtouren in die Karnischen Alpen, ach die Graslitzen hoch über Förolach wäre auch einmal ein schönes Ziel. Und wie oft fährt man trotzdem vorbei. Manchmal muss man aber einfach nur den Entschluss fassen. Also nahmen wir diese Tour in Angriff und wurden mit traumhaften Lichtspielen beim Aufstieg und einem wolkenlosen Westblick am Gipfel belohnt. Und jetzt können wir beim nächsten Mal Richtung Westen sagen, da hinauf auf die Graslitzen ist auch a lässige Tour, aber nur im Herbst....

15.10.2018 Rosennock

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Vor dem Wochenende bin ich davon ausgegangen, dass das schöne Wetter auch zu Wochenbeginn anhalten und der Montag perfekt für eine Ganztagestour geeignet sein würde. Aber manchmal tut sich dann auch beim stabilen Wetter etwas Unerhofftes oder in dem Fall Unerwünschtes. Statt einer langen Ganztagstour wurde es "nur" eine Herbstwanderung ohne großartige Sicht in den Nockbergen. Aber wenn die Gesellschaft passt, sind solche Nebensächlichkeiten ja eigentlich egal, oder?

30.9.2018 Wöllaner Nock

Die Nockberge stellen im Herbst wohl eines der schönsten Wandergebiete dar! Und das für jede Altersgruppe. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt ist traumhaft schön, der Blick auf den Hochnebel im Tal oftmals ein Genuss und für die Feinschmecker gibt es auch ein paar Granten (Preiselbeeren) entlang des Weges. Herz was willst du mehr?

26.9.2018 Hochalmspitze via Detmolder Grat

Wenn das Wetter schön und stabil ist, können die Berg ruhig ein wenig höher und die Touren länger sein. Nach kurzer telfonischer Rücksprache mit dem Hüttenwirt auf der Gießener Hütte wussten wir: Einer Tour auf die Hochalmspitze via Detmolder Grat steht trotz ein paar Zentimer Neuschnee nichts im Wege. Vom Abstieg über die Steinernen Mandl würde er jedoch abraten. Egal, gehen wir halt den Detmolder Grat wieder hinunter. Am Gipfel angekommen bin ich wieder einmal von der Schönheit der Bergwelt fasziniert. Die Sichtweite beträgt über 100 km und man sieht so unglaublich viele Berge. Bekannte und Unbekannte. Da heißt es einfach nur genießen und das tun wir auch.

Fazit: Bei so einem Kaiserwetter am Gipfel der Tauernkönigin zu stehen, ist einfach ein Hochgenuss!

15.-17.9.2018 Karnischer Höhenweg: Helm- Filmoor Standschützenhütte

Wenn ich in den letzten Jahren Mehrtagestouren plante, galt es meist in relativ kurzer Zeit zahlreiche Gipfel zu besteigen. Diesen Herbst waren die Vorgaben jedoch andere. Es galt eine schöne dreitägige Weitwanderung zu finden, welche am ersten Tag nicht einen reinen Hüttenaufstieg beinhaltet und auch in weiterer Folge einen eher gemütlichen Charakter aufweist. Fündig wurde ich im westlichen Teil des Karnischen Höhenwegs. Mit dem Zug ging es ganz entspannt nach Vierschach und von dort mit der Gondel hinauf auf den Helm. Damit war einmal gewährleistet, dass am ersten Tag kein reiner Hüttenaufstieg am Programm stand. Die Weitwanderung zur Obstanser See Hütte ist zwar nicht kurz, aber in Summe recht gemütlich. Der zweite Tag wurde dann mit der Besteigung der Großen Kinigat etwas alpiner, durch die Übernachtung auf der Filmoor Standschützenhütte aber relativ kurz gehalten. Zuletzt ging es noch über das Hocheck und die Öfenspitze hinab nach Kartitsch und von dort mit Bus und Bahn zurück.

In Summe eine herrliche Tour und das mit der besten Begleitung die man sich nur vorstellen kann!

10.9.2018 Großer Hafner

Der Große Hafner ist ein relativ einfach zu erreichender 3000er. Aber trotzdem habe ich es bis heuer nicht geschafft, diesem Gipfel einen Besuch abzustatten. Von der Kölnbreinsperre aus ist der Weg zwar etwas weiter als vom Parkplatz unterhalb der Kattowitzer Hütte, dafür macht man etwas weniger Höhenmeter und hat schon sehr bald eine schöne Aussicht zum nahen Hochalmmassiv. Die Kattwoitzer Hütte wirkt alleine schon durch ihre Lage in einem baumfreien Kessel fernab von Straßen und Seilbahnen sehr urig.

4.9.2018 Finsterbach Wasserfälle

Bis vor einigen Jahren habe ich diese schönen Wasserfälle gar nicht gekannt. Mittlerweile bin ich fast Stammgast dort. Besonders nach ergiebigen Regenfällen lohnt ein Ausflug zu den Finsterbach Wasserfällen. Seit der Weg vor einigen Jahren saniert worden ist, ist er auch für Kinder gut geeignet.

Gerade wenn das Wetter nicht ganz so stabil ist, stellt diese kleine Wanderung eine nette Alternative dar.

8.9.2018 Eiskargletschermessung

Auch heuer fand Anfang September im Auftrag des ÖAV wieder die Längenmessung am südlichsten Gletscher Österreichs statt.

Noch vor 30 Jahren hätte ein so schneereicher Winter, wie er 2017/18 war, zu einem deutlich Massengewinn geführt. Das Sommerhalbjahr 2018 war jedoch das wärmste seit Messbeginn und deshalb wurde aus einem erwarteten Massengewinn ein leichter Massenverlust. Es stimmt aber zumindest ein wenig optimistisch, dass auch heutzutage nach schneereichen Wintern selbst außergewöhnlich warme Sommer nicht alle Winterrücklagen abschmelzen können.

Das Gesamtbild des Eiskargletschers ist  in Bezug auf sein Längenverhalten  im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Jetzt heißt es, auf einen weiteren sehr schneereichen Winter in den Karnischen Alpen zu hoffen, damit das Eiskar noch möglichst lange der südlichste Gletscher Österreichs bleibt!

28.8.2018 Dobratsch

Irgendwie ist es fast Pflicht einmal im Sommer auf den Dobratsch zu gehen. Aufgrund des geringen Durchschnittsalters der Teilnehmer von 15 Jahren, ging es dieses Mal ganz gemütlich von der Roßtratte über den Fahrweg auf den Gipfel. Die Reste des Augustschneefalls wurden sofort für die erste Schneeballschlacht des nahenden Winterhalbjahrs verwendet.

Am Gipfel angelangt wurde gleich einmal die neu renovierte Windhütte begutachtet und natürlich musste auch mit kräftigem Glockenläuten in der Windischen Kirche die erste Gipfelbesteigung des jüngsten Teilnehmers bekundet werden. :-)

20.08.2018 Kleiner und Großer Salzkofel

Obwohl der Salzkofel eigentlich relativ leicht zu erreichen ist, fehlte er bisher auf meiner Tourenliste. Diese Tatsache hat sich aber nun geändert. Von Kolbnitz aus geht es mit dem Schrägaufzug rasch auf 1200m und schon nach wenigen Metern ist man als flotter Wanderer alleine unterwegs. Weiter oben trifft man dann wirklich kaum mehr Leute und allzu viele dürften hier auch nicht gehen, denn die Schwarzbeerstauden sind voll mit reifen Beeren, welche beim Aufstieg eine willkommene Stärkung darstellen. Oberhalb der Waldgrenze hat man dann wieder das typische Kreuzeckbild. Herrliche Almmatten, die von den etwas felsigeren Gipfelaufbauten überragt werden. Vom Gipfel aus bietet sich bei guter Sicht ein toller Rundumblick. Beim Abstieg geht's noch auf einen Einkehrschwung in die urige Salzkofelhütte, welche seit Jahrzehnten fast unverändert dasteht.

Fazit: Wer die Kreuzeckgruppe nicht mag, dem ist einfach nicht zu helfen....

04.08.2018 Grande Nabois via Spranga

Wenn der große mit dem kleinen Bruder 2.018. Wie schon genau vor einem Jahr galt es auch dieses Mal bei großer Hitze eine feine Tour (sprich mindestens 1500 Höhenmeter) in den Julischen Alpen zu finden. Heuer fiel meine Wahl auf den Grande Nabois und den Aufstieg über die Spranga. Das Tolle an dieser Variante ist neben der atemberaubenden Umgebung zwischen Wischberg und Montasch, dass man selbst bei "spätem" Start (7h in der Saisera) sehr lange im Schatten wandert. Wenn der große mit dem kleinen Bruder unterwegs ist, kommt neben dem Genuss aber auch der sportliche Charakter solch einer Tour nicht zu kurz. Also ging es flotten Schrittes und frohen Mutes vorbei an den ganzen Steilrinnen dieser Gegend, welche teils herrliche Erinnerungen an manch eine grandiose Winterbesteigung wach werden ließen. Schließlich und endlich kamen wir erst wenige Höhenmeter unter dem Gipfel in die Sonne, welche uns dann über den Ostgrat hinunter zur Pellarini Hütte und zurück hinab in die Saisera begleitete.

Fazit: Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich nicht viel verändert, der Kleine ist dem Großen einfach deutlich unterlegen.... trotzdem ist es jedesmal ein Genuss etwas zusammen zu unternehmen!

26.7.2018 Kleiner Reißkofel und Sattelnock

Nach vielen Jahren habe ich es endlich geschafft um einmal die lange aber herrliche Überschreitung vom Kleinen Reißkofel über den Sattelnock bis zur Napalnalm hoch über Weißbriach zu machen. Eigentlich wollte ich ja zunächst über die Comptonhütte auf den Reißkofel gehen. Während der Wanderung habe ich aber meine Pläne geändert und bin schließlich vom Köfeletörl nur auf den Kleinen Reißkofel und dann weiter über den Sattelnock zurück nach Weißbriach. Diese Tour ist sicher kein Klassiker, aber die herrliche Höhenwanderung belohnte mich für den langen Zustieg im Gösseringgraben.

Fazit: Lange gewartet, bis ich diese lange aber besonders im zweiten Abschnitt ausgesprochen schöne Tour machen konnte.

13.7.2018 Fallbach Klettersteig

Bei Klettersteigen und hier besonders bei Sportklettersteigen scheiden sich oftmals die Geister. Die eine Seite liebt die sportliche Herausforderung, die andere Seite sieht den Sinn und Zweck von schwierigen Klettersteigen nicht so recht. Der Fallbach Klettersteig (D/E) ist so ein Sportklettersteig im Maltatal unmittelbar neben einem beeindruckenden Wasserfall. Anhaltend schwierig durchquert er eine knapp 200 Höhenmeter hohe Wand.

Mein Fazit: Mir gefallen die alpinen Klettersteige besser, zwischendurch kann so ein Sportklettersteig aber auch durchaus seinen Reiz haben.

8.7.2018 2. Eiskargletscherbegehung

Wie meistens fand auch heuer die zweite Begehung des Eiskargletschers rund einen Monat nach der Saisonpremiere statt. Eine besondere Tour war es dieses Mal für den Senior-Messer. Denn er war zum 100. Mal am südlichsten Gletscher Österreichs unterwegs. Nach einem warmen aber nicht extrem heißen Juni betrug der Schneerückgang wie schon in den letzten Jahren meist 2-3m. Auffallend war, dass der verbliebene Schnee sehr dicht und von Eisschichten durchzogen war. In der Gletscherzunge konnte an einem Messpunkt noch über 8m Schneehöhe sondiert werden. Die Hoffnung, dass dieses Jahr also keine extreme Eisschmelze im Eiskar bringt, lebt.

29.6.-1.7.2018 Sextener Dolomiten Rundtour

Einmal im Jahr geht es mit einem oder mehreren Freunden für ein paar Tage in die Berge, das ist schon Tradition. Heuer wählten wir die Sextener Dolomiten für unsere 3 bis 4-Tagestour aus. In den Sextener Dolomiten auf höhere Gipfel zu kommen ist aber gar nicht so leicht, denn die wirklich hohen Gipfel sind fast ausschließlich nur über Kletterrouten zu erreichen. Mit etwas Tüfteln und Kartenstudium haben wir dann aber eine tolle Runde gefunden, die uns auf vier hohe Gipfel der Sextener bringen sollte.

Aber schon der erste Anruf bei der Zsigmondyhütte warf den gesamten Plan über den Haufen. Die Strada degli Alpini wird erst am kommenden Tag von den Sextener Bergführeren freigeschaufelt, also muss die Sextener Rotwand warten und wir drehen die Runde um. Am ersten Tag geht es also vom Fischleintal aus auf die Schusterplatte und nachdem die Drei-Zinnen-Hütte noch zu war (öffnete erst einen Tag später) und die Büllelejochhütte schon voll, übernachteten wir auf am Rif. Lavaredo. Dort der nächste Schock. Während wir unterwegs waren, liefen auf allen Hütten der Region die Telefone heiß. Keiner hatte für den folgenden Tag (ein Samstag) einen Platz für uns. Wir waren vom Andrang doch ein wenig überrascht. Keiner? Der Hüttenwirt des Rif. Lavaredo hatte Rat für uns. Das Rif. Carducci. Er rief für uns dort an und siehe da, diese Hütte hatte noch zwei Plätze für uns frei. Danke dem Hüttenwirt für seinen Bemühungen. Also am zweiten Tag gegen den Strom die Drei Zinnen umrundet, ohne Stau auf den Paternkofel aufgestiegen und über herrliche alte Kriegssteige vorbei an der Büllelejochhütte zur Zwölferscharte und über die Zsigmondyhütte schließlich und endlich zum Rif. Carducci. Dort werden wir von einem super netten Team empfangen, der Schmäh rennt, auch unter den internationalen Gästen ist die Stimmung prächtig und das Abendessen ist ausgezeichnet.

Für den nächsten Tag war schließlich der höchste Gipfel der Runde, die 3046m hohe Hochbrunner Schneid, anvisiert. Über die Forcella Giralba ging es ins Innere Loch und über immer steiler werdende Schneefelder aufwärts. Nachdem wir unsere Pickel schon zwei Tage mit uns mitgetragen hatten, kamen diese nun endlich zum Einsatz. Schließlich erreichten wir problemlos den Gipfel und waren wie auch schon auf der Schusterplatte komplett alleine. Der Rückweg über die Strada degli Alpini ins Fischleintal war dann nochmals ein Highlight. Die Sextener Rotwand, welche wir eigentlich als erstes besteigen wollten, ließen wir "rechts" liegen. Sie muss weiter auf uns warten, aber aufgrund der aktuellen Schneelage dürfte ein Aufstieg über die von uns geplante Route via Sentinella Scharte eh noch nicht möglich gewesen sein.

Fazit:

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir haben zwar 3 von 4 geplanten Gipfel erreicht, die Reihenfolge war jedoch genau umgekehrt. Auch die Übernachtungen fanden auf anderen Hütten statt. Sowohl im Rif. Lavaredo als auch im Rif. Carducci haben wir uns jedoch sehr wohl gefühlt!

25.6.2018 Ciprnik und Visoka peč

Es müssen nicht immer die höchsten Berge sein, auch niedrigere Gipfel haben ihren Reiz. Besonders dann, wenn das Wetter etwas unsicher ist. So bin ich erst kurz vor Mittag in Kranjska Gora beim Jasna See gestartet und über den Dom na Vitrancu auf den Ciprnik aufgestiegen. Am Gipfel entdeckte ich dann ein Steiglein, welches noch bis zum Visoka peč weiterleitet. Diese beiden Gipfel sind bei schöner Sicht traumhafte Aussichtskanzeln zu den Bergen Prisank oder Jalovec. Den erhofften Abstieg zu einem südwärts liegenden Sattel und dann weiter hinunter ins Tamartal gab es aber leider nicht. Also ging es wieder zurück auf den Ciprnik. Vor dort kurz Richtung Vitranc, dann aber hinunter nach Planica. Dieser Weg ist landschaftlich deutlich reizvoller als der Aufstieg von Osten her. Zum Schluss hieß es dann aber rund 8km zurück zum Ausgangspunkt hatschen.

Wer diese lohnende Tour nachgehen will,dem würde  ich einen Start in Plancia raten.

23.6.2018 Cime piccole di Rio Bianco

Vor fast genau 8 Jahren war ich zum letzten Mal auf diesen herrlichen Gipfeln. Damals im Gegensatz zu heute aber nicht bei wunderschönem Wetter. Die aktuell kühlen Temperaturen am Berg haben jedoch dazu geführt, dass schattseitige Schneefelder pickel hart waren. Wer also in den kommenden Tagen in schattigen Karen und Rinnen der Julier unterwegs ist, sollte Pickel oder Steigeisen mitführen.

Am Gipfel waren wir dann übrigens sehr überrascht, dass wir sogar einen kleinen Zipfel der Adria erkennen konnten. In Summe eine herrliche Tour in wunderbarer Umgebung.

3.6.2018 1. Eiskarbegehung im Jahr 2018

Nach dem schneereichen Winter und dem außergewöhnlich milden Frühling gingen wir mit gemischten Gefühlen Anfang Juni zum ersten Mal im Jahr 2018 ins Eiskar. Optimistischer Weise hatte ich von unseren Freunden der Bergrettung in Kötschach- Mauthen nochmals einen Verlängerungssatz für meine mittlerweile auf 8m geschrumpfte Lawinensonde "angefordert". Der erste Blick zum Gletscher war dann zwiegespalten. Einerseits begannen einzelne Schuttrücken schon auszuapern, andererseits erschienen die Mulden dazwischen sehr gut mit Schnee gefüllt zu sein.

Der erste Eindruck sollte auch nicht täuschen. Die Schneehöhen in den klassischen Lawinenbahnen betrugen flächendeckend noch 8 bis 12m, während am Wandfuß oder auch im östlichen Gletscherteil im Mittel "nur" rund 4 bis 5m Schnee lagen.

In Summe gingen wir aber doch zufrieden wieder ins Tal, denn nach zwei "Seuchenjahren" lässt die aktuelle Schneelage zumindest auf eine nur leicht negative Bilanz für das Jahr 2018 hoffen.

30.5.2018 Gregerlnock

Manchmal soll man eine Bergtour einfach nicht erzwingen. Aber irgendwie wollte ich heute vor den zu erwartenden Regenschauern was machen und da ich am Vormittag in Feldkirchen zu tun hatte, lagen die nördlichen Nockberge rund um die Nockalmstraße nahe. Zunächst sah es auch gut aus, aber bis ich am Gipfel war, waren der Nebel und der erste leichte Regenschauer bereits dort. Zuvor hatte auch schon mein Fotoapparat seinen Geist aufgegeben. Naja, eine Bergtour sollte man halt nicht erzwingen. Trotzdem war es spannend, wieder einmal bei schlechtem Wetter am Berg unterwegs zu sein und immerhin habe ich eine Gämse, einen Hasen und einen Specht gesehen :-)

19.5.2018 Oberlercherspitz

Seit Jahren steht der Oberlercherspitz auf der ToDo-Liste und jetzt war es endlich so weit. Nach einer der wenigen klaren Mainächte machten wir uns bei perfekten Bedingungen von der Kölnbreinsperre weg über das Langkar auf den Weg zum Oberlercherspitz. Zunächst hieß es die Schier etwas mehr als 30 Minuten lang zu tragen. Ab 2000m ging es dann aber mit Schiern bis auf den Wintergipfel. Die Abfahrt erfolgte schon knapp vor 10 Uhr. Oben gab es perfekten griffen Harsch, ab etwa 2500m super Firn.

28.4.2018 Valentin Gletscherlauf (Rauchkofel)

Nach einigen Jahren Pause war ich heuer wieder einmal beim Valentin Gletscherlauf dabei. Bei schönem Wetter ging es zusammen mit hunderten anderen Schitourengehern auf das Valentintörl. Wir waren den Massen ein wenig voraus und fanden am Rauchkofel noch genügend Platz vor. Ins Angerle hinunter zur Wolayer See Hütte waren wir dann praktisch alleine unterwegs. Nur einzelne Schitourengeher sind vom Valentin Törl noch zum See hin abgefahren.

Die Abfahrt vom Törl zurück Richtung Untere Valentin Alm war am späten Vormittag weich aber super zu fahren.

Gratulation an die Bergrettung Kötschach- Mauthen zu dieser tollen Veranstaltung!

Knapp 500 Schitourengeherinnen und Schitourengeher warten auf den Start vom Valenlentin Gletscherlauf am Valentin Törl (28.4.2018)
Knapp 500 Schitourengeherinnen und Schitourengeher warten auf den Start vom Valenlentin Gletscherlauf am Valentin Törl (28.4.2018)

8.4.2018 Hochgasser und Messelingkogel

Am Rückweg vom Gletschermessertreffen in Innsbruck haben wir nebem dem Gilfert in Nordtirol auch in Osttirol einen sehr bekannten und stark besuchten Gipfel bestiegen, den Hochgasser. Aber es ist wirklich ein schöner Schiberg und mit den heurigen Schneeverhältnissen war es auch ein richtiger Genuss. Bei der Abfahrt vom Hochgasser hab ich noch dem Messelingkogel einen kurzen Besuch abgestattet. Die Südflanke dieses Berges als Abfahrtsvariante hat mich schon beim Aufstieg zum Hochgasser "angelacht".

7.4.2018 Gilfert (Tuxer Alpen)

Alle paar Jahre treffen sich die Gletschermesser des Österreichischen Alpenvereins um Probleme zu besprechen und ev. Änderungen im Bereich ihrer Messtätigkeit abzuklären. Heuer fand das Treffen zusammen mit der Präsentation des Gletschermessberichtes für das Jahr 2017 Anfang April 2018 in Innsbruck statt. Dieses Treffen haben wir gleich mit einer Schitour in Nordtirol verbunden. Mit dem Gilfert haben wir uns für einen gut besuchten und wirklich sehr schönen Schiberg entschieden, dazu hatten wir dann noch besonderes Glück: über rund 800 der knapp 1200 Höhenmeter fanden wir herrlichste Firnbedingungen vor.

02.04.2018 Klomnock

Dieses Jahr will es einfach nicht sein! Jetzt haben wir schon April und noch immer habe ich es zu keiner Firntour geschafft! Eigentlich haben wir gedacht auf den steilen Südflanken des Klomnocks zumindest teilweise schon Firn zu finden. Gefunden haben wir aber im oberen Teil 350 Höhenmter lässig zu fahrenden gepressten Pulver, die so schön waren, dass wir sie gleich doppelt gefahren sind. Unten weiter gab es dann einen Schneemix, aber grundsätzlich ganz gut zu fahren.

Schnee liegt übrigens für Nockbergeverhältnisse echt noch viel! Also da sollte in den nächsten 1-2 Wochen schon noch was gehen. Einzig der Forstweg zum Falkerhaus wurde leider recht weit runter geschoben, aber neben dem Weg liegt noch genug Schnee.

10. und 11.3.2018 Eselstein und Kampspitze

Nach mehr als 10 Jahren Pause ging es wieder einmal zu Schitouren in die Steiermark. Von der Ramsau aus unternahmen wir zwei spannende Schitouren, wobei uns die erste direkt vom Quartier weg über das Guttenberghaus auf den Eselstein führte. Dieser Gipfel bietet ein unglaubliches Panorama über die herrliche Hochfläche östlich des Dachsteinmassivs. Am zweiten Tag ging es in die Schladminger Tauern und hier auf die Kampspitze. Dieser Gipfel ergab sich eher zufällig aufgrund der Wetterbedingungen, bot aber einen schönen Blick hinüber zum Eselstein, wo wir noch am Vortag unterwegs waren.

27.2.2018 Spitzeck

Bei einer Zielhöhe von knapp über 1300m und rund 800 zurückgelegten Höhenmetern muss man relativ niederig starten. Hier findet sich schon einmal eine Grundvoraussetzung für diese unorthodoxe Schitour. Es bedarf einer überdurchschnittlichen Schneelage. Weiters sollte man über eine gute Orientierung verfügen, sich sicher in steilem Waldgelände bewegen können und zuletzt wartet ganz oben noch ein ausgesprochen steiler Schlag. In Summe ergibt das eine rassige Schitour, die man in dieser Form wohl nicht oft macht bzw. machen kann.

24.2.2018 Tobitscher

Zum zweiten Mal binnen drei Wochen ging es bei schönem Pulverschnee auf den Tobitscher. Die kleine aber feine Halbtagstour ist immer wieder ein Genuss. Der Aufstieg erfolgt die längste Zeit über Bergwiesen oder durch lichten Wald. Erst direkt am Gipfel gelangt man in baumfreies Gelände. Dadurch verliert man aber selbst bei eingeschränkter Sicht nicht so leicht die Orientierung.

20.2.2018 Dobratsch vom Tal

Von Villach weg auf den Dobratsch mit Schiern. Klingt weit, ist es auch, aber manchmal muss man solche Touren einfach machen. Also ging es mit motorisierter Unterstützung bis zum Parkplatz der Rodelbahn in Pogöriach. Dann zu Fuß über die Rodelbahn hinauf bis auf die Höhe vom Hundsmarhof. Dem Wegweiser Kaserin folgend geht es durch den Wald höher bis die schöne Alm in knapp über 1400m erreicht wird. Von der Kaserin weg sind es zwar nur mehr rund 300 Höhenmeter bis zur Rosstratten, die Längenmeter über den Alpengarten sind aber nicht zu unterschätzen. Zuletzt wartet dann noch der weite Weg zum Gipfel, den ich aber aufgrund der schlechten Sicht gegen den Zehner eingetauscht habe. Bei der Abfahrt muss auch viel gequert werden.

Also aufgrund der Abfahrt geht man diese Tour sicher nicht, der Aufstieg durch den tief winterlichen Wald hat aber seine Reize und zuletzt natürlich das erhabene Gefühl, dass man zu Fuß vom Tal auf den Berg unterwegs war....

Vom Tal aus über den Hundsmarhof und die Kaserin (Bild) auf den Dobratsch
Vom Tal aus über den Hundsmarhof und die Kaserin (Bild) auf den Dobratsch

13.2.2018 Murnovec (Karawanken)

Die Schneelage ist im Feber 2018 in den Karawanken nach einigen Jahren wieder einmal sehr gut. Ende Feber 2014 waren wir bei extrem viel Schnee und herrlichem Pulver am Schwarzkogel. Heute ging es bei super Schneelage und 30cm Pulver auf den Nachbargipfel. Die Fernsicht war zwar nicht berauschend, aber zumindest der Gipfel war frei und das Naturerlebnis war einfach wunderbar.

8.2.2018 Blekowaalm

Schon seit Jahren haben mich gewisse Waldschneisen in den westlichen Karawanken vom Tal aus angelacht. Jetzt war es endlich soweit und nach genauem Karten- und Luftbildstudium haben wir eine schöne Route über einen dieser Schläge hinauf zur Blekowaalm gefunden. Beim Ausgangspunkt in Korpitsch waren wir gleich einmal überrascht, dass in den Tagen vor uns schon einzelne Schitourengeher dort unterwegs waren. Bis ganz oben hat es dann aber doch keiner geschafft. So mussten wir zumindest die letzten 200 Höhenmeter doch selber spuren. Die Abfahrt war perfekt und die Tour absolut gelungen.

6.2.2018 Tobitscher (Nockberge)

Nach über 10 Jahren ging es wieder einmal auf den Tobitscher. Diese herrliche Halbtagstour ist nach Neuschneefällen, wo sonst oft die Lawinengefahr ein Problem oder die Neuschneemengen zu groß sind, noch immer ein wenig frequentierter Geheimtipp. Rund 500 Höhenmeter herrlichste Pulverhänge bei nur etwa 700 Höhenmetern Gesamtanstieg können sich sehen lassen.

30.1.2018 Böse Nase

Im Sommer war ich schon wiederholt auf der Bösen Nase, im Winter aber bis heute noch nicht. Bei frühlingshaft mildem Wetter machten wir uns Ende Jänner über die sonnigen Hänge rund um die Christebauerhütte auf zu diesem schönen Gipfel. Die Abfahrtsverhältnisse waren etwas wechselhaft. Noch ist der Firn in dieser Gegend nicht perfekt. Aber in Summe war es trotzdem eine traumhafte Tour.

20.1.2018 Bartlmann

Während in den Karawanken der Schnee selbst im Hochwinter eher weniger wird, hat es im Nordwesten Kärntens in letzter Zeit wiederholt geschneit. Aus diesem Grund war es klar, dass es dieses Mal irgendwo Richtung Hohe Tauern oder nördliche Nockberge gehen würde. Ein Bergfreund aus Gmünd hat den Bartlmann vorgeschlagen, angeblich seinen die Verhältnisse dort im Moment sehr gut. Also ging es auf seine "Verantwortung" nach Kleinhattenberg hoch über Gmünd und von dort mit den Schiern auf den Wintergipfel des Bartlmanns. Und was soll man sagen? Selten erlebt man so herrlichen Schnee, in solch herrlicher Umgebung, bei so schönem Wetter mit so netten Bergfreunden!

15.1.2018 Lonzaköpfl

Vor fast 30 Jahren war mein Vater das letzte Mal auf diesem Gipfel. Also war es für ihn eine nette Sache, mich bei dieser Schitour auf der Suche nach Sonnenschein zu begleiten. Ab etwa 1800m waren wir über dem Hochnebel und genossen das traumhafte Ambiente. Die Abfahrt gestaltete sich wechselhaft aber im Grunde ganz ok. Pulver, Bruchharsch, Harsch,... Fast alle Schneearten waren vertreten. Bis auf eine kurze Tragepassage am steilen Almweg unter den Stanerhäusern ist diese Schitour vom Himmelbauer aktuell durchaus lohnend.

2.1.2018 Tschekelnock (Vorgipfel)

Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss. Ich beziehe diesen Spruch darauf, dass ich neue Schitourenziele kennenlernen muss bzw. möchte. Nach ausgiebigem Karten- und Luftbildstudium haben wir uns entschlossen aufgrund der guten Schneelage eine Schitour auf den Tschekelnock zu versuchen. Schon beim Abmarsch auf der Windischen Höhe waren wir positiv überrascht. Die 15cm Neuschnee haben eine alte Schispur zugedeckt, welch ein Glück! Dadurch haben wir uns bis auf die letzten 150 Höhenmeter die Spurarbeit erspart. Da wir aber Genussgeher sind, haben wir uns mit dem Vorgipfel zufrieden gegeben und dann die Abfahrt bei super Pulver genossen.

26.12.2017 Rindernock

Vor dem Wetterumschwung sollte es nochmals eine Schitour sein. Da sich aber schon starker Südwestwind ankündigte, war die Auswahl nicht ganz leicht. Also starteten wir einen Versuch. Von Afritz aus ging es Richtung Kohlweißhütte. Der Mautschranken "reagiert" auch im Winter auf die 5 € - Spende und so ging es mit dem Auto bis auf knapp 1300m. Der Fahrweg selbst wäre mit Schiern zwar auch schon zu fahren gewesen, 500 Höhenmeter Forstweg sind aber doch eher witzlos. Ab 1300m liegt dann auch im Gelände langsam genug Schnee und so ging es dem Wind entgegen höher. Ganz oben wehte schon kräftiger Wind und wir stecken gerade noch nicht in den Wolken. Bei der Abfahrt gab es dann alles: Pulver, Harsch und Bruchharsch. In Summe aber eine doch gelungene Tour.

19.12.2017 Weinasch

Nach den heftigen Regenfällen der letzten Woche war ja zu befürchten, dass es den Schnee bis weit hinauf weggeregnet hat. Dem ist aber glücklicherweise nicht so. Unter den 10-20cm Neuschnee vom letzten Freitag liegt im Bärental ab etwa 1200m eine kompakte gut 50cm dicke Altschneedecke. Im Moment sind alle Touren (Kosiak, Hochstuhl und Weinasch) gespurt. Wir haben uns für den Weinasch entschieden, da im oberen Teil des Kares etwas Sonne lockte und auch noch genügend Platz für Abfahrtsschwünge vorhanden war. Die Ausstiegsrinnen sind im Moment aber allesamt nicht oder nur bedingt fahrbar (extrem hart und ausgeblasen). Aus diesem Grund sind wir für die Abfahrt nach Südosten Richtung Hochstuhl gequert (inkl. Gegenanstieg) und erst dort dann nach Norden hin abgefahren. Noch liegt unterhalb von etwa 1800m sehr schöne Pulver....

10.12.2017 Krainer Törl

Bevor der Regen kommt und den Schnee wieder wegschwemmt, wollten wir unbedingt noch eine schöne Schitour machen. Unser Ziel fiel auf das Krainer Törl in den Karawanken. Diese Tour erfordert vom Schibergsteiger gute Kondition und Geduld. Denn zunächst muss man einmal teils mühsam in einen Graben hinein, ehe sich ab 1100m die teils freien Hänge öffnen. Von unten schon sah man die Schneefahnen am Kamm, aber bis knapp unters Törl war der Wind nicht weiter störend und so konnten wir über fast 800 Höhenmeter eine traumhafte Pulverabfahrt genießen. Auch der Weg zurück durch den Graben recht problemlos. Fazit: Diese Tour wird nie ein Klassiker werden, aber die landschaftlichen Eindrücke sind einfach wunderbar.

5.12.2017 Canalone della Strugova

Auf der Suche nach schönem Pulver ging es dieses Mal zu den Weißenfelser Seen hinter Tarvis. Unter den Nordwänden von Mangart und Veunza kommt im Dezember keine Sonne hin und dadurch bleibt der Schnee hier lange pulvirg. Am präparierten Weg geht es zunächst Richtung Rif. Zacchi (ab 8.12.2017 wieder geöffnet) und dann kurz mühsam durch kuppiertes Gelände zum Fuße dieses herrlichen Kares. Dann leitet ein es fast 500 Höhenmeter langer Hang in gleichmäßiger Steigung hinauf bis zum Wandfuß. Nur ganz leicht gepresster Pulver verspricht eine herrliche Abfahrt. Auch in den kommenden Tagen dürfte diese Tour lohnend bleiben!

2.12.2017 Krizkar

Nach den neuerlichen Schneefällen präsentieren sich nicht nur die Täler endgültig winterlich, sondern auch auf den Bergen liegt für Anfang Dezember wirklich viel Schnee. Auf der Suche nach Pulverschnee wurden wir im Krizkar knapp südlich von Kranjska Gora fündig. Leider ist de Passstraße auf den Vrsic nur bis knapp hinter die Kehre 2 geräumt, man muss also von ganz unten weg gehen. Dadurch verlängert sich die Tour um gut 30min. Schnee liegt im Kar genug, auf 1500m waren es gut 100cm. Aufgrund der zahlreichen Schitourengeher, die nach uns noch unterwegs waren, dürfte es jetzt schon aber stark verspurt sein.

28.11.2017 Begunjščica

Die "angekündigten" Schneefälle haben Ende November besonders in den östlichen Karnischen Alpen, den Juliern sowie in den Karawanken Einiges an Neuschnee gebracht. Der Loibl meldete am 26.11.2017 rund 30cm Neuschnee und die ersten Berichte der slowenischen Schitourengeher waren durchaus positiv. Also machten wir uns auf, um die Begunjščica zu erklimmen. Beim Abmarsch waren wir dann doch etwas überrascht. Knapp 2 Tage nach dem Schneefall waren von den 30cm nur mehr 15cm übrig, trotzdem ging es auf der alten Piste ohne Probleme aufwärts. Im Kar dann die nächste "Überraschung". Trotz wiederholter Schneefälle waren sämtliche Rücken stark abgeblasen und der Gipfelrücken war überhaupt großteils aper. Trotzdem fanden wir sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt eine gute und lohnende Linie, wobei wir auf den Gipfelsieg verzichteten. In den östlichen Karawanken hat der Wind ganze Arbeit geleistet und auch der Föhn hat dem Schnee teils stark zugesetzt. Trotzdem muss man mit der Schneelage zufrieden sein und mittlerweile hat es ja neuerlich 30-40cm geschneit.

23.11.2017 Kommt jetzt noch mehr Schnee?

Der Winter 2017/18 hat ja schneetechnisch so gut begonnen wie schon lange nicht mehr. Bereits Anfang bzw. Mitte November konnte man die ersten Schitouren gehen. Nachdem es jetzt im Süden 10 Tage wettertechnisch eher ruhig war, wird es nach der aktuellen Wärmephase wieder spannend. Von Norden stößt kalte Luft ins Mittelmeer vor und in weiterer Folge könnte es in den Südalpen wiederholt zu Schneefällen kommen. Wie so oft ist die genaue Entwicklung aber noch unsicher.

Ich habe die Zeit einstweilen genutzt um die Schitourenübersichtskarte endlich wieder auf den aktuellsten Stand zu bringen. Damit habt ihr alle 145 auf der Homepage beschriebenen Schitouren auf einen Blick (click).

14.11.2017 Großer Frauenkogel

Eine so gute Schneelage im November gab es in den Südalpen wohl seit 2010 nicht mehr. Zumindest oberhalb von 1000m herrscht Winter. Da die Zeit etwas knapp war, wir aber trotzdem etwas Neues ausprobieren wollten, haben wir uns für eine Tour auf den Großen Frauenkogel von Süden her (Slowenien) entschieden. Besonders im oberen Bereich verwöhnt diese Schitour mit traumhaftem Ambiente.

13.11.2017 Der Novemberwinter ist da!

Nach den Schneefällen vor einer Woche hat es in der Nacht von Sonntag auf Montag besonders im Süden sowie am Tauernhauptkamm wieder einiges geschneit.
In Seehöhen um 1000m liegt aber aktuell nur in den Karawanken oder den Karnischen Alpen nennenswert Schnee (~20cm). Mit zunehmender Höhe wird der Schnee aber überall mehr. In 1500m sind es zwischen ~35cm in den Nockbergen und bis zu 70cm rund um die Zelenitza in den Karawanken oder dem Naßfeld in den Karnischen Alpen. Noch weiter rauf wird die Schneemessung schwieriger, da der teils stürmische Wind den Schnee sehr stark verfrachtet hat. Die 1m Marke wird aber sowohl am Tauernhauptkamm als auch in den südlichen Gebirgsgruppen erst in Höhenlagen von deutlich über 2000m geknackt. In 3000m sind es aktuell fast 150cm.
 
Wie geht es weiter?
Im Süden war's das jetzt bis auf weiteres mit Neuschnee. In den kommenden 10 Tagen ist die Wahrscheinlichkeit für ergiebige Niederschläge südlich des Alpenhauptkamms gering. Die Temperaturen steigen ab Mittwoch wieder an und dürften sich dann im Bereich des langjährigen Mittels bewegen. Oberhalb von rund 1300m bleibt es also weiterhin winterlich.

31.10.2017 Oktoberrückblick = Ramsaurückblick

Über lange Zeit hat sich auf dieser Seite nichts getan, außer der Vortragsankündigung.

Aber dann kam bei traumhaftem Wetter ein schon länger geplanter Urlaub in der Ramsau. Und das schöne Wetter musste für drei herrliche Touren genutzt werden, wobei es eine stete Steigerung gab.

Am ersten Tag ging es dirket von der Ramsau zu den Steinernen Jungfrauen, weiter zur Dachsteinsüdwandhütte und über die Austriahütte zurück in die Ramsau.

Zwei Tage danach war ich dann am Fuße der Dachsteinsüdwand unterwegs. Ziel war das Raucheck, ein herrlicher Aussichtsberg, welcher unverständlicher Weise nicht einmal über einen markierten Weg verfügt.

Abschluss und Krönung war dann eine Tour auf die Scheichenspitze. Da am Berg noch zu viel Schnee lag, war eine Überschreitung dieses Gipfels über den Ramsauer Klettersteig nicht möglich. Aber der Aufstieg über das Guttenberghaus ließ sich, wenn im obersten Bereich auch durch Schnee, gut machen. Die Fernsicht war dann unglaublich. Über 100km reichte der Blick nach Süden mehr als 150km gegen Westen...

25.10.2017 Berglust - Vortragsabend in der AK Klagenfurt

Liebe Bergfreunde! Diesen Mittwoch (25.10.2017) um 18:30 findet in der Arbeiterkammer in Klagenfurt ein Vortragsabend zum Thema Berglust satt. Neben einem Mediziner sowie einem Splitboarder zeige auch ich zahlreiche Fotos von spannenden, schönen, steilen, seltenen und oft begangenen Schitouren zwischen Karawanken und Glockner.

Bitte dringend anmelden:

bibliothek@akktn.at

Bei zu geringer Teilnehmerzahl wird die Veranstaltung abgesagt.

Alle Infos zur Veranstaltung gibt es hier:

https://kaernten.arbeiterkammer.at/service/veranstaltungen/akbibliotheken/Berglust_-_Fit_durch_alle_Jahreszeiten.html

19.10.2017 Berglust - Vortragsabend in der Arbeiterkammer

Die Schitourensaison steht ante portas. Aus diesem Grund gibt es in der AK Mediathek in Villach (Kaiser Josef Platz) am 19.10.2017 um18:30 einen Vortragsabend zum Thema Berglust. Bei freiem Eintritt (bitte Voranmeldung da die Sitzplätze begrenzt sind mediathek@akktn.at) gibt es einige spannende Vorträge. Unter anderem werde auch ich zahlreiche Bilder von den schönsten Schitouren im Süden zeigen. Wer kommenden Donnerstag keine Zeit hat, hat am Mittwoch dem 25.10.2017 um 18:30 in der AK in Klagendfurt nochmals die Möglichkeit den Vortrag zu hören und sehen. Ich würde mich über zahlreiche Besucher freuen.

9.9.2017 Eiskargletschermessung

Nach dem sehr schlechten Gletscherjahr 2015/16 haben wir eigentlich gedacht, viel schlimmer kann es nicht mehr werden. Dann kam aber der sehr schneearme Winter 2016/17 und der warme Sommer 2017 und es kam doch noch schlimmer. Nach den sieben fetten Jahren (2008-2014) geht es jetzt seit 3 Jahren beständig bergab. Mittlerweile ist der Gletscher in seiner Gesamtfläche wieder kleiner als 2007 und auch an Masse hat er in den letzten 3 Jahren markant verloren. Allein heuer im Sommer sind über 2 m Eis abgeschmolzen.

Fazit: 2016/17 war höchstwahrscheinlich das gletscherabträglichste Jahr seit Beginn der jährlichen Messungen im Jahr 1992.

Jetzt kann es dann wohl wirklich nur mehr bergauf gehen, oder?

Der Anfang - mit 20-30cm Septemberschnee - wäre schon einmal gemacht, wenngleich die Neuschneemengen im Eiskar zur Monatsmitte leider deutlich geringer ausgefallen sind als z.B. in den Julischen Alpen.

29.8 und 31.8.2017 Mallnock und Dobratsch

Mit der Zeit werden für die einen die erklommenen Berge kleiner und für die anderen größer. Unter diesem Motto standen zwei gemütliche Bergtouren Ende August. Der Mallnock lässt sich mit Gondelbahnunterstützung sehr gemütlich besteigen und der Dobratsch via Jägersteig ist sowieso immer ein Genuss. Der Jägersteig hat aktuell aber zwei abgesessene Stellen. Hier gilt es vorsichtig zu sein, besonders wenn man mit ungeübten Personen oder Kindern unterwegs ist.

7. und 8.8.2017 Säulkopf und Weißspitze in der Venedigergruppe

Eigentlich hätte es ja eine Klettertour in den Karnischen Alpen werden sollen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So wurde es eine 2- Tagestour am Venediger Höhenweg. Vom Virgental aus ging es zur Bonn-Matreier Hütte und weiter auf den Säulkopf. Dort waren wir noch für Sekunden über dem Hochnebel. Der Versuch, mit einer Besteigung des Hohen Eichhams doch noch über den Hochnebel zu kommen, scheiterte im Nebel. Am nächsten Tag ging es dann bei strahlendem Sonnenschein über die Eisseehütte auf die Weißspitze. Bis wir den Gipfel erreicht hatten, hatte sich der morgendliche Hochnebel aber schon wieder gehoben und zahlreiche umliegende Berge in Nebel gehüllt. Zumindest ein kurzer Blick war uns auf den Venediger vergönnt. Trotzdem war es eine wunderbare Tour in einer herrlichen landschaftlichen Umgebung.

4.8.2017 Foronon del Buinz und Kastreinspitzen

Wenn der große mit dem kleinen Bruder unterwegs ist, dann ist es für einen von den beiden verdammt anstrengend. Die Aufgabenstellung lautete: Eine schöne Tour (das heißt mindestens 1500 Höhenmeter) in den Juliern zu planen. Aufgrund der Hitze war rasch klar, dass es möglichst hoch hinauf gehen sollte. Also fiel meine Wahl auf den Senterio Merlone, welcher von der Terrarossa bis zur Bärenlahnscharte führt. Der erste Anstieg von der Pecol Alm weg liegt im Schatten und erst kurz vor dem Foronon del Buinz kommt man zum ersten Mal in die Sonne. Bis dahin hat man schon über 1000 Höhenmeter hinter sich. Der Steig selbst führt immer wieder über herrliche Bänder mit tollen Aus- oder Tiefblicken. In der Bärenlahnscharte angelangt ist klar, dass wir auch noch die Kastreinspitzen mitnehmen. Als wir dann zur Moses Scharte absteigen, brennt die Sonne erbarmungslos herunter, deshalb verweigert eine Hälfte der Mannschaft den Weiterweg zum Wischberg und so treten wir den langen Rückweg Richtung Pecol Alm an. Während der große Bruder dort scheinbar top fit ankommt, sind dem kleineren der beiden die mehr als 1800 Höhenmeter und das hohe Marschtempo deutlich anzusehen. Trotzdem war es eine tolle Tour.

29.7.2017 120 Jahre Eiskargletschermessung

Feste muss man feiern wie sie fallen, besonders dann, wenn es sich um Feste zu Ehren eines Gletschers handelt. Denn der aktuelle Sommer führt uns wieder einmal vor Augen, dass das ewige Eis kein solches ist. Mit zahlreichen Freunden und Wegbegleitern wurde Ende Juli das 120-jährige Messjubiläum am südlichen Gletscher Österreichs gefeiert. 1897 legte der italienische Geograf Olinto Marinelli die ersten Messmarken an und im Jahr 2017 wird an einer dieser Marken noch immer die Längenänderung des Eiskars dokumentiert. Das Gletscherhaushaltsjahr 2016/17 wird nach dem schneearmen Winter und dem ausgesprochen warmen Sommer aber wohl eine der negativsten Massenbilanzen der letzten Jahre bringen. Schon jetzt liegt fast kein Altschnee mehr und der noch vor 3 Jahren so positive Anblick des Gletschers hat sich in sein Gegenteil verkehrt. Anfang September gibt es dann bei der jährlichen Längenmessung die genauen Zahlen dieses Jahres.

25.7.2017 Gerlitzen mit dem Rad

Letztes Jahr ging es via Bike'n'hike auf den Mittasgkogel, heuer war schon der Dobratsch dran und jetzt war ich nach vielen Jahren mit dem Mountainbike wieder einmal auf der Gerlitzen. Wer möchte findet im Raum Villach einfach unglaublich viele Möglichkeiten für Outdooraktivitäten.

18.7.2017 Mangart über Via Italiana

Eigentlich wollte ich ja gar nichts unternehmen, aber dann war das Wetter traumhaft schön und es zog mich auf einen etwas höheren Berg. Mit dem Auto ging es über die slowenische Mautstraße (der letzte Kilometer ist auf eigene Gefahr zu befahren) bis auf 2055m Seehöhe. Dann schnell hinunter zum Biwak Nogara und über die Via Italiana luftig aufwärts. Nachdem Ausstieg zum schattigen slowenischen Klettersteig gequert und über diesen auf den Gipfel. Oben machten sich dann schon Quellwolken bemerkbar, der Mangart stand aber über den Dingen, sprich Wolken. Seit fast 10 Jahren war ich nun nicht mehr auf diesem herrlichen Gipfel, zum letzten Mal waren wir am 18.10.2008 bei strahlendem Sonnenschein oben und das, obwohl wenige Tage zuvor die Sonne vom Himmel gefallen war...

12.7.2017 Curtisson

Manchmal müssen es nicht die höchsten Gipfel oder die längsten Touren sein. Manchmal reichen die kleineren Berge um unvergessliche Eindrücke zu sammeln. So geschehen am Curtisson. Dieser Gipfel hoch über der Pecol Alm wird manchmal im Winter, viel seltener im Sommer besucht. Dabei ist der Weg dorthin nicht schwierig. Schwindelfrei und trittsicher sollte man schon sein, denn im oberen Bereich geht es auf der einen Seite hunderte Meter senkrecht hinunter und auf der anderen Seite leiten steile Wiesenhänge zur Pecol Alm. Der Tiefblick nach Norden sowie der Einblick in die gewaltige Montasch Westwand sind unglaublich und wer lieber auf den Boden schaut, wird im Hochsommer unzählige Edelweiß finden.

27.6.2017 Mittagskogel via Nordostgrat

Ich unternehme zwar im Moment meist keine großen Touren, aber es gehen sich doch immer wieder schöne Wanderungen aus. Nachdem ich heuer im Winter bereits mit den Schiern am Mittagskkogel unterwegs war und letztes Jahr über den Jepza Sattel und den Westgrat via bike'n'hike hinauf bin, war dieses Mal wieder der Nordostgrat dran. Der Grat selbst ist jedes Mal ein Genuss, besonders die Aussicht hinunter zum Faaker See ist einfach ein Traum. Aber, wer nicht absolut trittsicher und schwindelfrei ist, hat auf dieser alpinen Route nichts verloren.

19.6.2017 Prisank via Fenster-Klettersteig

It's Julier-time. Binnen 14 Tagen war ich nun schon das 3. Mal in den Julischen Alpen unterwegs. Aber wenn es dort halt so schön ist...

Dieses Mal ging es über den Fensterweg auf den Prisank. Dank des schneearmen Winters sind nur mehr 2 kleine Schneefelder zu queren und diese werden bei den aktuellen Temperaturen wohl auch rasch abschmelzen. Außer mir hab ich im Klettersteig nur einen weiblichen Steinbock mit seinen 3 Jungen gesehen, die haben aber für ordentlich Steinschlag gesorgt. Am Hanzasteig sind auch schon Spuren zu sehen, hier würde ich aber ohne Pickel und Steigeisen noch nicht einsteigen.

12.6.2017 Cima del Lago (Raibler Seekopf)

Wie oft fährt man am Weg zum Sella Nevea an der Cima del Lago vorbei, schaut hinauf und wendet sich seinem eigentlich Ziel zu. Dieses Mal sollte es anders sein und der Raibler Seekopf war mein Ziel. Die ersten 800 Höhenmeter sind leider eher öd, steil und mit wenig Aussicht. Oben wird es dann schön und wenn man am Gipfel steht und den See tief unter sich sieht, dann hat man hoffentlich daran gedacht, eine Badehose ins Auto zu legen um nach der Tour die verdiente Abkühlung im See zu genießen!

8.6.2017 Picco di Mezzodi (Julische Alpen)

Vor 6 Jahren war ich das letzte Mal im Val Romana und hab schon wieder vergessen, welch beeindruckender Kessel dieses schuttbedeckte Tal am Ende einrahmt. Im Jahr 2011 ging es auf die Pontanella. Dieses Mal entschied ich mich, auf die andere Seite (Osten) zu steigen. Ein alpiner Steig, der schon am Wegweiser nur für "Experti" empfohlen wird, leitet über die Forc. di Ratece auf den Picco di Mezzodi. Der Steig ist teils recht ausgesetzt, die wenigen Kletterstellen sind aber leicht. Erst knapp unter dem Gipfel mündet der Steig in den Normalweg, der von den Weißenfelser Seen heraufkommt und plötzlich ist es Schluss mit der Einsamkeit. Diese findet man dann aber am weiten Rückweg über den M. Fontanafredda und den Weiler Ortigara zum Ausgangspunkt wieder. In Summe eine tolle Tour in atemberaubender Umgebung.

28.5.2017 Frühjahrsbegehung am Eiskargletscher in den Karnischen Alpen

Seit dem Winter 2013/14 will der Winter südlich des Alpenhauptkamms nicht mehr so richtig in Fahrt kommen. Das Winterhalbjahr 2016/17 war nun bereits das Dritte in Folge mit unterdurchschnittlichen Schneemengen. Besonders deutlich spürt dies der südlichste Gletscher Österreichs. Das Eiskar liegt in einer schattigen Karmulde eingebettet in der mächtigen Nordwand der Kellerwand und dieser kleine Gletscher lebt von starken Schneefällen und darauffolgenden Lawinen. Bleiben die Schneefälle aus, fehlen auch die Lawinen und so war es auch heuer wieder. Erst Ende April kam es zum einzigen wirklichen Starkschneefallereignis in den Karnischen Alpen. Dadurch liegt die mittlere Schneehöhe Ende Mai 2017 bei nur 3,7m und damit um rund 1m unter dem Mittel der letzten Jahre. Die geringen Winterrücklagen lassen für heuer wieder ein Jahr mit deutlichem Gletscherrückgang erwarten.

18.5.2017 Johannisberg

Mut kann man sich nicht erkaufen und das oftmals nötige Glück auch nicht. Seit zwei Monaten hatten wir den 18.5.2017 als Termin fixiert, um unserem Senior den Wunsch zu erfüllen auf den Johannisberg zu gehen. An den Tagen vor der Tour kamen aber Zweifel auf: Hochnebelobergrenze und Temperaturen zu hoch. Ich entscheide mich aber trotzdem zur Durchführung der Tour und wir werden belohnt. Der Hochnebel verzieht sich mit unserer Ankunft auf der Franz-Josefs-Höhe und die kommenden sieben Stunden werden wir von strahlendem Sonnenschein begleitet. Das Ambiente ist gewaltig und die Abfahrt im oberen Teil perfekt, weiter unten dann weich, aber nicht bodenlos. In Summe hätten wir es von der Schneelage, den Verhältnissen und dem Wetter nicht besser erwischen können.

10.4.2017 Mountainbiketour auf den Petelin

Normalerweise plant man Anfang April ja eher noch schöne Firntouren. Im Jahr 2017 ist aber alles anders. Der 10.4.2017 bringt im Raum Villach den ersten Sommertag (Tageshöchstwert über 25°C) und ist damit bestens für eine MTB-Tour geeignet. Und wieder einmal muss festgestellt werden, dass man rund um Villach und den Faaker See einfach geniale Runden findet. In ständigem Auf und Ab ohne längere Asphaltabschnitte geht es bis auf den Petelin (802m), eine Erhebung knapp östlich des Faaker Sees.

9.4.2017 Bike'n'hike auf den Dobratsch

Nachem ich letztes Jahr den Mittagskogel von Villach aus mit dem Rad und zu Fuß erklommen habe, war jetzt der Dobratsch dran. Mit dem Rad ging es über die Villacher Alpenstraße bis auf die Roßtratten. Von dort via Jägersteig auf den Gipfel und über den Normalweg zurück zum Rad. Die Abfahrt erfolgte dann aus Zeitgründen einfach über die Alpenstraße. Mit Bike'n'hike kann man bei passender Kondition schon beachtliche Ziele erreichen, vielleicht folgen ja noch ein paar Berge...

Deprimierend übrigens die Schneelage. Aktuell kommt man am Jägersteig fast schon ohne Schneekontakt aus.

15.3.2017 Mittagskogel via Ostflanke

Seit Wochen war es ruhig auf der Berg- und Schitourenseite. Mitte März war es endlich so weit und ich kam zur ersten Schitour im Kalenderjahr 2017. Die Schneelage ist ja in diesem Winter in den Südalpen nicht so berauschend, trotzdem findet man eine Vielzahl an Schitourenmöglichkeiten. Nachdem ich im Winter noch nie über die Ostseite auf den Mittagskogel gestiegen bin, wurde diese Tour für heute ausgewählt. Mit dem Auto ging es fast bis auf 1000m, wo wir schließlich auf dem Eis hängen geblieben sind. Von dort ging es aber schon mit den Schiern los. Der Forstweg war perfekt zu gehen, im Wald selbst liegt unterhalb von 1200m aber fast kein Schnee. Die Grabenquerungen nach der Bertahütte hinauf zu den freien Osthängen waren aufgrund der eher geringen Schneelage recht mühsam, aber in Summe ganz gut machbar. Am Gipfel angekommen hat man dann dieses herrliche Panorama mit dem Faaker See tief im Tal. Die Abfahrt war anspruchsvoll, denn die Schneearten wechselten oben rasch. Weiter unten gab es tiefen Firn.

In Summe würde ich sagen, einmal muss man diese Schitour gemacht haben. Für ein zweites Mal müssen die Verhältnisse aber perfekt sein, sonst quält man sich nicht durch zahlreiche Gräben und nimmt 500 Höhnenmeter Forststraße in Kauf, "nur" um oben 400 "schöne" Höhenmeter zu haben und die herrliche Aussicht zu genießen.

27.1.2017 100km Eisschnelllaufmarathon am Weißensee

Zum zweiten Mal nach 2015 nahm ich heuer an einem Eisschnelllaufmarathon am Weißensee teil. Da sich der Trainingsaufwand in Grenzen gehalten hatte, blieb es aber wie schon vor zwei Jahren "nur" beim 100er. Mehr als 1000 Sportler machten sich um 7h bei -15°C auf den Weg, der Wurm an Eisschnelläufern war mehrere Kilometer lang. Unser Ziel die 100km mit einem Schnitt von 30km/h zu absolvieren, haben wir zwar knapp verpasst, trotzdem war es ein toller Wettkampf und wer weiß, vielleicht geht es ja schon nächstes Jahr über die 200km...

Eisschnelllaufmarathon am Weißensee
Eisschnelllaufmarathon am Weißensee

17.1.2017 Schnell unterwegs am Eis

Mittlerweile hat es zwischen Naßfeld, Gerlitzen und Karawanken wohl 15 bis 40cm Neuschnee gegeben. Aufgrund der fehlenden Unterlage sind aber weiterhin meist nur wenige "Forstwegschitouren" möglich. Mich stört das nicht, so kann ich wenigsten in aller Ruhe für den Eisschnelllaufmarathon trainieren. Heute ging's am Pressegger See "rund". Die Bahn dort wird von der Stadtgemeinde Hermagor geräumt und ist in gutem Zustand. Leider ist die Bahn etwas schmal, zwischen 9 und 10h unter der Woche hat das aber nicht gestört, denn außer mir zog nur eine weitere Person ihre Runden auf der 2km langen Schleife.

Eisschnelllaufen am Presegger See
Eisschnelllaufen am Presegger See

7.1.2017 Es herrscht Eiszeit

Schnee gibt es südlich des Alpenhauptkamms bekanntlich ja keinen, dafür kann man auf zahlreichen Seen teils herrliches Spiegeleis genießen. Deshalb habe ich mich entschlossen, heuer wieder bei einem Marathon der Alternativen 11-Städte Tour am Weißensee teilzunehmen. Danke dem Intersport Alpensport in Techendorf am Weißensee für die Unterstützung!

24.12.2016 Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Die Berg- und Schitourenseite wünscht allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

14.11.2016 Ogrisalm Kosmatitza

Die Berge sind alle winterlich weiß, wirklich viel Schnee liegt aber in den tieferen Lagen meist noch nicht und Pistenschitouren sind irgendwie nicht so mein Ding. Die Karawanken haben in der Nacht auf Samstag jedoch 20-30cm Neuschnee abbekommen. Also doch eine Schitour, nur wohin? Die Antwort liefert der Senior: Ogrisalm. Gesagt, getan und so geht es vom Bodenbauer weg durch eine traumhafte Winterlandschaft auf die Ogrisalm und die Kosmatitza. Ein wirklich gelungener Schitourenauftakt. Wer abseits des Forstwegs unterwegs ist, braucht noch "Stanaschi", aber wozu hat man sie denn? Wann wohl die nächste Schitour folgen wird....?

29.10.2016 Bertahütte

Nach über 5-wöchiger Pause ging es nun endlich wieder einmal in die Berge. Ziel war dieses Mal die Bertahütte am Fuße des Mittagskogels. Bei herrlichem Herbstwetter konnten wir diese kleine Wanderung in vollen Zügen genießen. Die Lärchen erstrahlten in herrlichem Gelb und die Fernsicht war wunderbar. Jedem der in den nächsten Tagen Zeit hat, kann nur empfohlen werden eine Wanderung zu unternehmen.

 

22.9.2016 Polinik (Kreuzeckgruppe)

Der Polinik, der höchste Berg der Kreuzeckgruppe, fehlte in meinem Tourenbuch noch. Sechs lange Jahre ist es her, dass ich im Zuge einer herrlichen Kreuzeckrundtour fast auch auf diesen Gipfel gekommen wäre. Damals habe ich mir gesagt, dass die Berge nicht weglaufen und ich schon einmal wiederkommen würde. Jetzt war es also so weit. Dieses Mal erreichten wir den Gipfel von Norden her über die schön gelegene Polinikhütte. Und wenn man dann am Gipfel steht, bekommt man gleich wieder Lust noch länger durch diese wunderschöne Gebirgsgruppe zu wandern...

15. und 16.9.2016 Lienzer Dolomiten: Laserzwand, Große Sandspitze und Seekofel

Wie schon in den letzten Jahren ging es auch heuer im Sommer wieder für zwei Tage in die Lienzer Dolomiten. Vor einer nahenden Front sollte das Wetter genutzt werden. Somit ging es am ersten Tag über den Laserzwandklettersteig auf den gleichnamigen Gipfel und von dort über den Panoramaklettersteig bis zur Großen Sandspitze. Von dort erfolgte der Abstieg zur Karlsbader Hütte, wo ein gemütlicher Hüttennachmittag und -abend folgte. Am nächsten Morgen ging es bei traumhaftem Wetter über einen weiteren Klettersteig auf den Seekofel. Dieser Gipfel bietet ein fantastisches Panorama in alle Himmelsrichtungen. Der Abstieg erfolgte dann zurück hinunter zum Parkplatz bei der Dolomitenhütte. Binnen weniger Stunden bin ich mehr Klettersteighöhenmeter als in den letzten Jahren zusammen gegangen. In Summe war es ein kompakter und äußerst lohnender Ausflug in die Lienzer Dolomiten.

3.9.2016 Eiskargletschermessung

Wie schon üblich ging es auch heuer wieder Anfang September zur jährlichen Gletschermessung am südlichsten Gletscher Österreichs, dem Eiskar in den Karnischen Alpen. Die Begehungen im Sommer 2016 ließen ja schon nichts Gutes erahnen und so kam es dann auch. Wie schon im September 2015 fand sich heuer ebenfalls kein Winterschnee mehr am Gletscher, ein Längen- und Massenverlust war die logische Konsequenz. Nach dem positiven Rekordjahr 2013/14 folgten nun also zwei äußerst gletscherabträgliche Haushaltsjahre (2014-2016). Bleibt zu hoffen, dass nach diesem extrem warmen September nun bald der Winter einkehrt und in den Karnischen Alpen wieder viel Schnee abladet. Soll das Eiskar noch lange bestehen bleiben, braucht es jetzt einfach immer schneereiche Winter.

25.8.2016 Raggaschlucht

Als Kontrastprogramm zum MTB-Downhill musste etwas Ruhigeres her. Geworden ist es eine Wanderung durch die beeindruckende Raggaschlucht. Von außen unscheinbar, innendrinnen wandert man aber knapp über dem Wasser durch eine senkrechte Schlucht.

24.8.2016 MTB-Downhill über den Kriegssteig zum Sella Nevea

Zum ersten Mal habe ich mich zu einer Moutainbike-Downhill-Tour überreden lassen. Naja, was soll  ich sagen. Ich hätte auch ein Downhillrad verwenden sollen. Mit der Gondel ging es zunächst vom Sella Nevea zum Rif. Gilberti und dann zu Fuß bis zur Bergstation der Schwebegondel. Die Abfahrt erfolgte über den Kriegssteig, für einen erfahrenen Downhiller auf einem Fully kein Problem. Für mich und meine Hardtail aber eine mehr als große Herausforderung. Lässig war es aber trotzdem, wenngleich ich wohl eher bei den etwas gemütlicheren Touren bleiben werde...

13.8.2016 Jalovec

Seit langer Zeit schon habe ich den Wunsch in mir getragen endlich einmal das Matterhorn der Julier zu besteigen und endlich sollte dieser Wunsch in Erfüllung gehen. Aber ganz so einfach war es dann auch wieder nicht. Beim Start in Planica stellt einer meiner beiden Begleiter fest, dass seine Bergschuhe zu Hause geblieben waren. Erste Frage: Kann man den Jalovec auch mit Turnschuhen erklimmen? Zumindest kann man es probieren. Am Weg zum Tamar Haus fällt mir auf, dass ich meine Jause zu Hause vergessen hatte, aber zumindest eine süße Stärkung und genug Flüssigkeit hatte ich mit, also weiter. Kurz vorm Einstieg zum Klettersteig unter der Jalovška škrbina hatte der zweite "bebergschuhte" Begleiter genug. Ihm ist der Gschröfhaufen" nicht geheuer. Also ging es zu zweit weiter Richtung Gipfel, welchen wir dann auch ohne Probleme erreichten. Kurz vor dem Erklimmen des höchsten Punktes war uns sogar ein kurzer Blick zum Meer vergönnt. Der Weg zurück ins Tal ist lange, aber das beim Tamar Haus deponierte Mountainbike und ein Laško pivo erleichterten den Rückweg nach Planica ungemein. Fazit: Lange Tour durch viel Geschröf, aber trotzdem schön.

8.8.2016 Vom Jepza Sattel zum Techantinger Mittagskogel

Wieder hatte ich die Möglichkeit einen Vormittag am Berg zu verbringen und auch das Glück, dass erstens das Wetter schön und zweitens ein netter Begleiter parat stand. So ging es flotten Schrittes auf den Jepza Sattel und dann über den Grenzkamm zum Schwarzkogel. Von dort weiter über den Mallestiger zum Techantinger Mittagskogel und schließlich über die Blekowaalm hinunter nach Korpitsch, wo wir ein zweites Auto deponiert hatten. Es ist einfach super, wenn man solch lässige Touren machen und dann zu Mittag schon wieder zu Hause das Essen genießen kann.

4.8.2016 Oisternig über die Aussicht

Stabile Tage sind in diesem Sommer ja eher selten. Also habe ich einen dieser Tage genutzt um zumindest eine kleine Wanderung zu machen. Aber klein liegt immer im Auge des Betrachters und für meine Begleiterin war es ihre bisher "alpinste" Tour. Die Aussicht vom Oisternig in die nahen Julier ist immer wieder herrlich und bei beiden Wanderern war die Freude nach dem Erreichen des Ausgangspunktes (Feistritzer Alm) groß.

Während wir die Julier betrachten, betrachtet der Sonnenhut uns :-)
Während wir die Julier betrachten, betrachtet der Sonnenhut uns :-)

27.7.2016   3. Eiskarbegehung

Fast exakt einen Monat nach dem zweiten Besuch am südlichsten Gletscher Österreichs machte sich ein Teil der Gletscherknechte wieder auf in die Kellerwand um den Schneerückgang in diesem Sommer zu dokumentieren. Und eines gleich vorweg: Im Vergleich zu den Hochlagen der Tauern muss sich dieser kleine Gletscher nicht verstecken. Nahm die Schneehöhe am Hohen Sonnblick im Juli um etwa 180cm ab, so reduzierte sich die Schneemächtigkeit im selben Zeitraum im fast 1000 Höhenmeter tiefer gelegenen Eiskar "nur" um 200-250cm. Der Juli brachte trotz der überdurchschnittlichen Temperaturen eine unterdurchschnittliche Schneeschmelze. Dies dürfte auf die reichliche Bewölkung in diesem Monat zurückzuführen sein. Noch liegen rund 50% des Gletschers unter Schnee, aber die Schneehöhe beträgt meist nur mehr 0,5 bis 3,5m. Dadurch werden bis zum Herbst fast alle Rücklagen des Winters abgeschmolzen sein und der Gletscher noch an Länge und Masse verlieren.

23.07.2016 Bike 'n' hike auf den Mittagskogel (via Jepza Sattel und Westgrat)

Seit Wochen plane ich den Mittagskogel von Villach aus ohne Auto zu besteigen und heute hat es endlich geklappt. Zunächst ging es mit dem Rad über Finkenstein auf den Jepza Sattel bzw. zur ehemaligen Annahütte. Dort angelangt wurde das Schuhwerk gewechselt und das nächste Ziel war via Westflanke der Mittagskogel. Nachdem ich noch etwas Zeit bis zum Mittagessen hatte, entschloss ich mich nach dem Abstieg zur ehem. Annahütte mit dem Rad auf die slowenische Seite abzufahren und den Rückweg über Kranjska Gora und den Wurzenpass anzutreten. Bis Podkoren (am Südfuß des Wurzenpasses) war dies auch keine schlechte Idee, denn der Radweg D2 entlang der Save fährt sich wunderbar und ist auch sehr stark frequentiert. Auf den Wurzen hinauf büste ich dann aber für all meine Sünden. Die schon knapp 1800 zurückgelegten Höhenmeter spürte ich bei jedem Tritt, der Urlauberverkehr brauste an mir vorbei und ich konnte kaum mehr einen schnellen Tritt machen. Umso größer die Freude, als ich die Passhöhe erreichte. Zum Schluss galt es natürlich noch zurück nach Villach zu fahren, aber auch das schaffte ich noch. In Summe macht man bei dieser Runde etwa 2000 Höhenmeter und fast 70 Längenkilometer.

28.6.2016 Zweite Eiskarbegehung im Jahr 2016

Fast exakt einen Monat nach der Frühjahrsbegehung waren wir Ende Juni wieder am südlichsten Gletscher Österreichs unterwegs. Der Juni verlief zwar mild aber nicht extrem warm. Dadurch und durch die unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer hielt sich die Schneeschmelze in diesem Monat in Grenzen. Aufgrund der geringen Winterschneefälle ist aber zu erwarten, dass weite Teile des Gletschers bis Ende Juli ausapern werden und wir im Herbst einen Längenrückgang beim Gletscher in der Kellerwand werden messen "müssen".

23.6.2016 Brandjochkreuz (Innbsburck, Karwendel)

Was macht man, wenn man um 10:30 in Innsbruck einen Termin hat und bereits am Vorabend anreisen muss? Richtig, man packt die Bergsachen mit ein und macht noch vor dem Termin eine "kleine" Tour. Da ich aber in letzter Zeit selten nach Innsbruck kam, wurde aus der kleinen Tour eine etwas größere. Von der Stadt ging es um 4:45 los mit dem von der Innsbrucker Verwandschaft geborgten Mountainbike, hinauf Richtung Nordkette - vorbei am Höttinger Bild - bis auf knapp über 1200m. Dann zu Fuß im hochfrequenten Pulsbereich weitere 1000 Höhenmeter aufwärts bis zum Brandjochkreuz. Nach einer kurzen Gipfelrast ging es die ganzen 1700 Höhenmeter wieder zurück ins Tal. Dort genüsslich unter die Dusche, dann zum Frühstücksbuffet im Hotel und schließlich stressfrei 30min vor der Zeit zum Termin.

Fazit: Leider geil, aber leider auch verdammt anstrengend.

7.6.2016 Finsterbach Wasserfälle

Klein aber fein, unter dieses Motto könnte man den Ausflug zu den Finsterbachwasserfällen in Sattendorf stellen. Der Finsterbach selbst ist zwar kein reisender Gebirgsbach, seine drei 20 bis 30m hohen Wasserfälle sind aber wirklich einen Besuch wert. Wo sonst findet man im Großraum Villach so hohe Wasserfälle, welche auf gut erschlossenem Weg in kurzer Zeit erreicht werden können?

29.5.2016 Frühjahrsbegehung am Eiskargletscher in den Karnischen Alpen

Wie fast jedes Jahr erfolgt die erste Begehung des Eiskargletschers in den Karnischen Alpen auch heuer wieder Ende Mai. Der Winter 2015/16 war ja über weite Strecken extrem trocken verlaufen und hatte erst ab Feber nennenswerte Niederschläge in den Karnischen Alpen gebracht. Dafür verlief der Mai "endlich" einmal relativ kühl. Das Fazit aus diesem Winter. Es liegen im Eiskar im Mittel zwar 4,4m Schnee (knapp unterdurchschnittlich), dieser Schnee ist aber deutlich weniger dicht als in anderen Jahren, da einfach die frühwinterlichen Schneefälle gefehlt haben. Hoffnung auf ein in Summe nicht ganz so negatives Jahr macht die Saisonprognose für den Sommer 2016, welche "nur" von durchschnittlichen Temperaturen ausgeht, wodurch sich die Schnee- und Eisschmelze in Grenze halten könnte.

21.5.2016 Dobratsch

Welch ein Glück, wenn man bei traumhaftem Wetter zu einer Geburtstagstour eingeladen wird. Ziel war der Dobratsch und der gesamte Auf- und Abstieg war einfach ein Genuss. Noch liegt oben am Weg ein wenig Schnee, aber alles problemlos zu gehen. Nach der nächsten Wärmeperiode kommt man dann auch trockenen Fußes bis auf den Gipfel.

Während des Aufstiegs auf den Dobratsch Blick in die winterlichen Julier (links Jalovec, rechts Mangart)
Während des Aufstiegs auf den Dobratsch Blick in die winterlichen Julier (links Jalovec, rechts Mangart)

19.5.2016 Weinland Kärnten

Die vollmundigen Seiten des Klimawandels

Unter diesem Titel findet diesen Donnerstag (19.5.2016) um 19:30 in der Alpe-Adria-Mediathek in Villach ein Vortragsabend statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. So manch ein Bergfan soll ja dem Wein auch nicht abgeneigt sein. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kostenlose Voranmeldung gebeten.

16.5.2016 Sella Ursic

Endlich wieder einmal kalte Pfingsten und noch genug Schnee um auch in der Nähe Schitouren machen zu können. Vom Sella Nevea weg heißt es zunächst zwar etwa 20min über die Piste Schi tragen, dann geht es aber los und oben herrscht noch tiefer Winter. Die Verhältnisse sind nicht schlecht, wenngleich es heute keinen perfekten Firn gab, aber der Schnee war gut zu fahren. In Summe eine absolut lohnende Tour und nachdem die Gondel jetzt nicht mehr fährt finden sich nur wenige Leute in dieser grandiosen Umgebung!

Blick vom Rif. Gilberti zum Sella Bila Pec
Blick vom Rif. Gilberti zum Sella Bila Pec

6.5.2016 Mountainbiketour Heiligengeist - Weißenbachgraben

Irgendwie ist es schon lustig, wenn man Touren, sei es jetzt Berg-, Schi- oder Mountainbiketouren nach Jahren wieder einmal durchführt. So ging es mir letztens bei der Fahrt durch den Weißenbachgraben, welchen ich vor gut 15 Jahren das letzte Mal gefahren bin. Tolles Erlebnis, wenngleich im Moment durch Schneebruch wiederholt Bäume über dem Weg liegen.

30.4.2016 Begunjščica

Eigentlich hatte ich den Valentin Gletscherlauf fix eingeplant. Ein Freund hat mich dann aber doch dazu überredet in den Karawanken auf Pulversuche zu gehen. Wir stiegen also vom Loiblpass auf slowenischer Seite durch das schattige Nordkar auf die Begunjščica und dort fanden wir, was wir erhofft hatten: super Pulverschnee und das am 30. April. Bei wolkenlosem Wetter standen wir schon um 8h am Gipfel und kurze Zeit später genossen wir eine fantastische Abfahrt. Erst unterhalb von etwa 1350m war es mit dem Pulver vorbei, man konnte aber mit den Schiern noch bis zum Parkplatz abfahren.

29.4.2016 Valentingletscherlauf steht bevor

Morgen findet der Valentin Gletscherlauf statt. Die letzten Schneefälle haben auch in den Karnischen Alpen nochmals ordentlich Schnee abgeladen. Hier findet ihr die letzten News. Ganz neben bei, das Wetter dürfte heuer auch wieder passen.

http://www.bergrettung-koetschach.at/category/blog

25.4.2016 Berg- und Schitourenseite goes mountainbiking

In den letzten Monaten wurde es auf der Berg- und Schitourenseite in Bezug auf neue Berg- oder Schitouren etwas ruhiger, da mein Zeitbudget einfach kleiner wurde. Ganz untätig war ich dann aber doch nicht und so entstand für Mountainbiker/innen eine kleine Tourenübersicht für den Großraum Villach (meist leicht- mittel), welche in weiterer Folge langsam erweitert wird.

Jede/r Mountainbiker/in muss sich leider bewusst sein, dass in Österreich Mountainbiken generell auf allen Forst- und Wanderwegen gesetzlich verboten ist, ausgenommen sind dafür ausdrücklich freigegebene Mountainbike-Strecken. Die Grundlage für dieses Verbot ist das Forstgesetz aus dem Jahre 1975.

18.4.2016 Eiskar groß in den Medien

Manchmal wird man einfach überrascht. Seit Jahren ist der Eiskargletscher in den Karnischen Alpen stationär und immer wieder gab es in den letzten Jahren dazu schon Interviews in Radio Kärnten. Dieses Mal wurde das Interview aber auch als News-Beitrag niedergeschrieben und auf kaernten.orf.at veröffentlicht. Scheinbar hat der südlichste Gletscher Österreichs dieses Mal den Zahn der Zeit getroffen, denn der Beitrag schaffte es bis auf die Startseite von ORF.ON und das sogar mit Bild. Zehntausende User haben diesen Bericht gelesen und immerhin 1500 Personen sind noch dem Link zur Berg- und Schitourenseite gefolgt um sich hier weiter über das Eiskar zu informieren.

15.4.2016 Großzirknitzscharte

Schon vor zwei Wochen wollten wir ins Zirknitztal, damals hat uns der stürmische Wind abgeschreckt. Dieses Mal haben wir es aber durchgezogen, wenngleich das Wetter neuerlich nicht wirklich perfekt war, denn schon bald sollten tagsüber Wolken aufziehen und Wind aufkommen. Tja, die Wolken waren schon um 7h in der Früh da, trotzdem kamen wir nebelfrei bis auf die Scharte, von wo uns der starke Südwind aber bald wieder vertrieb. Bei der Abfahrt fanden wir dann auf über 500 Höhenmetern sehr guten Pulver vor, unten war es teils leicht aufgefirnt und mit nur kurzen Abschnallphasen ging es bis zum Auto zurück. Fazit: Wetter so lala, Schnee sehr gut.

3.4.2016 Hochstuhl via Grüne Ries

Fast auf den Tag genau vor 10 Jahren war ich das letzte Mal diese Schitour und eigentlich wollten wir heute in die Hohen Tauern und nicht in die Karawanken. Sturmspitzen von 90km/h am Sonnblick in den frühen Morgenstunden haben aber alle Pläne über den Haufen geworfen und kurzer Hand haben wir uns trotz der hohen Temperaturen für die niedrigen Karawanken entschieden. Und es sollte keine Fehlentscheidung sein. Bei durchwegs guten Verhältnissen ging es mit nur 2x Abschnallen (einmal zu Beginn und einmal am Grat) von der Stouhütte weg bis auf den Hochstuhlgipfel. Schnee liegt noch genug, Kosiak und Weinasch sind aktuell machbar, zweiterer aber wohl nicht mehr lange, da die Ausstiegsrinnen schon recht schmal sind. Im Vergleich zu 2006 liegt im Moment deutlich weniger Schnee, der milde und trockene März hat schon ganze Arbeit geleistet.

Blick zum Kosiak beim Auftsieg auf den Hochstuhl am 3.4.2016
Blick zum Kosiak beim Auftsieg auf den Hochstuhl am 3.4.2016

20.3.2016 Foronon del Buinz

Vor über 8 Jahren sind wir einmal diese herrliche Tour bei grässlichen Verhältnissen gegangen. Die aktuell perfekten Firnverhältnisse haben uns nun wieder an diesen tollen Berg geführt. In den Juliern gibt es wohl kaum eine Schitour, welche so weit hinauf führt bzw. wo man bei passender Schneelage (so wie heuer) unmittelbar vom Gipfel in über 2500m Seehöhe abfahren kann, ohne auch nur einmal abzuschnallen. Beim Aufstieg in der steilen Flanke sollte man aber psychisch und physisch gut drauf sein, denn Fehler darf man sich hier keinen erlauben. Das Gipfelerlebnis sowie die Abfahrt bei perfektem Firn (kurz vor 10:30) waren einfach traumhaft. Jetzt bin ich mit diesem Berg quitt! :-)

12.3.2016 Seemannwand (Pöllatal)

Schön langsam kommt die Schitourensaison ja im wahrsten Sinn des Wortes auf Touren. Trotz der mäßigen Wetterbedingungen zog es uns dieses Mal wieder weiter hinauf und zwar auf die 2822m hohe Seemannwand hoch überm Lasörn-Kessel (Pöllatal). Auf der Suche nach Pulver wurden wir bei dieser langen aber nicht sonderlich schweren Tour fündig. Aussicht und Sonnenschein mussten wir uns aber dazudenken. In Summe aber trotzdem ein schöne Unternehmung, die dank einiger schöner Pulverhänge, jeder in unserer Gruppe mit einem Lächeln abschloss.

4.3.2016 Dobratsch

Nachdem sich der Winter im Feber sowie auch im März so richtig ins Zeug legt, konnten wir einen der wenigen schönen Tage nutzen und warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Also waren wir unter 100 anderen Schitourengeher am Dobratsch unterwegs. Es war herrlich wieder einmal am Hausberg unterwegs zu sein.

Abfahrt am Dobratsch durch den Lärchenwald
Abfahrt am Dobratsch durch den Lärchenwald

20.2.2016 Millstätter Alm

Endlich gibt es in Kärnten genug Schnee für Schitouren und endlich hatte ich einmal Zeit etwas zu unternehmen. Die Lawinengefahr war aber nicht ganz ohne, somit wählten wir eine ruhige Genussschitour fernab von den Völkerwanderungen. Ziel war die Millstätter Alm von Norden her. Beim Ausgangspunkt etwas unterhalb des Magnesitbergwerks in der Nähe von Kaning lag schon genug Schnee und je höher wir stiegen, desto besser wurde die Schneelage. Es galt den gesamten Weg hinauf zum Kamm zu spuren, denn außer uns war hier niemand unterwegs. Die Landschaft traumhaft verschneit und nur ein paar Wildspuren durchzogen die jungfräulichen Bergwiesen. Der Schnee war teils pulvrig teils mit Harschdeckel. In Summe war es eine traumhafte Tour.

13.2.2016 Winter für einen Tag!

Über Nacht hat es bis in Klagenfurter Becken geschneit. Am meisten Neuschnee gab es neuerlich in den Karawanken mit 20 bis 35cm. Damit liegt jetzt auch in tieferen Lagen genug Schnee um die klassischen Karawankentouren zu machen. Aber, leider kommt schon morgen (Sonntag) von Süden wieder Schlechtwetter und die Schneefallgrenze steigt voraussichtlich über 1000m. Die 30-40cm in 1000m Höhe in den Karawanken sollten den Regen jedoch verkraften. Wirklich stabiles Schitourenwetter kommt in nächster Zeit übrigens nicht, dafür gerade an der Südgrenze und hier besonders in den Karawanken immer wieder Neuschnee. Wer morgen Sonntag eine Tour machen möchte, findet in den Nockbergen die besten Wetterbedinungen.

5.2.2016 Kommt jetzt der große Schnee?

Dieser Winter hat sich in Kärnten bisher nicht von seiner schneereichen Seite gezeigt, dabei kann sich besonders der Südosten eigentlich nicht über mangelnden Niederschlag beklagen, aber die Schneefallgrenze lag in den meisten Fällen einfach sehr hoch bzw. die warmen Witterungsphasen haben den wenigen Schnee wieder geschmolzen. Nachdem ein Tief zu Wochenbeginn in den Karawanken rund 20cm Neuschnee gebracht hat, sorgte eine Warmfront in der zweiten Wochenhälfte für 15 bis 35cm im Norden. Jetzt fehlt noch der Südwesten.

Hier kündigt sich ab Sonntagmittag ergiebiger Schneefall an. Wenn alles passt schneit es selbst im Gailtal über 30cm, aber zumindest am Naßfeld sollte es ein halber Meter Neuschnee werden. Jedoch wie so oft bei Italientiefs sind die Unsicherheiten noch sehr groß. Aber das Tief von Sonntag auf Montag ist nicht die letzte Schneehoffnung für den Süden in kommenden 10 Tagen. So, stay tuned...

14.1.2016 Kein Neuschnee in Sicht

Ein Tief über der Adria hat am 11.1.2016 reichlich Niederschlag nach Kärnten gebracht. Am Loiblpass waren es binnen 24h über 140mm Niederschlag, so viel fiel in Kärnten im Jänner noch nie an einem Tag. Leider lag die Schneefallgrenze die längste Zeit um 1900, viel Neuschnee gibt es meist erst im Hochgebirge, denn erst zum Schluss hat es noch bis etwa 600m herab geschneit. Unterhalb von 1000m gibt es aktuell kaum Schnee. Zwischen 1000 und 1500m sind es meist nur 5-15cm, erst darüber wird es langsam mehr. Am meisten Schnee liegt unterhalb von 2000m im Moment in den nördlichen Nockbergen, aber auch dort fehlt halt leider die Unterlage. Und für Schitourenfans kommt jetzt die schlechte Nachricht: In Kärnten sind in den nächsten 10 bis 14 Tage keine ergiebigen Schneefälle zu erwarten. 5-10cm in den Karawanken sowie vielleicht 10-20cm am Tauernhauptkamm sind schon das höchste der Gefühle. Für alle Eislauffans die gute Nachricht. Es wird kalt und möglicherweise frieren der Faaker und Ossiacher See in den kommenden Tagen zu.

29.12.2015 Kein Schnee aber Eis

Das 2015 neigt sich seinem Ende zu und es liegt noch immer kein Schnee. Also heißt es umsatteln und zwar auf's Eis! Denn immer mehr Seen werden offiziell zum Eislaufen freigegeben. Aktuelle (Stand 29.12.2015) ist Eislaufen am Weißensesee, Pressegger See und Aichwaldsee möglich. Aber auch auf vielen kleinen Seen und Teichen kann man schon auf den Kufen über das Eis jagen. Nennenswerten Neuschnee gibt es übrigens auch in den kommenden 10 bis 14 Tagen voraussichtlich nicht.

24.12.2015 Frohe Weihnachten

Was wünscht sich die Berg- und Schitourenseite zu Weihnachten? Schnee, Kälte, Eis,...? In erster Linie einmal Gesundheit, weil ohne Gesundheit geht gar nichts. In diesem Sinne wünsche ich allen Bergsportlern und jenen, die es noch werden wollen, viel Gesundheit und ein ruhiges Weihnachtsfest!

Und jetzt noch ein kurzer Blick zur Wetterentwicklung:

Bis Jahresende tut sich nicht viel, außer, dass am Sonntag oder Montag in höheren Lagen neue Temperaturrekorde erreicht werden könnten.

5.12.2015 Kein Schnee in Sicht, was tun?

Aktuell gibt es außer ein paar Pistentouren ja leider kaum eine Möglichkeit auf eine Schitour. Die Langlaufloipen sind auch noch nicht präpariert, für's Rad ist es aber dann doch schon irgendwie zu kalt. Wie hält man sich fit, um nach den nächsten Schneefällen bei den Schitouren richtig loslegen zu können?

Am besten man schaut bei Chrisport vorbei. Dort gibt es das beste EMS- Training in Kärnten und zusätzlich hat das Team rund um Christoph Greilberger auch ein perfektes Kraft/Kraftausdauer Training entwickelt. Gerade im Herbst nutze auch ich dieses Angebot gerne.

Für alle die dieses Training noch nicht kennen. Unter den ersten 10 Interessenten werden  4 Trainings zum Preis von 2 verlost.

Wer jetzt Lust hat seinen Körper in Form zu bringen meldet sich einfach unter

office@chrisport.at

Betreff: Berg- und Schitourenseite meets Chrisport.

Einsendeschluss ist der 20.12.2015.

Training bei Chrisport....  :-)
Training bei Chrisport.... :-)

19.11.2015 Infoabend Berglust

Liebe Bergsportfreunde! Am Donnerstag (19.11.2015) findet in der Alpe Adria Mediathek in Villach ein Abend für alle Bergsportfreunde statt, der Lust auf den Winter machen soll. Neben Vorträgen von einem Sportmediziner oder Paraolympionike Michael Kurz werde auch ich einen Beitrag gestalten. Da die Platzzahl begrenzt ist bitte um kostenlose Anmeldung unter mediathek@akktn.at .

26.10.2015 Monte Re (Julische Alpen)

Fast jedes Jahr finden sich rund um den Nationalfeiertag oder um Allerheiligen traumhafte Tourenbedingungen, so auch heuer. Wir nutzen das fast wolkenlose Wetter am Nationalfeiertag für die Besteigung eines etwas kleineren aber nicht weniger lohnenden Juliergipfels. Der Monte Re hoch über Cave del Predil bietet traumhafte Einblicke in die Julischen Alpen und herrliche Weitblicke zu den Hohen Tauern.

6.9.2015 Eiskargletschermessung 2015

Wie jedes Jahr ging es auch heuer wieder Anfang September zum südlichsten Gletscher Österreichs, dem Eiskar, um im Auftrag des Alpenvereins die Längenänderung zu messen. Der Winter 2014/15 war ja von Schneearmut geprägt und der Sommer 2015 brachte außergewöhnlich lange Wärmeperioden. Zusammen kann das natürlich nur ein negatives Ergebnis im Eiskar bringen. Im Großen und Ganzen kann man sagen: Das, was letztes Jahr an Masse (Schnee) dazugekommen ist, ist heuer wieder abgeschmolzen. Wie gewonnen so zerronnen! Dafür hat sich aber eine Vermutung bestätigt. Die Umwandlung von Schnee zu Eis dauert im Eiskar nicht -wie an den großen Alpengletscher-10 bis 15 Jahre sondern nur 5-8 Jahre.

Durch das Abschmelzen der Schneerücklagen aus dem Vorjahr kam heuer entlang des Eisrandes etwa 5-8 Jahre alter Firn zum Vorschein, welcher in nur wenigen Dezimetern Tiefe bereits zu Eis umgewandelt war. Damit haben wir heuer amtlich, dass das Eiskar seit 2007 an Ausdehnung zugelegt hat. Allgemein zeigt sich, dass der Westteil des Gletschers "gesund" wirkt, der lawinenfreie Ostteil hingegen einen stark rückschmelzenden Eindruck hinterlässt.

28.8.2015 Korsoka und Kranjska Rinka sowie Vellacher Baba

Einen Tag hatte ich Zeit und diesen galt es zu nutzen, besonders wenn man den weiten Weg bis in die Steiner Alpen antritt. Zum Glück war ich mit einem sehr motivierten Freund unterwegs, welcher für jeden "Blödsinn" zu haben war. Gestartet sind wir im Talschluss der Vellacher Kotschna, dann ging es über den Sanntaler und Seeländer Sattel auf die Koroska Rinka. Von dieser stiegen wir dann noch auf unser Hauptziel die Kranjska Rinka. Anschließend ging es einmal zurück zum Seeländer Sattel. Auf diesem angekommen, nahmen wir noch den Ledinski vrh mit. Auf diesem angekommen lachte uns die Vellacher Baba auch noch an, also auch auf diesen Gipfel und um dann nicht den selben Weg wieder zurückzugehen stiegen wir über den wilden Nordgrat zur Jenkalm und zurück zum Auto ab.

Fazit: Über 2000 Höhenmeter und vier verschiedene Berggipfel bei strahlendem Sonnenschein in einem wilden Gebirgszug. Einfach ein Traumtag!

20.8.2015 Gartnerkofel-Überschreitung

Man muss die Tage nützen heißt es, oder? Gerade bei unsicheren Wetterlagen ist die Tourenplanung etwas schwierig. Also entschied ich mich für einen nicht allzu hohen Gipfel in einer Region, in welcher es am Vortag relativ wenig geregnet hatte. Vom Naßfeld aus ist der Gartnerkofel zur Hochsaison aber kein wirklich lohnendes Ziel, vom Tal aus sieht die Sache schon anders aus. Also geht es zum Eingang der Garnitzenklamm, durch diese hindurch und über die bewirtschaftete Kühweger Alm (sehr nett, verfügt auch über einige Doppelzimmer) hinauf zum Kühweger Törl und die Kammleiten. Dann via Nordwestgrat, welcher selten begangen wird, auf den Gartnerkofel. Bis auf eine kurze Passage rund ums Kühweger Törl ist man vom Tal weg (sofern man früh startet) bis zum Gipfel des Gartnerkofels alleine unterwegs. Dann aber trifft man auf die Massen und lässt sie erst mit dem Abstieg zur Garnitzenalm wieder hinter sich. Der Rückweg zum Ausgangspunkt zieht sich dann etwas und die letzten Meter spürt man dann die rund 1700 Höhenmeter und vielen Wanderkilometer doch deutlich.

11.8.2015 Jochspitze (Hohe Tauern)

Schön langsam kommt wieder etwas Bewegung auf die Berg- und Schitourenseite. Auf Einladung eines Freundes ging es in Maltatal und dort auf die Jochspitze. Dieser 3000er zählt wohl eher zur einsamen Sorte, dafür erlebt man hier Alpinismus pur. Von den etwas mehr als 1400 Höhenmetern, legt man etwa 1200 weglos zurück. Fast 500 Höhenmeter bewegt man sich am Großelendkees und schließlich folgen noch 80 Höhenmeter Gratkletterei, welche es aufgrund ihrer Ausgesetztheit aber durchaus in sich haben. In Summe eine super Tour auf einen tollen Gipfel, welcher aber wohl immer im Schatten seiner Nachbarin, der Hochalm, stehen wird.

3.8.2015 Kleine Gamswiesenspitze Nordostkante (-4)

Endlich geht es wieder einmal in die Berge. Ziel sind dieses Mal die Lienzer Dolomiten und zwar die Kleine Gamswiesenspitze via Nordostgrat. Eine alpine Klettertour im unteren 4. Schwierigkeitsgrad über etwa 8 Seillängen. Als Zugabe gibt es dann auch noch die Große Gamswiesenspitze, diese erreicht man aber relativ leicht.

Fazit, ein Ausflug in die Lienzer Dolomiten ist immer eine Reise wert!

28.7.2015 3. Eiskarbegeung im Jahr 2015

Wie sieht es in diesem heißen Sommer eigentlich im Eiskar aus? Die Antwort ist einfach: traurig. Ohne den Rekordwinter 2013/14 würde der Eiskargletscher heuer so richtig leiden. Die Substanzverluste sind noch überschaubar, jedoch sind im östlichen Gletscherteil binnen eines Monats immerhin 50cm Gletschereis abgeschmolzen und im westlichen Gletscherabschnitt rinnen bei der anhaltenden Hitze pro Woche mindestens 50cm Firn (Schnee aus dem Winter 2013/14) weg. Man könnte sagen: Wie gewonnen (letztes Jahr), so zerronnen (heuer). Der August bleibt heiß -  man kann nur mehr auf einen schneereichen Winter hoffen...

29.6.2015 Pegelservice am Eiskargletscher

Nach fast 7 Jahren ging es heuer Ende Juni wieder mit einem Dampfbohrer zum südlichsten Gletscher Österreichs um einen der damals gebohrten Eispegel zu erneuern. Natürlich wurde auch wieder die Schneehöhe gemessen. Zusammengefasst kann man sagen, dass die aktuellen Verhältnisse sowohl die Schneearmut als auch die milde Witterung dieses Jahres widerspiegeln. Die Schneehöhen liegen deutlich unterm Mittel der letzten Jahre und in manchen Bereichen apern auch schon die Firnreserven des letzten Jahres aus.

28.5.2015 1. Eiskarbegehung

Ende Mai /Anfang Juni ist traditionell die Zeit für die erste Eiskarbegehung nach dem Winter, so auch heuer. Nach dem Rekordwinter 2013/14 konnte ja fast nur eine Enttäuschung folgen und der Winter 2014/15 hatte wahrlich keine Unmengen an Schnee auf Österreichs südlichstem Gletscher abgelagert. Trotzdem konnten wir mit unserer Lawinensonde eine Schneehöhe von bis zu 6,4m messen. Jetzt hofft der Gletschermesser als auch der Gletscherfreund (lieber Herr Kresse, halt dir die Ohren zu!) natürlich auf einen kalten Sommer.

8.5.2015 Petereck

Der klassische Schitourenabschluss ist ja eigentlich nicht der Valentin-Gletscherlauf sondern das Kölnbreinkar. Meist öffnet die Straße zum Kölnbreinspeicher Anfang oder Mitte Mai. So auch heuer und gleich zum erstmöglichen Termin waren wir im Kölnbreinkar unterwegs. Während Karawanen zur Kölnbreinspitze zogen, hatten wir unterhalb des Peterecks unsere Ruhe. Noch liegt genügend Schnee, aber länger als 2 Wochen dürfte es für eine lohnende Schitour nicht mehr reichen. Wer seine Schi also nochmals rausholen will, der sollte dies bald tun.

1.Mai 2015 Valentin-Gletscherlauf

Freunde treffen, unter diesem Motto stand für uns der heurige 45. Valentin-Gletscherlauf. Denn das Wetter war, naja, wie erwartet. Beim Aufstieg blieben wir trocken und erst ganz oben war es windig und kalt. Die Abfahrt war bis knapp vor die Obere Valentinalm sehr gut, die Sichtverhältnisse ok. Normalerweise macht man bei solchen Verhältnissen keine Schitour. Aber wir wollten unsere Freunde von der Bergrettung Kötschach-Mauthen unterstützen und ein paar nette Gespräche gehen sich immer noch aus. Viele Bilder wird es in den kommenden Tagen unter http://www.bergrettung-koetschach.at/category/blog/vgl geben.

Aufstieg zum Valentintörl
Aufstieg zum Valentintörl

24.4.2015 Valentin-Gletscherlauf

In einer Woche ist es wieder so weit und der 45. Valentin-Gletscherlauf geht über die Bühne. Die aktuellen Informationen aus dem Oberen Gailtal klingen vielversprechend. Ab der Oberen Valentinalm liegt genug Schnee und für die Veranstaltung wird man voraussichtlich bis eben dorthin auffahren dürfen. In den letzten 24h hat es in höheren Lagen Oberkärntens verbreitet 30cm Neuschnee gegeben und auch in den kommenden Tagen folgt aus jetztiger Sicht kein markanter Warmlufteinbruch, sodass sich an der Schneelage bis zum "Renntag" nicht allzu viel ändern sollte. Updates zu den Verhältnissen gibt es unter: http://www.bergrettung-koetschach.at/category/blog/vgl

7.4.2015 Der offizielle Gletschermessbericht des OeAV für 2014 ist da!

Wie gewohnt wurde auch heuer Anfang April der Gletscherbericht 2013/14 vom Alpenverein veröffentlicht. Aufgrund der außergewöhnlich guten Schneelage im Herbst 2014 findet das Eiskar trotz seiner geringen Größe heuer überproportonial viel Aufmerksamkeit in diesem Bericht. In der Statistik des OeAV scheint das Eiskar heuer zum 7. Mal in Folge als stationär auf. In der internen Statistik wird aber für das vergangene Gletscherhaushaltsjahr ein Vorstoß vermerkt. Denn die Firnrücklagen der letzten Jahre haben sich teils schon zu Eis umgewandelt und somit zu einer kleinen Vergößerung der Gletscherfläche geführt. Dieser Vorstoß ist aber ein rechnerischer Wert, da der "neue" Eisrand noch unter meterdickem Schnee und Firn liegt. Wer den Messbericht noch nicht gelesen hat findet ihn hier: Eiskarmessung 2014

19.2.2015 Langlaufen

Milde Tage und kalte klare Nächte sorgen dort, wo noch Schnee liegt, aktuell für tolle Langlaufverhältnisse. Wer vormittags die Zeit findet, wird mit schnellen Loipen belohnt. Herrlich im Moment auch die Möglichkeit in der ersten Tageshälfte auf harschigen Wiesen fern ab jeder Loipe zu laufen. Es gibt wohl kaum ein schöneres Langlauferlebnis. Neben den Loipen im Bodental findet man auch noch in Villach bei der Alpenarena sehr gute Bedinungen. Während die Rennloipe rund um die Sprungschanze dank Kunstschneeunterlage sicher noch einige Tage super zu benutzen sein wird, beginnt die flache Wanderloipe aber nun langsam auszuapern. Bis zum Wochenende dürfte es aber schon noch gehen.

21.1.2015 Alternative Elf-Städte-Tour am Weißensee

Wenn wenig Schnee liegt, muss man andere Herausforderungen suchen bzw.es hat mich diese Herausforderung gefunden.

100km Eisschnelllaufmarathon am Weißensee!

In den letzten beiden Wochen schaffte ich gerade zwei Trainingseinheiten mit 25 bzw. knapp über 30km. Aber im Wettkampf ist alles anders. Meiner Unerfahrenheit musste ich jedoch Tribut zollen und teils kilometerlang alleine dem leichten Gegenwind trotzen. Trotzdem gab's in Summe mit nicht ganz 3h40min auf die 100km ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Übrigens, diese Veranstaltung ist wirklich allen sehr zu empfehlen.

Blick auf die Eisschnellläufer am Weißensee
Blick auf die Eisschnellläufer am Weißensee

6.1.2015 Meerblick von der Forca Sopra Poviz

Die aktuelle Schneelage in den Südalpen lässt ja nur wenige lohnende Schitouren zu. Aus diesem Grund wählten wir neuerlich das Gebiet rund um den Sella Nevea, wo man schattseitig die Piste des Schigebiets für eine Abfahrt bis ins Tal nutzen kann. Der Aufstieg über den Kriegssteig ist problemlos machbar. Nur an zwei Stellen empfiehlt es sich die Schier kurz abzuschnallen. Im freien Gelände liegt genug aber nicht viel Schnee. Während ein Aufstieg zur Forca Sopra Medon kaum möglich ist, kann man die Forca Sopra Poviz mit Schiern erreichen. Der Blick nach Süden war an diesem Tag traumhaft. Im Golf von Triest konnte man mit freiem Auge die großen Schiffe erkennen. Mit etwas Zoom schaut das dann so aus:

Blick von der Forca Sopra Poviz zum Golf von Triest
Blick von der Forca Sopra Poviz zum Golf von Triest

21.12.2014 Sella Prevala bzw. Škrbina pod Prestreljenikom

Geburtstagswünsche schlägt man bekanntlich ungern aus. So ging es auf Wunsch eines lieben Bekannten trotz magerer Schneelage zu einer Schitour. Als Ziel wählten wir aufgrund des angesagten Nordwindes die südlich gelegenen Julischen Alpen. Vom Sella Nevea aus ging es über den Kriegssteig auf den Sella Prevala und weiter auf die Škrbina pod Prestreljenikom (Prestreljenikscharte). Schnee liegt ab etwa 1700m im Gelände genug, darunter ist es sehr mager, was man besonders bei der Abfahrt über die nur zum Teil beschneite und noch nicht in Betrieb befindliche Piste merkt (Steinschi empfohlen). Wer mit der Gondel hinauf und hinunter fährt findet aber im Kaningebeit aktuell zumindet passable Verhältnisse vor.

26.10.2014 Mittagskofel

Zumindest eine Bergtour habe ich im Herbst geschafft. Am Nationalfeiertag ging es bei schönem aber recht kühlem Wetter auf den Mittagskofel in den Julischen Alpen. Die Impressionen waren herrlich, die Nordwand vom Montasch ist einfach ein traumhaftes Fotomotiv!

6.9.2014 Eiskar-Gletschermessung

Für das Jahr 2014 haben wir uns im Eiskar bei der Gletschermessung im Herbst Einiges vorgenommen. Neben der klassischen Längenmessung und der Reparatur der Wetterstation war auch die seit Jahren durchgeführte Sondierung der Schneehöhe geplant. In einer neuen Aktion sollte heuer auch ein Schneeschacht gegraben werden um die Schneedichte zu messen. Für all diese Arbeiten wurde ein großes Team von insgesamt 10 Personen zusammengestellt. Im Großen und Ganzen wurden die Arbeiten erfolgreich durchgeführt, wenngleich uns der kompakte Schnee sowohl beim Sondieren als auch beim Graben vor große Herausforderungen stellte. Der kompakte Schnee bedeckt übrigens weit über die Hälfte des Gletschers und sorgt für das positivste Jahr seit Beginn der jährlichen Nachmessungen im Jahr 1992. Die Länge des Gletschers hat sich zum 7. Mal in Folge nicht signifikant verändert.

24.-26.8.2014 Hochkönigüberschreitung

Seit Jahren schon möchte ich endlich einmal auf den Hochkönig gehen und fast hätte ich es auch heuer wieder nicht geschafft. Den ersten Termin mussten wir aufgrund des schlechten Wetters absagen und beim zweiten möglichen Termin hätten wir uns fast für eine Durchquerung der Julier entschieden. Aber nach genauer Studie der Wetterlage ergab sich ein Zeitfenster zwischen Sonntagnachmittag und Dienstagfrüh mit einem fantastischen Montag dazwischen. Bei Schneeregen ging es über den Radstädter Tauern zum Arthurhaus am Fuße des Hochkönigs, wo es bereits trocken war. Die Wolkenuntergrenze stieg im Gleichschritt mit uns höher und erst in 2800m tauchten wir in den Nebel ein. Am nächsten Morgen dann die große Erleichterung: Strahlendster Sonnenschein. Mit uns genießen 4 weitere Übernachtungsgäste den Sonnenaufgang. So nehmen wir die 10h Richtung Riemannhaus bestens gelaunt in Angriff und kommen dort fast 9h später auch zufrieden aber doch etwas müde an. Dienstagfrüh geht es dann schon im Morgengrauen wieder talwärts, wo wir mit den ersten Regentropfen auch ankommen und uns vom Wanderbus zurück zum Arthurhaus bringen lassen. Fazit dieser gewaltig Tour: Wer nicht risikiert, der nicht gewinnt.

4.8.2014  Karlsbader Hütte

Auf Einladung der Bergrettung war ich zu Gast auf der Karlsbader Hütte und wollte eigentlich am nächsten Tag einen der zahlreichen Klettersteige in den Lienzer Dolomiten begehen.

Leider hatte aber das Wetter etwas dagegen und so blieb es nur bei der kleinen Wanderung zur Karlsbader Hütte.

3.8.2014   3. Eiskarbegehung

Wenn es die Gesundheit oder die Arbeit nicht zulassen, muss der Seniorchef das Heft wieder in die Hand nehmen. So muss ich dieses Mal, so wie die Leser hier, den Bildern und Berichten vertrauen, welche mir zugespielt werden. Diese Informationen sprechen aber eine eindeutige Sprache. Dem Eiskar geht es heuer gut! Nach dem durchschnittlichen Juni folgte auch ein sonnenarmer und durchschnittlich temperierter Juli. Bisher passt im Eiskar heuer wirklich alles, aber noch ist das Jahr nicht vorbei. Jetzt werden die Schatten jedoch schon wieder länger, die Hoffnung auf ein super Jahr steigen also, wobei natürlich auch eine Augusthitzewelle noch reichlich Schnee schmelzen kann. Schnee liegt übrigens im Kar weiterhin reichlich, auch wenn im Juli wieder 2m abgeschmolzen sind.

12.7.2014 Sella Ursic-Kaningletscher

So etwas macht man nicht allzu oft in seinem Leben! Mein Vater hat eine ähnliche Schitour am Tag genau vor 36 Jahren durchgeführt und heute waren wir gemeinsam unterwegs. Als erste Gäste der Sommersaison fahren wir mit der Kaningondel bis zum Rif. Gilberti und schnallen unmittelbar hinter der Hütte die Schier an. Einmal heißt es kurz über eine apere Stelle tragen, der Rest geht durchwegs auf Schnee bis zum Sella Ursic! Auf der Westseite des Sattels apert eine Felschwelle hinunter zum Kaningletscher aus, sodass wir am 12.7.2014 auf etwa 20 Höhenmeter nur mehr ein 2 bis 10m breites Schneeband vorfanden. Dann geht es aber wieder ohne Probleme bis in den weiten Kessel am Fuße des Kaningletschers und über diesen zurück hinauf zum Sella Ursic. Zuletzt noch die Abfahrt zum Rif. Gilberti. Schnee liegt teils noch extrem viel, das Schifahren ist aufgrund der sommerlichen Struktur des Schnees recht anstrengend, geht aber sehr gut. Für die erste Julischitour meines Lebens eigentlich perfekt!

Hier kann man heuer wohl den ganzen Sommer über Schitouren gehen! Der Prevala-Kessel am 12.7.2014
Hier kann man heuer wohl den ganzen Sommer über Schitouren gehen! Der Prevala-Kessel am 12.7.2014

6.7.2014 2. Eiskarbegehung 2014

"Wenn du glaubst es geht nicht mehr,dann geht es doch noch weiter runter." Unter dieses Motto könnte man die Tour Anfang Juli 2014 ins Eiskar stellen. Bei idealem Wetter stiegen wir ohne größere Probleme zum Gletscher auf und führten die nun schon obligaten Schneehöhensondierungen durch. Besonderes Augenmerk wollten wir dabei auf den Messpunkt in der Gletscherzunge legen, wo wir im Juni bei "nur" 7,5m nicht mehr weiter in die Tiefe kamen. Dieses Mal war jedoch schon bei 5m Schluss. Diese geringe Schneehöhe wollten wir nicht so recht glauben und mit viel Kraft schafften wir es dann doch noch, eine Eisschicht zu durchstoßen. Wenn man eine 14m lange Lawinensonde im Juli auf einen Gletscher mitnimmt würde man im Regelfall wohl meinen, dass diese für eine Schneehöhenmessung lang genug sei. Nicht so heuer, denn an insgesamt 4 Messpunkten konnten wir die massive Eisschicht, welche in 5 bis 7m Tiefe liegt, mit der Sonde durchstoßen und schließlich eine Schneehöhe von 13 bis >14m messen!

3.6.2014  1. Eiskarbegehung 2014

Wochenlang war es hier ruhig. Trotz ausgezeichneter Schneelage schaffte ich keine Schitour, aber am 3.6.2014 war es mit der ersten Begehung des Eiskargletschers im Jahr 2014 so weit und die Spannung nach diesem extrem schneereichen Winter dementsprechend groß. Ohne Hilfe der Bergrettung Kötschach-Mauthen wäre ein erfolgreicher Zustieg aber wohl kaum möglich gewesen, ein großes Dankeschön an dieser Stelle.

Die Schneelage am Gletscher selbst erfüllte unsere Erwartung. Bis zu 13m konnten wir mittels einer 15m langen Lawinensonde messen. Die durchschnittliche Schneehöhe liegt bei mindestens 8,5m. Aufgrund der großen Schneemengen konnten wir aber nicht die gleiche Anzahl an Messpunkten sondieren wie in den vorangegangenen Jahren. Für die kommende Woche kündigt sich die erste Hitzewelle des Sommers an, bleibt zu hoffen, dass nicht zu viele folgen, sodass sich möglichst viel Schnee am Gletscher halten kann. Die Ausgangslage wäre perfekt.

4.5.2014 Prestreljenik - Mare e monti

Schnee für lohnende Schitouren liegt in den Julischen und Karnischen Alpen oberhalb von etwa 1200m noch genug. Uns zog es auf den Prestreljenik, den östlichsten Gipfel des Kaninzuges. Seine steile Gipfelflanke kann man im Mai wohl nur in schneereichen Wintern und nach kalten Nächten gehen. Bei uns herrschten perfekte Verhältnisse und vom Gipfel aus hatten wir einen traumhaften Blick zum Meer wie auch zu unzähligen Gipfel von den Juliern bis zu den Dolomiten.

27.4.2014 44. Valentin-Gletscher-Lauf  Wodnertörl

Das Wetter schaute ja nicht so berühmt aus, aber es sollte zumindest trocken bleiben und die Freunde von der Bergrettung in Kötschach-Mauthen haben sich alle Mühe gegeben, einen gelungenen und sicheren Schitourenlauf zu organisieren. Also nichts wie rauf ins Plöckengebiet und siehe da, wir sind nicht die einzigen Schitourengeher, die den etwas unsicheren Verhältnissen trotzen. Bei perfekter Schneelage und wirklich guten Verhältnissen geht es von der Unteren Valentinalm auf das Wodnertörl.

Das eigentliche Rennen schließen wir im hinteren Drittel ab, wir waren einfach viel zu schnell unterwegs, ein Zeichen dafür, dass die Abfahrt Spaß gemacht hat.
Also ich kann diese tolle Veranstaltung nur jedem empfehlen!

16.4.2014 Ostern und VGL 2014 vor der Türe

Mitte April ist manch einer geneigt schon nicht mehr an Schitouren zu denken und das Osterwetter dürfte aus heutiger Sicht auch nicht gerade zu Schitouren einladen. Die große Ausnahme: Gründonnerstag. Dieser Tag dürfte mit wirklich traumhaftem Wetter und perfekten Verhältnissen zu einer Schitour einladen.

Apropos einladen:

Am Sonntag dem 27. April 2014 findet wieder der schon legendäre Valentingletscherlauf statt und das heuer immerhin schon zum 44. Mal. Aufgrund der guten Schneelage in den Karnischen Alpen wird heuer eine längere Tragestrecke wohl ausfallen, denn aktuell herrscht im Valentintal noch tiefster Winter.

6.4.2014 Creta di Rio Secco- Trogkofelumrundung

Im Moment erfülle ich mir einige lang gehegte Tourenwünsche. Dieses Mal schaffte ich es endlich ins Trogtal. Von Sonnleiten am Naßfeld weg ging es über den Rudnigsattel auf die Creta di Rio Secco und dann hinunter ins Trogtal. Aufstieg zum Zottachkopf, Abfahrt nach Norden, Aufstieg zum Großen Sattel, Abfahrt ins Schigebiet und Rückanstieg nach Sonnleiten. Was für eine Tour! Man startet im Schigebiet und gelangt in traumhaftes und einsames Gelände an den Südhängen des Trogkofels! Die Schneelage ist heuer wirklich beeindruckend. Vor 2 Jahren konnte man Mitte April mit dem Auto bis zur Rattendorfer Alm fahren, heuer liegen dort aktuell noch über 2m Schnee!

1.4.2014 Jof di Sompdogna

Vor Jahren mussten wir einmal beim Nordanstieg etwa 50 bis 100 Höhenmeter unterm Gipfel wegen Nebels umkehren. Dieses Mal gab es traumhaftes Wetter und die fantastische Schneelage ermöglicht es heuer auch, den Jof di Sompdogna von Süden her zu erklimmen. Aufgrund der hohen Temperaturen gilt es früh dran zu sein, denn aus den steilen Südflanken lösen sich zu Mittag immer wieder Gleitschneelawinen. Bei unserer Abfahrt um 10h ist der Schnee zwar schon tief aber nicht faulig und somit sehr gut zu fahren.

30.3.2014 Dobratsch via Alpenlahner

Viele Jahre hat es gedauert, bis ich es endlich geschafft habe meinen Hausberg auch im Winter über den Alpenlahner zu besteigen. Die gute Schneelage im heurigen Winter musste einfach genutzt werden und aktuell kann man mit den Schiern mit einer kurzen Tragepassage von 20m noch bis nach Bad Bleiberg abfahren. Oben liegt viel Schnee und der Neuschnee vom letzten Wochenende war noch ungebunden. Im steilen Bereich (>35°) macht das zumindest kurzfristig etwas Bauchweh, aber im Nachhinein war es kein Problem.

Bis etwa 1750m fanden wir noch teils leicht gepressten Pulver, darunter stärker gepresst oder etwas umgewandelt aber gut fahrbar. Dann ca. 200 Höhenmeter mühsam mit Bruch, ehe es im unteren dichten Waldteil auf kompaktem Schnee in engen Schwüngen talwärts geht.

25.3.2014 Veliki Vrh- Begunjščica

Der Neuschnee vom Wochenende machte eine Tourenplanung nicht leicht. 50-100cm in den höheren Lagen der Julier und Karnier, 40-80cm in den Tauern, dazu zunächst Süd- dann Nordwind. Diese Zutaten brachten uns zum Entschluss dem Pulver schweren Herzens den Rücken zu kehren und in die Karawanken zu gehen, wo es besonders nach Osten zu relativ wenig geschneit hat. Auf der Begunjščica fanden wir aber ganz gute Verhältnisse vor. Beim Aufstieg schneite bzw. graupelte es noch den einen oder anderen Zentimeter, sodass wir durchaus eine gelungene Pulverabfahrt bei 10-20cm Pulver genießen konnten. Die Unterlage ist übrigens sehr hart, einen Sturz sollte man also eher vermeiden.

22.3.2014 Rodresnock (Moschelitzen)

Vor dem Wetterumschwung wollten wir ein Wetterfenster nochmals für eine Firntour nutzen. Dazu machten wir uns auf in die Nockberge und fanden mit dem Rodresnock ein herrliches Ziel. Leider senkte sich zeitgleich mit unserem Aufstieg die Nebeluntergrenze ab, sodass wir am Gipfel leider wenig Aussicht hatten. Die Abfahrt war trotzdem gelungen und sehr lohnend.

17.3.2014 Kaninwandfuß

Eigentlich wollten wir an diesem Montag vom Dobratsch nach Westen über das Alpl abfahren. Aber die milden Temperaturen der Nacht ließen bei einem meiner Mitstreiter Erinnerungen der sulzigsten und sumpfigsten Art an eine Abfahrt vor bald 30 Jahren über eben diese Variante aufkommen, sodass wir uns vom Dobratsch ab- und dem Kanin zuwandten. Faul wie wir sind, ging es mit der Gondel rauf und dann über den Sella Ursic zum Kaninwandfuß. Die Abfahrt führte uns zunächst hinunter bis in einen herrlichen Tumpf und dann zurück hinauf zum Colle delle Erbe. Von diesem ging es zurück zur Schipiste und über diese wieder ins Tal. Aufgrund der hohen Temperaturen aber trockenen Luft haben wir zahlreiche Schneearten vorgefunden, in Summe war es aber durchwegs gut zu fahren.

11.3.2014 Oisternig Süd-Nordwest

Viel Schnee verlangt nach außergewöhnlichen Touren. Durch einen Tipp haben wir erfahren, dass es auf der Nordwestseite vom Oisternig noch Pulver geben soll. Nachdem wir die Nordwestflanke vom Oisternig heuer sowieso noch machen wollten, hielt uns jetzt also wirklich nichts mehr davon ab. Da der viele Schnee aber auch eine herrliche Firnabfahrt über die Südflanke erlaubte, mussten wir heute zwei Mal auf den Gipfel. Der Genuss wurde aber perfekt, als wir auf der Nordwestseite tatsächlich noch Pulver und ebenso feinsten Firn vorfanden!

Anbei ein kleines Video:

8.3.2014 Törlkopf

Im Oktober waren wir bei traumhaftem Herbstwetter am Lonzaköpfl und am Törlkopf und haben beschlossen, bei passender Schneelage, im Winter wieder zurückzukommen. Gesagt, getan. Bei herrlichem aber etwas windigem Wetter machten wir uns bei idealer Schneelage vom Himmelbauer über die Stanerhütte auf zum Törlkopf. Noch ist der Schnee oberhalb von etwa 1700m nicht komplett umgewandelt. Wer diese Tour heuer noch machen möchte, sollte sich aber beeilen, denn der Schnee wird zwischen 1300m und 1500m bei den hohen Temperaturen sonnseitig bald abschmelzen.

4.3.2014 Feistritzer Alm und Sella Nevea

Heute ging es von der italienischen Seite aus auf die Feistritzer Alm. Schnee liegt unten und oben genug. Auf sonnseitigen Hängen gibt es teils schon Harsch und bei der aktuellen Wetterprognose dürfte es am Wochenende doch schon ganz passable Firnverhältnisse geben. Schattseitig liegt noch super Pulver. Die letzten Meter zur Alm legten wir im white out zurück und verzichteten deshalb auf den Gipfel des Oisternig. Nach der Abfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Sella Nevea, der Pass ist auch von Tarvis her wieder offen, ebenso der Predil.

Anbei zwei Eindrücke von der Straße auf den Sella Nevea:

Knapp unterhalb vom Pass türmt sich der Schnee links und rechts der Straße doch recht hoch
Knapp unterhalb vom Pass türmt sich der Schnee links und rechts der Straße doch recht hoch
Unvorstellbar groß der Lawinenkegel knapp hinter dem Raibler See. Links und rechts der Straße liegen an die 10m Schnee!
Unvorstellbar groß der Lawinenkegel knapp hinter dem Raibler See. Links und rechts der Straße liegen an die 10m Schnee!

27.2.2014 Es liegt viel Schnee

Die Temperaturen erinnern im Tal oft schon an den Frühling, von Villach westwärts liegt aber selbst in den Niederungen noch Einiges an Schnee. Bei der Schitourwahl muss man schön langsam von Pulver auf Firn umstellen. Eine Schitour, welche heuer wohl noch sehr lange möglich sein wird, ist der Rauchkofel und die Plöckenstrße dürfte nun auch bald wieder geöffnet werden, zumindest ist auf österreichischer Seite am gestrigen Tag (26.2.2014) zum ersten Mal seit fast einem Monat wieder ein Räumgerät aufgetaucht. Anbei noch ein kleiner Bildervergleich, damit einem klar wird, welche Schneemassen am 1360m hohen Plöckenpass liegen (von links nach rechts 13.11.2013, 25.2. und 26.2.2014).

25.2.2014 Krizkar

Das Schönwetter hält weiter an und während sich der Schnee sonnseitig schon umzuwandeln beginnt, findet man schattseitig noch schönsten Pulver. Wir wurden z.B. im Krizkar südlich von Kranjska Gora fündig. Von oben bis unten traumhafter Pulver und Schnee liegt ja bekanntlich genug! Im oberen Teil weht heute aber teils lebhafter Südwind. Bei unserer Abfahrt war der Pulver noch sehr gut, aber das dürfte sich mit dem anhaltenden Wind bald ändern.

23.2.2014 Mirnock

Nachdem die Tage mit Schönwetter im Süden in letzter Zeit eher rar waren, zog es heute scheinbar halb Kärnten auf die Berge. Nachdem wir am 22.2.2014 wieder einmal am Dobratsch unterwegs waren, und dort im Pulver fast versunken sind, peilten wir für den kommenden sonnigen Tag einen Gipfel mit etwas weniger Schnee an. Am Mirnock wurden all unsere Erwartungen erfüllt. Vom Spieler (letzter Hof) weg viel Schnee und etwa 15 bis 25cm Pulver auf einer ganz gut tragfähigen Unterlage. Obwohl vor uns schon zahlreiche Schitourengeher talwärts geschwungen waren, fanden wir etwas abseits traumhafte Hänge.

18.2.2014 Dobratsch

Erst vor einer Woche war ich bei Schneefall am Zehner, dieses Mal war das Wetter deutlich besser, die ergiebigen Schneefälle haben mich aber zu einer Sicherheitstour - jedoch mit Pulvertraum - greifen lassen. Ich parke mein Auto in Pogöriach (im Westen von Villach) und fahre dann im Auto von Freunden mit auf die Rosstratte. Zunächst geht es zwei Mal auf den Zehner und wieder 200-400 Höhenmeter im Pulverrausch hinunter. Dann möchte auch noch der Gipfel inspiziert werden. Während bis zum Zehner trotz eines Wochentages zahlreiche Schitourengehern unterwegs sind, quälen sich nur mehr wenige durch den Wind hinauf zum Gipfelhaus. Die Abfahrt erfolgt dann vom Gipfel über 1500 Höhenmeter zurück bis nach Villach. Von Heiligengeist weg ist es aber eher ein Abgehen als ein Abfahren, denn der Schnee ist schwer und meine Hoffnung, dass die Rodelbahn vom Hundsmarhof ins Tal präpariert ist, erfüllt sich nicht. In Summe aber ein traumhafter Tag!

15.2.2014 Sella Prevala

Ich wollte mir einmal selbst ein Bild der enormen Schneemengen beim Rif. Gilberti hoch über dem Sella Nevea machen. Das Wetter sollte am Vormittag noch halten, also nix wie rein nach Tarvis und weiter zum Sella Nevea. Beim Raibler Stausee dann die böse Überraschung, ohne sichtbare Vorwarnung ist der Sella Nevea wegen Lawinengefahr gesperrt, ja nicht einmal wirklich geräumt! Wir entscheiden uns die Schneemassen am Naßfeld zu begutachten, aber kurz nach Pontebba die Ernüchterung, der Pass ist auf italienischer Seite wegen Lawinengefahr gesperrt. Also doch auf den Sella Nevea und zwar von Chiusaforte aus. So erreichen wir doch noch unser Ziel, aber mit großer Verspätung und das Wetter wurde nicht besser. Mit Seilbahnunterstützung geht es zum Rif. Gilberti und von dort auf den Sella Prevala. Die Schneemassen sind enorm und lassen eine lange Schitourensaison in diesem Gebiet erhoffen.

11.2.2014 Dobratsch- Zehner

Was macht man, wenn man genau an einem Tag mit schlechtem Wetter Zeit hat? Richtig, man geht auf den Dobratsch. Trotz Schneefalls sind selbst unter der Woche einige Schitourengeher von Heiligengeist aus hinauf zum Zehner unterwegs. Den Gipfel hat zumindest bis Mittag niemand angesteuert, aber der Ratrac hatte den Gipfelweg auch noch nicht präpariert. Oberhalb von 1400m viel Pulverschnee, der außerhalb der Spur nur in steilen Hängen zu fahren war, darunter feuchter Neuschnee. Schnee liegt, Überraschung, in allen Höhenlagen genug.

25.1.2014 Gartnerkofel und Trögerhöhe

10 bis 30cm Neuschnee auf den Bergen, dazu stürmischer Wind aus nördlicher Richtung und am Folgetag strahlender Sonnenschein. Eine Schitour will bei diesen Verhältnissen gut geplant und wohl überlegt sein, wie zwei Lawinenabgänge (Faschaunereck und Cregnedul-Kar) zeigen. Wir entschließen uns für die Region Naßfeld, wo es nur etwa 10-15cm geschneit hat, die Gipfel nicht so hoch sind und dadurch die Lawinengefahr etwas geringer ist als in anderen Gebirgsgruppen. Geplant ist es den Gartnerkofel zu umrunden und das gelingt uns auch. Wir erklimmen zusätzlich noch die landschaftlich ausgesprochen spannende Trögerhöhe und kommen schließlich nach rund 6h gesund und glücklich, aber von den in Summe doch knapp 1300 Höhenmetern müde, wieder am Naßfeld an.

12.1.2014 Hoher Bolz

Auf den Bergen liegt in Kärnten im Moment genug Schnee, man muss nur die Tour mit passenden Verhältnissen finden. Nach langem Überlegen haben wir uns für den Hohen Bolz von der Teuchl aus entschieden und die Verhältnisse waren sehr gut. Die freien Hänge ab 1600m waren noch pulvirg, unten am Forstweg lag genug Schnee.

Am Gipfel fast wolkenlos und kaum Wind. Herz, was willst du mehr!

28.12.2013 Dobratsch (Südkante)

Klingt spektakulär, ist es auch, aber nur von der Aussicht und nicht von der Schwierigkeit her. Um am Dobratsch noch etwas Ruhe zu finden, muss man eigentlich nur den präparierten Weg verlassen. Eine sehr schöne Aufstiegsvariante führt südlich vom 10er und 12er unmittelbar über der Dobratsch-Südwand Richtung Gipfel. Nachdem im Raum Villach unterhalb von 1200m kaum Schnee liegt, ist dies aktuell eine sehr lohnende Schiwanderung!

18.10.2013 Dobratsch Sonnenaufgangstour

Traumhaftes Herbstwetter verleitet uns dieses Mal zu einer kurzen aber nicht minder reizvollen Tour. Sonnenaufgang am Dobratsch und es gibt wohl kaum eine bessere Zeit dafür als Mitte Oktober. Die Sonne geht erst um 7:25 auf, man muss also nicht extrem früh aufstehen und die Nebel im Tal, sowie die oft schon weißen Gipfel sorgen für herrliche Stimmungen. Noch hat auch das Gipfelhaus täglich ab etwa 8:30 geöffnet, ehe es ab 3.11.2013 für etwa einen Monat seine Pforten schließt.

Guten Morgen Welt! Die Julier bei Sonnenaufgang
Guten Morgen Welt! Die Julier bei Sonnenaufgang

3.10.2013 Lonzaköpfl und Törlkopf

Hochnebel im Tal und über 2100m strahlender Sonnenschein. Seit Tagen zeigt sich dieses Bild und endlich habe ich einmal Zeit, dieses traumhafte Wanderwetter auch zu nutzen. Vom Himmelbauer hoch über Obervellach im Mölltal geht es zunächst auf das Lonzaköpfl und dann noch weiter auf den Törlkopf. Schließlich wollen wir noch weiter zum Resseck, lassen diesen Plan dann aber bleiben und heben uns diesen Gipfel für den Winter auf. Welch ein Genuss ist es, einen Tag lang über dem Hochnebel in traumhafter Umgebung zu wandern. Herz was willst du mehr!

23.9.2013 Erzbergetour

Ein paar freie Stunden am Nachmittag bei traumhaftem Wetter wollen genutzt sein. Wieder einmal steht dankenswerter Weise mein Vater als Taxi zur Verfügung. Somit geht es von Bad Bleiberg über den Hachel- und Lahnernock auf den Schwandnock. Von dort zieht sich der Weiterweg zum Mittagskofel um dann nach dem Spitzeck sein steiles und lautes Ende im Abstieg nach Töplitsch zu finden. Bei traumhafter Sicht ist besonders die Höhenwanderung vom Hachel- zum Schwandnock ein Hochgenuss.

14.9.2013 Vom Falkert bis zur Priesshütte

Nach langer Zeit hatte ich wieder einmal die Möglichkeit eine Wanderung zu machen und das Ziel waren dieses Mal die Nockberge. Vom Startpunkt am Falkert ging es zunächst aufs Falkertköpfl dann weiter über den Steinnock zum Klomnock. Eigentlich wollte ich noch weiter bis zur Turrach, diesen Plan habe ich aber doch verworfen, da ich nicht ewig unterwegs sein wollte. Also bin ich dann "nur" mehr über den Schiestelnock auf den Koflernock und von dort zur Priesshütte. Eine wirklich abwechslungsreiche Tour. Nur, wie kommt man zurück zum Falkert? Indem man nette Eltern hat, die einen nach einer kleinen Wanderung am Falkert mit dem Auto bei der Priesshütte abholen. Da diese Tour wohl nie jemand nachgehen wird, habe ich einfach die Gipfel als einzelne Tagestouren beschrieben und diese in die Tourenliste der Berg- und Schitourenseite integriert.

6.9.2013 Eiskargletschermessung

Heuer gibt es auf meiner Berg- und Schitourenseite fast nur Eiskarbegehungen. Heute steht die Beschreibung der jährlichen Messaktion am Programm, welche wir im Auftrag des Alpenvereins auf Österreichs südlichstem Gletscher durchführen. Wie schon in den letzten Jahren können wir auch heuer keine verwendbaren Ergebnisse erzielen, da von den insgesamt acht Messmarken bis auf eine alle unter Schnee bzw. Firn liegen. Bei der einzigen zum Eisrand nachgemessenen Marke ist der Rückzugsbetrag gering, somit bleibt der Gletscher in Bezug auf die Längenänderung zum 6. Mal in Folge stationär. Das Einsinken der schnee- bzw. firnfreien Eisflächen kann mit etwa 45cm angenommen werden.

Anbei eine Zeitrafferübersicht vom Sommer 2013. Die Blickwinkeländerungen traten jeweils durch Sturmereignissen (Wind >70km/h) ein.

11.8.2013 Oisternig

Ein strahlend sonniger und nicht extrem heißer Tag, ideal für eine kleine Wanderung und nachdem Sonntag ist, geht die ganze Familie mit. Am Gipfel angekommen gibt es für die Kleinste ein Mittagessen und dann geht es wieder zurück hinunter zur Feistritzer Alm. Der Oisternig ist einfach immer wieder ein herrliches Ziel!

5.8.2013   3. Eiskarbegehung 2013

Fast genau einen Monat nach der 2. Begehung ging es wieder ins Eiskar. In den knapp 30 Tagen dazwischen lagen zwei Hitzewellen. Somit musste man Schlimmstes erwarten. Wir wurden aber zumindest nicht negativ überrascht. Die Schneeschmelze im Juli 2013 lag im Mittel der letzten Jahre. Nach der 2. Begehung hatte ich noch auf keine weiteren Hitzewellen im Sommer 2013 gehofft und wurde prompt herb enttäuscht und auch im weiteren Verlauf des Monats August muss man aus aktueller Sicht nochmals mit einer Hitzwelle rechnen. Dieser kleine Gletscher hat es heuer wahrlich nicht leicht.

1.8.2013 Dobratsch über Jägersteig

Die Hitze hat uns noch immer fest im Griff. Der Juli endet extrem heiß und der August geht gleich weiter. Trotzdem gibt es eine fantastische Fernsicht. Vom Dobratsch aus sieht man am 1.8.2013 220km gegen Westen, für Anfang August extrem außergewöhnlich. Welch ein Glück, dass ich dieses Mal beruflich auf den Gipfel "musste".

Der Jägersteig ist einfach immer ein Ausflug wert.

25. und 26.7.2013 Karnischer Höhenweg

Exakt drei Jahre ist es her, dass ich am Karnischen Höhenweg westlich vom Plöckenpass unterwegs war. Dieses Mal sollte es wieder in die Karnier gehen, aber nicht westlich sondern östlich vom Plöckenpass. Erst am Pass legten wir die endgültige Route fest. Diese führte uns über zahlreiche Gipfel bis zur Zollnerseehütte. Dort verbrachten wir einen wunderbaren Abend. Am nächsten Tag stiegen wir hinauf zum Hohen Trieb und wanderten dann weiter nach Westen bis zur Köderhöhe und von dort über das Laucheck zurück zum Plöckenpass.

Eine super Tour, lange aber sehr schön. Der Weg über Kleinen und Großen Pal führt entlang des ehemaligen Frontverlaufs im 1. Weltkrieg. Diese Wanderung hält dem Bergsteiger den Wahnsinn des 1. Weltkrieges vor Augen, leitet aber gleichzeitig durch eine herrliche Naturlandschaft.

12.7.2013 Via della Vita

Heuer wollte ich einfach die vor Jahren abgebrochene Überschreitung von der Veunza zur Ponza durchführen. 

Wir starten beim Weißenfelser See und voller Elan geht es zum Einstieg der Via della Vita. Dort müssen wir nicht nur das Klettersteigset und den Helm sondern auch den Pickel aus dem Rucksack holen, denn die Randkluft ist nicht ganz ohne. Dann geht es rasch höher hinauf und so erreichen wir bald die Abzweigung Mangart-Veunza. Doch unmittelbar nach der Weggabel führt der Steig zur Veunza über ein sehr steiles Schneefeld. Wir haben zwar den Pickel, aber keine Steigeisen dabei und so ändern wir unseren Plan und schwenken nach rechts Richtung Mangart. Vorbei am Biwak Tarvisio geht es steil hinauf auf den Kleinen Mangart und dann ebenso steil wieder hinunter in die Teufelsscharte. Klingt kurz, dauert aber recht lange. Dann quert man die sehr steile Mangart-Südflanke und erreicht schließlich die Einmündung in den Normalweg. Der Gipfel ist in Nebel und ich nach fast 1800 Höhenmeter müde, also geht es hinunter. In der Hoffnung, den Abstieg über ein paar Schneefelder beschleunigen zu können, wählen wir die Route über die Lahnscharte. Zumindest ein paar Schneefelder finden wir noch vor, ehe es die letzten Meter zurück zum Weißenfelser See geht.

Achtung neue Toureneinteilung!

Um die Übersichtlichkeit der Berg- und Schitourenseite zu erhöhen, habe ich die beschriebenen Touren in den einzelnen Gebirgsgruppen etwas umgestellt. Ab sofort werden die Schitouren in den einzelnen Untergruppen nicht mehr nach Datum sondern nach Schwierigkeit geordnet (von leicht nach schwer). Zusätzlich sind die Touren auf den google-maps-Karten je nach Schwierigkeit eingefärbt (Ampelprinzip):

leicht = grün

mittel = gelb

schwer = rot

Ich hoffe damit die Benutzerfreundlichkeit etwas zu erhöhen.

Die Startseite bleibt unverändert, hier werden die aktuellen Touren oder besondere Ereignisse weiterhin kurz beschrieben.

Die vorliegenden Tourenbeschreibungen sollen als Grundinformation für Berg- oder Schiwanderungen dienen, ersetzen jedoch nicht eine eingehende Tourenplanung. Es sind bewusst keine Zeitangaben über die Dauer der einzelnen Touren angegeben, da diese aus eigener Erfahrung sehr unterschiedlich aufgefasst werden.

Eine Angabe über die zu bewältigenden Höhenmeter bzw. Zusatzinformationen zu wegmäßig langen Auf- oder Abstiegen ermöglichen für jeden Bergsteiger eine individuelle Planung der Tour.