Alteck 2942m

~700-900 Höhenmeter (mittel-schwer)

23.07.2012

 

Mit dem Auto geht es nach Flattach und von dort über eine asphaltierte Bergstraße vorbei an Innerfragant bis zur Talstation der Stollenbahn (Parkplatz, ~1200m).

Mit der Stollenbahn gelangt man zur Mittelstation (2234m).

Um auf die Fraganter Scharte zu gelangen gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder man wählt die Gondel und fährt mit dieser bis in eine Höhe von 2800m. Bei der Bergstation wendet man sich nach links und steigt nach Westen auf einer Schipiste steil hinunter Richtung Wurtenspeicher. Knapp oberhalb des Sees gelangt man zu einer markanten Verebnung im Vorfeld des Wurtenkees.

Alternativ kann man sich von der Mittelstation weg zu Fuß auf den Weg machen. Hierzu wendet man sich bei der Bergstation der Stollenbahn nach links (Westen) und wandert auf einer Schipiste aufwärts bis man sich in etwa 2425m nach links wendet und über einen Fahrweg zum Wurtenspeicher gelangt. Nun geht es entlang des Sees bis zur markanten Verebnung im Vorfeld des Wurtenkees.

Bei der Verebnung trifft man auf eine Markierung, welche auf die links (westlich) liegende Moräne aufwärts leitet. Den Markierungen folgend wandert man nach Norden hinauf zur Fraganter Scharte. Bei der Scharte wendet sich der Bergsteiger nach links (Südosten) und folgt den Markierungen in leichtem Auf und Ab zur Niederen Scharte (2696m). Hier verlässt man den markierten Wanderweg und folgt dem breiten Rücken weiter in Richtung Alteck. Der Aufstieg zum Gipfel erfolgt über die mit unzähligen Felsblöcken übersäte Nordostflanke. Die Route ist durch Steinmännchen sowie einzelne gelb-rot-weiße Markierungen gekennzeichnet. Zunächst geht es nach Südwesten und zum Schluss in teils leichter Kletterei (I) über en Nordwestgrat zum Gipfel.

 

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute, wobei man in diesem Fall die Route entlang des Wurtenspeichers wählt.

 

Das Alteck liegt am Rande des Gletscherschigebietes Mölltaler Gletscher und ist ein sehr selten besuchter Gipfel. Man muss aber bedenken, dass man sich in hochalpinem Gelände bewegt. Dementsprechend sind Kleidung und Ausrüstung zu wählen. Besonders nach sommerlichen Schneefällen ist ein Gipfelsieg nur für geübte Bergsteiger möglich.

Auch in der zerstörten Natur finden sich noch kleine Wunder
Auch in der zerstörten Natur finden sich noch kleine Wunder
Der Wurtenspeicher
Der Wurtenspeicher
Aufstiegsweg zur Fraganter Scharte
Aufstiegsweg zur Fraganter Scharte
Auf der Fraganter Scharte, dem Sonnblick gegenüber
Auf der Fraganter Scharte, dem Sonnblick gegenüber
Das Alteck von der Fraganter Scharte aus
Das Alteck von der Fraganter Scharte aus
Über diese Blockhalde geht es aufwärts
Über diese Blockhalde geht es aufwärts
Schon am Gipfelgrat mit dem Kreuz in Sichtweite
Schon am Gipfelgrat mit dem Kreuz in Sichtweite
Das Schareck mit den bescheidenen Resten des Wurtenkees
Das Schareck mit den bescheidenen Resten des Wurtenkees
Der Sonnblick ist nicht weit weg
Der Sonnblick ist nicht weit weg
Im Osten der Blick zur Feldseescharte
Im Osten der Blick zur Feldseescharte
Der schöne Blick hinunter ins Rauriser Tal
Der schöne Blick hinunter ins Rauriser Tal