Polinik 2784m

~1500 Höhenmeter

23.9.2016

Mit dem Auto geht es ins Mölltal und dort bis nach Obervellach, wo man Richtung Ortszentrum abzweigt und dann gleich dem Hinweisschild Polinikhütte unter der Bundesstraße hindurch auf die Südseite des Tals folgt. Immer den Tafeln mit der Aufschrift Polinikhütte folgend fährt man zunächst auf einer Aspahlt- und später auf einer Schotterstraße hinauf in die Kreuzeckgruppe. In etwa 1350m erreicht man einen Schranken mit Parkmöglichkeit. Alternativ kann man auch nach Westen am Fahrweg etwas weiter fahren, bis ein kleiner Parkplatz erreicht wird.

Vom kleinen Parkplatz weg folgt man dem markierten Steig durch den Hochwald aufwärts, wobei derForstweg zur Schutzhütte mehrmals gequert wird. Schließlich wird die 1873m hoch gelegene Polinikhütte erreicht. Jetzt folgt der Wanderer dem Fahrweg kurz abwärts nach Süden und zweigt dann von diesem nach rechts ab (Wegweiser Polinik). Zunächst wandert man noch einige Minuten durch den Wald ehe es in freies Gelände geht. Über mehrere kurze Steilstufen erreicht man schließlich ein weites Kar unterhalb des Poliniks. Durch dieses führt der Weg zunächst in einem weiten Bogen, ehe es steil und teils felsendurchsetzt bis zum Gipfelgrat aufwärts geht. An den schwierigsten Stellen finden sich auch Seilversicherungen. Die letzten Meter zum Gipfel folgt man dem markanten Westgrat.

Die Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

Diese Tour führt auf den höchsten Gipfel der Kreuzeckgruppe. Mit knapp 1500 Höhenmeter ist sie als Tagestour aber nur konditionell starken Bergsteigern vorbehalten. Für den Gipfelaufschwung als auch für eine steile Querung davor ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwenig. Wer möchte kann natürlich auch vom Parkplatz weg mit dem Mountainbike zum Polinik Haus auffahren.

Vom Gipfel aus hat man bei schönem Wetter einen herrlichen Ausblick in die Kreuzeckgruppe aber auch zum Tauernhauptkamm.

 

Bei der idyllischen Polinikhütte
Bei der idyllischen Polinikhütte
Zum ersten Mal zeigt sich der Gipfel (unscheinbar oberhalb der Bildmitte)
Zum ersten Mal zeigt sich der Gipfel (unscheinbar oberhalb der Bildmitte)
Nach Durchquerung dieses Kessels geht es im Sonne-Schatten-Übergang hinauf auf den Grat
Nach Durchquerung dieses Kessels geht es im Sonne-Schatten-Übergang hinauf auf den Grat
Die letzten Meter zum Gipfel geht es in unmittelbarer Gratnähe
Die letzten Meter zum Gipfel geht es in unmittelbarer Gratnähe
Blick nach Südwesten, Erinnerungen an eine lange aber wunderschöne Kreuzecktour werden wach
Blick nach Südwesten, Erinnerungen an eine lange aber wunderschöne Kreuzecktour werden wach