Stileck 2179m

~700- 1200 Höhenmeter (leicht)

17.3.2009

 

Mit dem Auto geht es über Radenthein und Kaning hinauf zum Magnesitbergwerk (~1440m, Parkmöglichkeit).

Hier zweigt eine im Winter nicht geräumte Straße hinauf zum Nöringsattel ab, welcher man zu Beginn folgt. Nach wenigen Metern zweigt der Wanderweg nach rechts (Norden) ab, welcher durch den teils steilen Wald hinauf zu einer markanten Verebnung in etwa 1700m führt, wo er wieder auf den Forstweg trifft. Wer es etwas gemütlicher haben will, folgt zuerst dem Forstweg Richtung Nöringsattel (Westen) und dann wieder flach nach Osten zur Verebnung in 1700m. Dort verlässt man den breiten Weg und steigt zunächst durch lichten Wald und dann über freie Flächen über die Ostseite des Rabenkofels (2059m) auf dessen Gipfel auf. Dem Gratverlauf kurz leicht bergab und dann wieder leicht bergauf nach Norden folgend erreicht der Schibergsteiger schließlich das Stileck.

 

Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute, wobei man je nach Schneelage die passenden Hänge in der Ostflanke des Rabenkofels sucht.

 

Wer die Tour etwas verlängern möchte, fährt gleich vom Rabenkofel nach Osten hin zur Thomabauerhütte (1697m) ab. Knapp oberhalb der Hütte quert man dann die Höhe haltend nach Osten und gelangt so in 1720m auf einen Almweg, welcher nach Norden hin zur Lamprechtalm (1660m) führt, welche in einem herrlichen weiten Kessel liegt. Von hier weg geht es über eine steile Südflanke hinauf auf den Südostrücken des Langnocks (2109m) und über diesen hinauf auf dessen Gipfel. Wer das herrliche Wetter und den passenden Schnee noch weiter genießen möchte, fährt über weite Hänge hinunter zur Bergeralm (~1800m) ab, um dann schließlich auf das Stileck aufzusteigen. Als kürzere Alternative wandert man dem Kammverlauf folgend zuerst nach Westen und dann nach Norden auf den Gipfel des Stilecks.

Die Schlussabfahrt erfolgt zu guter Letzt wieder über die Ostflanke des Rabenkofels und dann über die Aufstiegsroute zurück zum Auto.

 

Diese gemütlichen Tourvarianten stellen keine großen technische Ansprüche an den Schitourengeher. Im Hochwinter oder nach Schneefällen mit Windeinwirkung muss man aber unbedingt auf Schneebretter im Kammbereich achten. Idealerweise geht man diese Tour bei Firn im Frühjahr. Die weiten Hänge rund um das Stileck laden zum endlosen Tourengehen ein. Nur sollte man nicht darauf vergessen, dass zuletzt wieder eine Abfahrt auf süd- bzw. ostseitigen Hängen zurück zum Ausgangspunkt wartet.

Kurz nach dem Abmarsch
Kurz nach dem Abmarsch
Der Rosennock ist die längste Zeit der Tour ständiger Begleiter im Osten
Der Rosennock ist die längste Zeit der Tour ständiger Begleiter im Osten
Aufstieg über die freien Hänge hinauf zum Rabenkofel
Aufstieg über die freien Hänge hinauf zum Rabenkofel
Am Rabenkofel, im Hintergrund links das Stileck
Am Rabenkofel, im Hintergrund links das Stileck
Die Tauernkönigin (Hochalm)
Die Tauernkönigin (Hochalm)
Abfahrt bei herrlichem Firn zur Thomabauerhütte
Abfahrt bei herrlichem Firn zur Thomabauerhütte
Die Lamprechthütte
Die Lamprechthütte
Anstieg durch den Kessel bei der Lamprechthütte Richtung Langnock
Anstieg durch den Kessel bei der Lamprechthütte Richtung Langnock
Blick hinüber zum Rabenkofel
Blick hinüber zum Rabenkofel
Der Langnock, im Hintergrund, der Brennsee und am Horizont der Mittagskogel
Der Langnock, im Hintergrund, der Brennsee und am Horizont der Mittagskogel
Der Blick nach Norden zur Hohen Pressing (rechter Bildrand)
Der Blick nach Norden zur Hohen Pressing (rechter Bildrand)
Beim Aufstieg aufs Stileck Blick zurück zur Bergeralm
Beim Aufstieg aufs Stileck Blick zurück zur Bergeralm
Am Stileck, rechts im Hintergrund ist die Millstätter Alm, in der Bildmitte der Mirnock zu erkennen
Am Stileck, rechts im Hintergrund ist die Millstätter Alm, in der Bildmitte der Mirnock zu erkennen
Im Westen zeigt sich die Reißeckgruppe unter anderem mit der herrlichen Flanke des Gmeinecks
Im Westen zeigt sich die Reißeckgruppe unter anderem mit der herrlichen Flanke des Gmeinecks